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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: 17 | Rüden: 17

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12.10.2017

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Tageszeit: Morgen
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Tyrae (Mera)

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Charakterinfo :

Die Tränende, die Gezeichnete, Tränennarbe - viele Bezeichnungen und alle passen sie zu Tyrae




Geschrieben: So 1 Mai - 21:02




Name: Tyrae
Alter: 8 Jahre alt
Geschlecht: Fähe
Unterart: Büffelwolf

Aussehen




Sieht man dieser Fähe ins Gesicht, wird man sofort ihre Tränenartigen Spuren entdecken. So ganz genau kann Tyrae nicht sagen, was jene Zeichnung sein sollte. Einzig kann sie berichten, dass sie jene Besonderheit schon seit ihren Welpentagen mit sich herumschleppt. Andere Welpen – ja gar ihre Wurfgeschwister – hatten sie oft deswegen aufgezogen und ausgelacht. Zumindest zu den Glanzzeiten dieses Rudels war das Verhalten anderer Wölfe ihr gegenüber nicht das Beste. Aber du blinder Knopf möchtest lieber Geschichten über ihr Aussehen wissen. Stell dir eine helle Fähe vor, deren Rückrat graumeliert erscheint. Auf den ersten Blick würde dieses Grau auch gar nicht auffallen und man könnte meinen, man stünde einem Polarwolf gegenüber. Tyrae schimpft sich selbst als Nebraskawolf und obwohl man jene Rasse auch als Büffelwolf bezeichnet, ist die Alte eigen, was diese Bezeichnung betrifft. Büffelwolf klingt in ihren Ohren nach dümmlichem Wolf, der nicht weiß was er im Leben will. Etwas, das überhaupt nicht auf die 68cm große Fähe zutrifft. Und wagst du es doch, sie einen Büffelwolf zu schimpfen, werden dich ihre bernsteinfarbenen Iriden wohl wütend anfunkeln. Du wirst deinen Platz erkennen, denn dann wird sie eine dominante Körperhaltung ausstrahlen. Sie ist sich selbst bewusst, dass sie nicht zu den schönsten Vertretern der weiblichen Gattung der Wölfe zählt. Das jedoch hatte die Graue nie sonderlich gestört. Trotz Schönheitsmanko lässt ihr kräftiger Körper sie nicht im Stich und die langen Läufe lassen sie doch zu einer ausdauernden Läuferin werden. Ansonsten hat sich der Körper der achtjährigen gut gehalten und zeugt von wenigen Narben.




Augenfarbe: gelblich bis bernsteinfarben
Schulterhöhe: 68cm
Gewicht: 44kg

Charakter




Wer bei dieser flauschigen Fähe nun eine liebevolle Mutterwölfin erwartet, wird recht schnell enttäuscht. Sowohl weil sie keine Mutterwölfin ist, als auch bezüglich des Wortes liebevoll. Tyrae hatte schon von klein auf große Schwierigkeiten sich an andere Wölfe zu binden und erscheint dementsprechend doch recht unterkühlt. Ja, manches Mal meint man, dass ihr Tonfall sogar barsch klingt und sie sich im Grunde genommen sowieso nicht um irgendeine wölfische Seele schert. Das ist eigentlich grundlegend gelogen. In Wahrheit besitzt diese Fähe doch ein recht großes Herz, in das nur sehr schwer ein Wolf Einlass gewehrt bekommt. Das heißt jedoch nicht, dass sie ihre Artgenossen im Stich lässt. Im Gegenteil – womöglich wird das für die meisten überraschend sein – würde sie wohl ihr Leben für Wölfe geben, bei denen sie sich als Anführer sieht. Womöglich ist die Graue auch zum Anführen geboren worden, denn über die Jahre hinweg hat sie vieles gelernt und ist zu einer erfahrenen Fähe geworden. Nach acht Jahren gewinnt man eben doch an Klugheit. Der Ruf in der Ferne klang an ihr Ohr, als sie sich selbst aufgeben wollte und seitdem hatte jener Unbekannte ihr die nötige Kraft gegeben, in die Zukunft zu blicken. Dem Tod war Tyrae schon oft gegenüber gestanden und doch hatte sie ihm nur ins Gesicht gelacht. Sie lässt sich nicht gerne etwas von Anderen sagen – vor allem jüngere Wölfe werden es schwer haben, dieser dominanten Fähe den Rang abzutreten, führt sie einmal eine kleine Truppe an. Allerdings heißt das alles nicht, dass man bei Tyrae nur eine strenge, kühle Anführerin vor Augen hat. Nein, durchaus hat die Alte auch Humor, den sie nur leider des Weltgeschehens wegen selten ans Tageslicht bringen kann. Wäre die Welt eine bessere, könnte sie durchaus über die einfachsten Dinge lachen. Vielleicht kann sie diese Seite irgendwann doch noch zeigen und ihre Reisegenossen werden eine liebevolle Fähe erkennen, die eben einfach nur Schwierigkeiten hat andere zu mögen.





Stärken

# dominant
# erfahren
# Führungsqualitäten
# berechnend
Schwächen

# unterkühlt
# Emotionen zu zeigen
# meistens zu ernst
# besorgt



Vorlieben

# warme Plätze
# Gesellschaft
# den Gesprächen anderer zu lauschen um zu lernen
# respektiert zu werden
Abneigungen

# ausgelacht werden
# Kälte
# unterschätzt zu werden
# Wölfe, die aufgeben


Vergangenheit




Tyrae wurde vor acht Jahren im Bundesstaat Colorado in einem kleinen Rudel geboren worden. Ihre Welpentage musste sie mit Hohn und Spott durchleben, da ihre Geschwister, als auch andere Welpen, sie wegen ihrer Zeichnung im Gesicht ausgelacht hatten. Sie hatte sich jenes Lachen zu sehr zu Herzen genommen und irgendwann beschlossen weniger von sich Preis zu geben. Man sah nach außen schon genügend, worüber ihre Geschwister sich lustig machen konnten.

Das Leben im Rudel war jedoch auch so nicht einfach, denn ihr Vater Kaligor, der Alpha des Rudels, wurde früh von seinem Bruder Beremir gestürzt. Kaligor war einige Tage später den Verletzungen aus diesem Kampf erlegen und konnte seine Familie nicht mehr länger beschützen. Mit der Führung jenes neuen Alphas begann eine Schreckensherrschaft, die sich als erstes damit äußerte, das Beremir sämtliche Fähen als sein Eigentum ansah. Rüden, die das anders sahen, wurden zusammen mit ihren Nachkommen als potentiell mögliche Verräter aus dem Rudel verbannt. Zu jenem Zeitpunkt war sie gerade en Jahr alt geworden und da sie die einzige Fähe im letzten Wurf Kaligors war, brach ihre Mutter Iari mit ihr eines Nachts auf um das Rudel zu verlassen. Sie wusste, dass ihre kluge Tochter für den neuen Alpha interessant werden würde und wollte ihr den Horror ersparen. Trotzdem war das, was folgte auch nicht gerade einfacher. Sie liefen einige Wochen hungrig und ohne Ziel umher, bis sie auf ein Rudel Kojoten stießen, denen sich ebenfalls ein wölfischer Vater namens Efriel mit seinem Sohn Lucatiel angeschlossen hatte. Wahrscheinlich war gerade das noch das Glück, dass Iari und Tyrae hatten, denn nachdem die vier Wölfe eine Weile mit den Kojoten gezogen waren, beschlossen sie sich zusammen zu tun und ein eigenes kleines Rudel zu gründen. In Lucatiel hatte die Graue sogar einen Freund gefunden – der Erste, der ihre Zeichnung im Gesicht sogar als schön und einzigartig betitelt hatte. In den folgenden Monaten erst lernte Tyrae die Grundlagen der Jagd und konnte mit Lucatiel bald öfter Nahrung für sie vier beschaffen.

Dennoch war das, dank dem Weltgeschehen, nicht einfach. Die Nahrungsvorräte wurden knapp und immer öfter kamen die beiden jüngeren Wölfe ohne Beute zurück zu ihrer neuen Behausung – einer kleinen Höhle versteckt in einem Gebirge. Schwieriger wurde dies, als Iari und Efriel Nachwuchs erwarteten. Ohne dass es Tyrae mitbekommen hatten, schienen die beiden Elternteile sich wohl ineinander verliebt zu haben, was für sie am Anfang durchaus ein Schock war. Als dann aber der Nachwuchs das Licht der Welt erblickte, erschien sie als neidische Fähe, die sich sogar einmal dabei ertappte einen der jungen Würmer am Hinterlauf aus der Höhle ziehen zu wollen. Das ließ sie fürchterlich schockiert auf ihre Taten blicken und alsbald – in einer der folgenden Nächte – berichtete sie Lucatiel davon. Jener braune Rüde konnte sie nur zu gut verstehen und letztendlich gestand er ihr, dass er sich schon seit längerer Zeit nicht mehr wohl fühlte. Dass er einen Ruf vernommen hatte, denn er aber nicht richtig hatte deuten können. Sie selbst verstand nicht sofort, was ihr Freund meinte und in den folgenden Tagen sinnierte sie immer öfter über das Gespräch. Weitere Tage später saß sie abermals an diesem Platz, an dem das Gespräch stattgefunden hatte und plötzlich vernahm sie etwas zwischen dem Blättertanz der nahen Bäume. Ein Rufen – erst zaghaft und dann doch immer deutlicher. Als Tyrae sich umsah, blickte sie in das Augenpaar Lucatiels, der ihr zunickte. So saßen sie eine ganze Weile, bis beide entschlossen die Eltern und ihre neugewonnene Familie – zu der sie sich irgendwie beide nicht richtig dazu gehörig fühlten – zu verlassen, um herauszufinden woher das Rufen kam.

Ihre Wanderschaft begann soweit eigentlich ganz glücklich. Sie kamen gut voran und hatten alsbald eine Richtung festgelegt, in die sie sich bewegen wollten. Nach einigen Tagen fanden sie eine kleine Höhle, in der sie längerfristig rasten wollten, weil sie den Ruf doch einige Tage nicht mehr vernommen hatten. Aus Angst, dass sie sich doch in die falsche Himmelsrichtung bewegten, war die Rast wohl auch aus Obligatorischen Zwecken eine gute Idee. Hier war die Nahrungsknappheit auch nicht so groß, weshalb sie das erste Mal seit langem scheinbar ein Festmahl halten konnten. Tyrae fühlte sich wohl mit ihrem Reisegefährten und zum ersten Mal seit langem, fiel es ihr einfacher offen und herzlich zu sein. Sie lachten viel und es erschien der Grauen auch, als wäre Lucatiel gerne bei ihr. Nachts schliefen sie sogar nahe beieinander um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Sie hatte das Gefühl, das zu Hause überall war, solang Lucatiel bei ihr war. Eines Nachts jedoch wurden sie von lauten Knallgeräuschen geweckt. Der braune Rüde beschloss nachzusehen um kurz darauf verkünden zu können, dass zweibeinige Wesen mit langen Rohren unterwegs waren. Auch erzählte er, dass er einen wölfischen Artgenossen schmerzerfüllt schreien hörte. Angst machte sich in beiden Herzen breit, denn bis lang hatten beide noch keine Menschen getroffen. Sie wussten nicht was sie tun sollten. Sie beschlossen daher aufzubrechen, nahmen an, wenn sie sich bedeckt halten würden, würden sie die Zweibeiner nicht erblicken. Und sie scheiterten, denn sie hatten nicht daran gedacht, dass jene Zweibeiner Hilfe von Hunden bekamen. Diese feigen Biester, hatten sie ihre Wildheit verkauft? Der Anblick alleine hatte Lucatiel mit Wut erfüllt und seinen Verstand damit eingehüllt. Ein fataler Fehler, da der Rüde sich von Emotionen leiten ließ, nahm seinen Lauf. Wutentbrannt rannte Lucatiel auf den Hund los ohne sich überhaupt im Klaren darüber zu sein, dass einer der Zweibeiner nur darauf wartete. Und dann ertönte mehrmals das Knallgeräusch und der leblose Körper des humorvollen, herzlichen Rüden flog durch die Luft bis er regungslos und kalt liegen blieb. Aus ihrem Versteck hatte Tyrae alles ins kleinste Detail mit ansehen müssen – ja müssen, denn des Schocks wegen hatte sie ihre Augen nicht vom Geschehen nehmen können. Die Hunde rochen sie zwar, aber aus Angst war sie in eine kleine Nische gerutscht, die ihr letztendlich wohl das Leben gerettet hatte. An jenem Tag hatte sie gelernt, dass Emotionen nur Schwierigkeiten brachten und sie nie wieder so hilflos sein wollte, wie sie es in diesem Moment gewesen war.

Sie setzte nach diesem Erlebnis und nachdem sie sich versichert hatte, dass sie in Sicherheit war, ihren Weg alleine fort. Trauernd um ihren Freund Lucatiel, für den in ihrem Herzen mittlerweile ehrliche Gefühle gekeimt waren. Nie wirklich hatte sie ihn vergessen. Auch im Wind hatte sie so oft seinen angenehmen Duft vernommen, denn es schien beinahe, als würde jener ihr den Weg weißen. Kurz nach Lucatiels Tod war es auch wieder, dass sie das Rufen vernommen hatte. Sie traf einige Wölfe auf ihrem Weg, aber niemand, bei dem sie groß das Gefühl hatte, dass er ihre Hilfe benötigte. Den Menschen war sie während den vergangenen Jahren auch oft begegnet, bis sie immer weniger wurden. Je öfter sie alleine unterwegs war, desto öfter kamen ihr Zweifel faran, dass sie nie die Aufgabe erfüllen konnte, herauszufinden, wo jene Stimme beheimatet war. Die Zweifel hatten ihr Herz oft in der Hand und eines Tages waren sie so stark, dass sie kurz davor war, den Menschen entgegen zu laufen. Die Stimme jedoch war es gewesen, die sie davon abhielt, denn kurz darauf entdeckte sie einen kleinen schwarzen Welpen, der ganz alleine in einer Nische saß und jämmerlich weinte. Unweit daneben lag eine tote Fähe, wohl die Mutter des Kleinen. Aus Mitleid schnappte sie sich den kleinen Nebraskawolf und trug ihn fort, bis sie ihn bei seinem Rudel, das nicht sehr weit entfernt  war, absetzte. Sie blieb auch dort nicht sehr lange und letztendlich sucht sie bis heute noch nach der Stimme. Den Kleinen Welpen und Lucatiel hatte sie jedoch nie vergessen.




Herkunft:
Colorado; USA


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FEEL THE AGONY CRAWLING ON YOUR KNEES//
//  FEEL THE HEARTBEAT AND THE BLOODSHED

Can't withstand the line of tears slowly slipping down one's cheeks
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Tyrae

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