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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: 17 | Rüden: 17

Blacklist

- // -
Ein steiniger Pfad
Gruppe 1: Lyrija
Gruppe 2: Skip
Gruppe 3: Quanah

Auf den Spuren der Ahnen
Gruppe 1: Amber
Gruppe 2: Sansa
Gruppe 3: Pandora

Saat des Bösen
Gruppe 1: Venom
Gruppe 2: Déspina
Gruppe 3: Dream

Ode an die Feindschaft
Othatha
13.09.2017

Alaskakette

Washington

Montana

Grand Canyon

Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist bewölkt, hin und wieder schafft es die Sonne jedoch durch.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist Sonnig und angenehm warm, es sind schöne Schäfchenwolken zu sehen.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Nieselregen und Wolkenbehangen, die Sonne schafft es nicht durch die Wolkendecke.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist trocken und angenehm warm, der Himmel ist wolkenlos.
 
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Geschrieben: Di 6 Dez - 16:49


Ein steiniger Pfad

Doom, Lyrija und Koyuk wanderten dem Ruf hinterher. Nova setzt sich von ihnen ab und wollte zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu ihnen stoßen. Sie passierten den Delta und folgten dem Ruf, bis sie zur Alaskakette kamen. Dort würden sie neue Sucher treffen und auch neuen Gefahren ausgeliefert werden. Der Weg zum Herzland würde für sie steinig und voller Schatten sein.

Ort
Alaskakette
Wetter
13°, Bewölkt

Tageszeit
Vormittag
Landschaft: Die Alaskakette ist ein hohes, mächtiges Gebirge, welches die Wölfe aus Alaska überqueren müssen, wenn sie in das Herzland gelangen wollen. Nadelbäume zieren die sonst nackten Berghänge und auf den Bergspitzen liegt das ganze Jahr über Schnee.


Protagonisten: Wölfe aus Nord-Alaska und der Alaska-Halbinsel




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Arya (Lee -Lee)

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And the son of moon loves the queen of the night like the queen loves the son. But the queen of the night can't live just one other wolf and so the son choses an other wolf to be his partner. And so the son is in love while the queen is forever alone.



Geschrieben: Do 19 Jan - 17:10






Alleine | auf der Jagd

Mit wachsam gespitzten Ohren lag die schwarze Jungwölfin zwischen den Steinen unter einer der Nadelbäume. Ihre Augen suchten nach jeder noch so kleinen Bewegung, die etwas Beute versprach und ihr den Magen füllen würde. Eigentlich war sie mit Skip unterwegs, doch für die Jagd hatten sie sich getrennt und es war vielleicht auch gut so. Sie liebte Skip und würde sich niemals beschweren oder ähnliches. Es wäre gänzlich gegen ihre Erziehung, doch manchmal konnte auch sie die Anstrengung ihrer Haltung spüren.
Eine Bewegung unterbrach ihre Gedanken. Sofort duckte Arya ihren Kopf leicht, starrte in die entsprechende Richtung und spannte die schlanken Muskeln an. Die Witterung von Hasen war intensiv, aber es könnte natürlich auch eine der Bergziegen sein. Auch wenn sie eine gute Jägerin war würde sie sich nicht an eine der Ziegen anpirschen. So stark war ihr und Skips Hunger nicht, als das sie ein solches Risiko eingehen würde. Nein, ein Hase würde es zumindest vorerst tun.
Doch das Glück schien ihr hold zu sein, denn ihre Augen konnten zwei große Löffel erkennen und den buschigen Schwanz eines Hasens. //~Der ist meiner!~//, schoss es ihr durch den Kopf und sie leckte sich hungrig über die Leftzen.
Vorsichtig und so leise wie möglich kam sie auf die Pfoten und zwischen den Steinen hervor. Ihren Körper hielt sie geduckt, versuchte so versteckt wie möglich in die Richtung des Hasens zu pirschen. Solange der Wind in ihre Richtung kam musste sie leise sein. Halb meinte sie bereits den warmen Leib zwischen ihren Fängen zu spüren, wie die Muskeln noch einmal zuckten und es dann doch aufgab.
Schnell schob sie die Gedanken von sich. Es würde ihr nichts bringen, sondern sie nur ablenken und am Ende den Hasen verscheuchen. Als der Hase sich auf die Hinterbeine erhob, den Blick in ihre Richtung schweifen ließ duckte sie sich sofort wieder in den Schatten der Steine, hoffte nicht entdeckt zu werden. Und sie hatte Glück, aber Pech zugleich. Denn statt entdeckt zu werden wurde der Hase von einer der Bergziegen verscheucht und weg war ihre leichte Beute. Unzufrieden zog sie die Leftzen zu einem lautlosem Knurren zurück, ließ den Hintern auf den Boden sinken und überdachte die Situation erneut.





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Wayra (Mera)

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Geschrieben: Do 19 Jan - 21:45



If I cling to my emotions, will I feel alive gain?
Letting go is all I've ever known

Othatha | Rhaka | Wayra - Am Fuß der Alaskakette
Die Wanderung war lang gewesen und hart. Lang bis sie diese Gefilde erreicht hatten. Für sie war es nur all zu bekannt. Die Schritte hier zu tun, war beinahe wie in Welpentagen – wenngleich die junge Mutter diese nun ein wenig befreiter tat, als damals. Sie hatte mit der Vergangenheit Frieden geschlossen und sah nun nur noch nach Vorne. Nach Vorne, wo sie gemeinsam mit ihrem Sohn Rhaka, hoffentlich bald ihren Vater wieder fand. Seit ein paar Tagen meinte sie einer Spur zu folgen, die sie stark an ihren Vater erinnerte. Ohne Gewissheit zu haben, waren sie weiter gezogen. Die Heimat hatte sich kein Fünkchen verändert gehabt und trotzdem lag ein wenig Wehmut in der Hellen. Alleine wie sie sich selbst und die beiden Zwillinge vor dem inneren Auge sehen konnte, ließ sie nachdenklich und beinahe traurig wirken.

Sie befanden sich mittlerweile am Fuße der Alaskakette und die Halbwölfin entschied, dass es Zeit für eine Rast wurde. Alleine ihrem Sohn zu Liebe, mussten sie rasten. Aber auch ihre Knochen waren für den Augenblick müde von der langen Reise. Die vergangene Nacht hatte sie ebenso wenig Schlaf bekommen, wie die Nächte zuvor. Teils weil Wayra so nervös war, wie noch nie. Teils aber auch, weil sie sich davor fürchtete, tatsächlich in die Augen ihres Vaters zu blicken. Und sie wusste, dass er nah war – so nah wie schon lange nicht mehr.

“…wir werden rasten, Rhaka~“,

ließ sie ihren weißen Spross wissen, ehe sie ihm mit der Nase sanft durch den Kragen strich. Schließlich ließ sie sich selbst langsam nieder, streckte die Läufe von sich, die sie durch die lange Wanderung mittlerweile pulsieren spürte. Sie schmerzten und trotzdem schienen sie nicht still liegen bleiben zu wollen. Ein Seufzen entwich der Halbwölfin, ehe sie etwas wehmütig über die Felsen um sie herum blickte. Sie hoffte, dass ihre Vermutung richtig war. Sie hoffte, dass sie bald Qannah fanden.


[  beschließt zu rasten ]



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Withered Heart
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Quanah (Ray)

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Geschrieben: Fr 20 Jan - 22:32


Die Tage strichen dahin. Tag wurde hell und Nacht wurde dunkel. Die Nächte und Dämmerungen waren ihm aber eindeutig am liebsten denn helles Licht bereitete ihm Kopfschmerzen, da war es wohl nur natürlich, dass er sich vornehmlich nachts bewegte und die Tage lieber verschlief. Heute aber war es bewölkt und da bot es sich durchaus an, sich ausnahmsweise mal tagsüber den Hang runter zu wagen. Er hatte seit ein paar Tagen kein besonderes Glück bei der Nahrungsbeschaffung gehabt, diesmal musste es klappen, und wenn es nur ein paar gebrechliche Kaninchen wären. Langsam betrat er den ausgetretenen Pfad der ihn abwärts führte. Er brauchte den Pfad nichmal mehr sehen, so oft war er ihn schon entlang gelaufen. Tag um Tag. Jahr um Jahr, seit seine Familie sich aufgelöst hatte. Seine Kinder hatten sich in alle Winde verstreut und nichts war mehr geblieben. Mittlerweile schien auch der Mensch fort zu sein, zumindest sah er ihn nicht mehr so oft. Wenn er sich denn mal in die Nähe des Hauses wagte.

Manchmal fragte er sich, was aus seinem Nachwuchs geworden war. Drei hatte er ja an die Wildnis verloren. Sie würden niemals zurückkommen. Ausgerechnet die, die ihm selbst am liebsten gewesen waren. Tragik des Lebens und Ironie des Schicksals. Er verdrängte den Gedanken wieder und bog irgendwann auf den Waldpfad ein. Bald würde er zum Bach kommen und dort erstmal seinen Durst stillen können. Es war ungewohnt ruhig im Wald. Kurz hielt er inne, witterte aber der Wind stand ungünstig für ihn. Er roch nichts. Mit einem Ohrenzucken wandte er sich wieder dem Pfad zu und lief diesen entlang, bis er am Fluss ankam und erstmal seinen Durst stillte. Immernoch war es viel zu still.

Der Rüde lauschte, aber kein Vogel sang. Irgendwer war noch hier. Quanah wollte gerade noch etwas trinken, als ein Rehbock aus dem Gebüsch brach und hektisch über den Fluss sprang. Er wich erst im letzten Moment nach links aus, als hätte er Quanah zuvor gar nicht gesehn. Was war nur los hier? "Was für ein seltsamer Tag.." murmelte der alte Albino und schnüffelte an den Hufspuren im Uferschlamm.

[Alaskakette - im Wald - in näherer Umgebung zu Wayra & Rhaka]


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Lyrija (Lyra)

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Wer dieser Fähe begegnet, der begegnet einem Engel der Unschuld in Form eines Wolfes. Schon durch ihr Äußeres scheint sie irgendwie etwas Besonderes zu sein, selbst, wenn sie eigentlich nicht wirklich eine auffällige Augenfarbe oder Fellzeichnung besitzt. Es ist ihre Ausstrahlung, ihre Aura, eine Ruhe und Wärme, die sie zu umgeben scheint. Sie ist absolut liebenswert und begegnet jedem Wolf mit Freundlichkeit und Offenheit. Es gibt kaum jemand, der sie nicht mag, denn sie verurteilt niemanden, verrät nicht und schenkt jedem Aufmerksamkeit und Liebe. Sie ist nicht überheblich, sie ist nie bösartig und will niemandem schaden, nicht einmal denen, die ihr schadeten.




Geschrieben: Mi 25 Jan - 0:52


Steiniger Boden. Wunde Pfoten. Eisiger Wind. Weisser Schnee. Ein leichtes Frösteln. Der Wind streicht sanft das Fell der Fähe. Ein erster Ansatz eines Winterpelzes. Die Gegend ist einsam, verlassen. In einiger Entfernung ragten ein paar wenige Bäume aus dem vereisten Boden. Dürre Tannen, mit verknöcherten, dünnen Ästen die sich in der Luft wiegten. Etwas weiter lag ein Fluss. Das Wasser glitzerte wie ein Meer aus funkelden Steinen in dem Licht der Mittagssonne, die sich einen Weg an den Wolken vorbeigebannt hatte. Einen kurzen Moment lang blieb Lyrija stehen. Verträumt blickte sie zu dem Wasser hin. Sie stellte sich vor wie es sein musste eine Pfote in die klare Flüssigkeit zu tauchen. Wie es sich anfühlen würde, wenn das kalte Wasser ihre wunden Pfoten umfliessen und betäuben würde, doch dann wandt sie sich ab. Beschleunigte ihren Schritt, um die beiden anderen einzuholen.

So wanderten die Wölfe weiter, ihr Weg führte sie vorbei an den Tannen bis hin zum Fluss, durch welchen das Tal strömte. Als sie von dem offenen Feld, Berg hinab stiegen. Stoben Kreischend Krähen in die Luft. Beunruhigt legte Lyrija den Kopf in den Nacken. Die Muskeln spannten sich unter dem Pelz. Nervös zuckten die Ohren hin und her. Eine Böe kam auf, fegte über die Tannen, heulend. Ein Vogel flog über ihren Kopf hinweg. Lyrija zuckte leicht zusammen. Dennoch ging sie tapfer weiter. Obwohl etwas in ihr sagte, dass sie keinen weiteren Schritt gehen sollte, dass sie auf der Stelle umdrehen und fliehen musste. Irgendetwas schien den Jägern auf zulauern, oder war es doch nur der Wind der sich einen Streich zu spielen erlaubte, indem er der nervöse Fähe einen unbehaglichen Schauer über den Rücken gleiten liess. Muskeln und Pfoten schmerzten der jungen Wölfin längst und die Müdigkeit wollte sie überrollen und untersich begraben, doch nichts davon liess die Entschlossenheit der Fähe Furcht oder gar Bedauern weichen. Niemand würde es schaffen sie jetzt noch davon abzubringen ihren Weg neben beiden Rüden zu gehen. Niemand würde sie jemals zu einer Entscheidung wie der Novas bewegen. Die Einsamkeit frisst die Seele. Lyrija hatte es gespürte, es ganz deutlich gefühlt, als sie alleine aufsichgestellt dem Ruf folgte.

Der Ruf. Sie war ihm gefolgt. Damals war er alles was ihr geblieben war, heute hielt er die kleine Gruppe zusammen. Ein gemeinsames Ziel trieb sie. Der Ruf. Niemand wusste, was am Ende stehen würde und dennoch folgten die Wölfe blind und willig.

(Lyrija wandert mit Doom und Koyuk durch die Gegend.)


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Doom (Rima)

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Doom ist ein einzigartiger junger Rüde, er geht seinen Weg. Er wirkt wie zwei Wölfe die in einem gefangen wurden. Er sucht für sich den Sinn seines Seins und den Platz an dem er akzeptiert wird wie er ist. Doch lernt ihn selbst kennen, er kann eine kleine Knutschkugel sein aber auch eine gefährliche Kanonenkugel.



Auszeichnungen :

Rüde des Monats Mai & August



Geschrieben: Mi 25 Jan - 18:00



Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.
Doom wachte unter Bäumen auf, endlich waren sie von dem vielen Wasser weg.  Sie waren sieben Sonnenaufgänge gewandert, hatten das Wasser hinter sich gelassen und waren nun im Bergland des Nordens angelangt. Nova war von ihnen gegangen, sie wollte ihren Sohn suchen, dachte sie hätte ihn gerochen und war aufgebrochen, nachdem sie sich über-
schwänglich von ihrem Bruder verabschiedet hatte und ihm versprochen hatte wieder zu ihm zu kommen. Sie waren schon wieder am wandern. Koyuk trieb sie voran, als würde er vor dem Entschluss seiner Schwester fliehen. Sie liefen und bald würden sie den See erreichen, welcher dort glitzerte bei den Bäumen. Doch dort! Doom wendete den Kopf, ein Geruch der ihm das Wasser im Mund zusammen laufen ließ. Es war definitiv eine Hasenfährte. Doom war ans Ende der kleinen Gruppe gefallen und atmete tief die Luft ein um die Richtung zu finden, welcher er folgen würde. Seine Instinkte waren geweckt und die anderen würden sich bestimmt ebenso über den Happen freuen, wie er es auch tat. Seine Pfoten, egal wie sie schmerzten waren betäubt und es fühlte sich fast an als würde er auf Federn durch das Gras schweben. Der Geruch wurde intensiver, dann mischte sich etwas dazu. Noch ein Tier und ein Wolf ? Doom stoppte in seiner Verfolgung, würden sie so schnell auf andere Sucher stoßen? Irgendwas an dem Geruch kam ihm bekannt vor, doch er konnte es nicht einordnen. Seine Schritte gingen vorsichtig voran, näher an den Hasen und den Wolf heran. Vorsichtig versuchte er durch das Unterholz etwas auszumachen und nicht entdeckt zu werden, was bei seinem grell weißem Fell oft zu einer Schwierigkeit wurde. Immer näher schob er sich vor und versuchte keinen Laut von sich zu geben.

Jetzt! Da saß sie und wirkte frustriert, von dem Hasen keine Stur mehr. Nur das Blöcken einer Bergziege war noch zu hören. Doom legte den Kopf schief und beobachtete interessiert die Fähe vor ihm. Irgendwas an ihr war vertraut, doch er wusste immer noch nicht was es war. Der Rüde erhob sich hörbar aus dem Unterholz und lief auf sie zu, dem Interesse hinterher. Er wollte wissen wer sie war und wieso sie ihm bekannt vor kam. Erst als er fast neben ihr stand, wurde ihm in seine Nase ein weiterer Geruch geweht, welcher an ihr hing. Ein leichtes Knurren erklomm seine Kehle und er fletschte die Zähne, sie hatten ihn gefunden! Angst und Wut stiegen in ihm auf.

"Was wollt ihr hier! Könnt ihr nicht einmal hier, viele Monde entfernt mir meine Ruhe lassen? Ihr seit doch ebenfalls schuld wieso ich gegangen bin!", kam es tief aus seinem Maul, während seine Augen die Umgebung nach dem brauen Rüden absuchte. Sein Maul geöffnet um die Gerüche besser wahrnehmen zu können, seine Rute auf geplüstert ebenso wie sein Nackenfell. Seine Nase kräuselte sich bei dem Gedanken, gleich aus dem Hinterhalt angegriffen zu werden. Er blieb bei der Schwarzen wieder hängen und musterte sie ärgwöhnisch, was hatten sie hier zu suchen. Eine böse Vorahnung sagte ihm, sie würden auf der gleichen Suche wie er selbst sein.
"jagt" . folgt dem geruch . trifft auf arya . misstraut ihr



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Arya (Lee -Lee)

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And the son of moon loves the queen of the night like the queen loves the son. But the queen of the night can't live just one other wolf and so the son choses an other wolf to be his partner. And so the son is in love while the queen is forever alone.



Geschrieben: Do 26 Jan - 19:36




Doom | über die erfolglose Jagd frustriert, entdeckt Doom und redet mit ihm

Gesprochenes | Gedachtes


Frustriert starrte die Schwarze hinter dem Hasen her. //~Blöde Wattebausche!~//, knurrte sie in Gedanken und richtete den Blick in die Richtung der blöckenden Bergziege. Der Hunger grummelte in ihrem Magen. Sie wollte sich auf die Ziege stürzen, die Fänge in das warme Fleisch vergraben und ihren Hunger an dem Tier gestillt. Zugleich konnte sie es aber auch nicht unbedingt riskieren. Wenn sie sich verletzte war sie alleine und würde möglicherweise in ernste Schwierigkeiten geraten. Es war ein zu großes Risiko, als das sie es riskieren konnte. Egal wie viel Hunger sie auch hatte, es konnte nicht gemacht werden.
Plötzlich hörte sie hinter sich Bewegung. Sofort spannte sie den zierlichen Leib an, spürte das ihr Nackenfell angespannt zu kribbeln begann. Schritte näherten sich ihr. War es Gefahr? Tief atmete sie ein und ließ ihre Anspannung fahren. Plötzlich hörte sie das Knurren des Anderen, wirbelte herum und wich drei Schritte zurück. Ihre Ohren klappten erschrocken zurück und sie musterte den hellen Rüden aufmerksam. "Doom?", fragte sie verwundert und entspannte ihre Haltung wieder, "Du siehst gut aus. Bin ich froh, das es dir gut geht. Wie ist es dir ergangen?" Sie hatte nichts gegen den Rüden, war einfach nur froh ein bekanntes Gesicht zu sehen. Gerade als sie einen Schritt auf ihn zu machte erreichten die Worte auch ihren Verstand. Sofort stockte sie im Schritt, zog zögerlich wieder einen Schritt zurück und setzte sich mit einem deutlichem Plumps auf dem Hintern.
Langsam senkte sich ihr Blick hinab auf ihre Pfoten. "Ich wusste nicht, das du hier bist. Skip und ich sind gegangen und... Tut mir leid", seufzte sie und schüttelte den Ohr, das ihre Ohren schlackerten.




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Geschrieben: Fr 27 Jan - 0:36


Viel Schlaf hatte das Gespann nicht bekommen und die Wanderung, die sie in Angriff genommen hatten, war doch schwerer als er dachte. Trotz seiner Sehschwäche waren Rhakas Schritte sicher und mit einem ruhigen und zufriedenen Gesichtsausdruck folgte er seiner Mutter. Es konnte nicht mehr weit sein, das spürte er. Natürlich lag auch tief in seinem Inneren eine Spur von Zweifel. Was wenn sie seinen Großvater nicht hier finden würden? Er schüttelte kaum merklich den Kopf, als würde es den Zweifel vertreiben. Nein, sie würden ihn hier finden, da war er sich sicher.

Tief in die eigenen Gedanken versunken, hätte er fast nicht gemerkt, wie seine Mutter beschloss, eine Pause einzulegen. Aufmerksam spitze er die Ohren und ein warmherziges Lächeln breitete sich auf seinem schmalen Gesicht aus, als er die Berührung am Halsfell spürte.  Der kleine Zwischenstopp war mehr als Willkommen, denn seine Pfoten schmerzten schon seit einer Weile, aber er wollte nicht anhalten. Damit hätte er nur wertvolle Zeit verschwendet. Dennoch warer froh, dass er Wayra auf diese Reise gefolgt war. Es gab noch etwas anderes hier, außer Quanah, was gefunden werden wollte. Er hatte den Ruf vernommen und fragte sich seit her, was es wohl mit diesem auf sich hatte.

Zunächst ließ der Albino sich zufrieden drein schauend  auf den Bauch sinken, ein etwas erschöpftes Schnaufen konnte er sich jedoch nicht verkneifen. Dabei schaute er durch die schemenhafte Landschaft. Hier und da erkannte er die Umrisse der Nadelbäume, aber er konnte keine Details ausmachen. Es war sicher schön hier. Die Luft war klar und die leichte Brise ließ das bereits trockene lauf leise Rascheln. Gerne hätte er gesehen, wie der Herbst hier aussah.

"Würdest du mir noch mehr erzählen? Wie war es hier, als du noch klein warst?" Meinte er dann fröhlich und schaute wieder in Wayras Richtung. "Wie war es bei Großvater?

Wenn sie schon hier Rast machten, konnte er die Gelegenheit auch nutzen, um Wayra ein paar mehr Geschichten zu entlocken. Gespannt schaute Rhaka sie an, auch wenn er sehr erschöpft war, ließ er sich nichts davon anmerken. Seine Neugierde war in diesem Fall größer. Nun wandte er sich komplett seiner Mutter zu und legte den Kopf auf die Pfoten.


[Wayra | Alaskakette / In der Nähe von Quanah | fragt Wayra nach ihrer Kindheit]

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Koyuk (Dany)

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FORGIVE ME NOW
FORGET ME NOT
HOLD YOUR FIGHT
TAKE THAT LIGHT
WE DON'T NEED ANOTHER WAR


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Rüde des Monats Juni



Geschrieben: Fr 27 Jan - 16:27




KOYUK ««««««


Es war nun schon fast vier Tage her, seit sie nicht mehr unter ihnen wandert. Vier Nächte in denen er von Alpträumen und dunklen Gestalten durch die Nacht gejagt wurde. Jeden Morgen meinte er sein Körper würde nachgeben und wie ein Kartenhaus in seine Bestandteile zusammenfallen. Er war ein Sklave seines eigenen Körpers und dieser schleppte ihn voran, trug ihn immer weiter weg von ihr. Sie hatte dem Goldenen gesagt, nein sie hatte es ihm versprochen zurückzukommen sobald sie dieser Sache auf den Grund gegangen war. Die beiden Geschwister hatten sich doch gemeinsam versprochen das Herzland zu finden - verdammt! Koyuks Kopf war wie leer gefegt, für ihn war es schwer zu realisieren, das seine geliebte Schwester von ihnen gegangen war. Diese Tatsache machte ihn leicht reizbar und hinterließ ein klaffend schwarzes Loch in seinem Herzen, das nur durch ihre Liebe wieder gefüllt werden konnte. Doch - sie war weg. Was sollte er tun? Seine aufkommenden Ängste und Befürchtungen bekämpfte er damit, das er sich ablenkte. Wahrscheinlich verlangte er der kleinen Truppe zu viel ab, das wusste sein innerer Wolf nur zu gut. Aber Koyuk hielt nicht an, wurde reizbar, wenn nur ein kleines Wort seine kostbare Geräuschkulisse zerstörte. Er reagierte viel zu übertrieben auf kleinere Fehltritte und neigte manches Mal sogar zur Aggressivität, wenn ihm etwas nicht in den Kram passte. Er mochte es sich nicht eingestehen, aber er floh - versuchte schneller zu sein als die Sonne und der aufgehende Mond zusammen. Jeder seiner Pfotenschritte war hastig, gar entschlossen zog er weiter Richtung nirgendwo. Seine Ohren lagen an seinem Kopf an, er wollte sie nicht hören mögen! Er wollte seine Schwester wiedersehen und sich nicht mit Gerede und Problemen der Anderen befassen müssen. Seine Rute zuckte so manches Mal, seine Muskeln spannten sich bei jedem noch so kleinen Geräusch stark an. Trotz seiner stark ausgeprägten Körperhaltung und den gesträubten Nackenfell - wenn man in das Gesicht des Goldenen blickte, sah man fast schwarze Augen, die wie das Vulkangestein Obsidian wirkten und auch keine Deutung seiner Verfassung zuließen. Seine Miene wirkte monoton, ausdruckslos und trist. Das freundliche Lächeln wart nicht mehr und die einst leuchtenden Augen waren trüb geworden. Es schien als würde all Leben aus seinem Körper gewichen und er nun nur mehr eine lebendig wandelnde Hülle war.

Ein unbedachter Schritt setze seinen tristen Gedanken ein jähes Ende, als der Rüde, ohne es zu bemerken an das Ufer des Seen gelangt war und nun bis zum Bauchfell im Wasser stand. Augenblicklich klärte sich sein Blick, er spitze die Ohren und schüttelte mit einem frustrierten Schnauben den Kopf. Er sah hinab auf die Wasseroberfläche, betrachtete sein verzerrtes Spiegelbild darin Heh! es war doch wirklich erbärmlich so zu Enden! Plötzlich zuckte seine Schnauze  nach unten und biss nach dem Trugbild. Koyuk seufzte erneut, es troff wie glühende Lava zu Boden, ehe er sich umdrehte und aus dem See hinauswatete. Am Ufer angekommen sah er hinüber zu der weißen Fähe und neigte beschämt den Kopf "Es...es tut mir Leid wie ich die letzen Tage mit euch umgegangen bin. Ich hätte es besser machen sollen, ich hätte ein Vorbild sein müssen." ein Lächeln zerschnitt seine Züge, ein wird-nicht-wieder-vorkommen ließ er jedoch aus, in Anbetracht der jetzigen Situation schwieg er lieber, als noch mehr unnötige Worte zu verlieren. Seine Entschuldigung war nur ein Aufschub gewesen, bevor er wieder in das alte Muster zurückfallen würde und alles und jeden um sich vertreiben würde um Nova zu vergessen. Verwirrt blickte der Rüde sich am See um, zuckte mit den Ohren und schnüffelte besorgt in der Luft. "Wo ist der Jungspund?" fast hilfesuchend sah er zu Lyrija hinüber. Als diese nicht sofort ,auf die nächste Sekunde antwortete, wurde Koyuk wütend. Mit Verzweiflung in den Augen fuhr er sie an "Verdammt nochmal - wo?!" seine Schnauze kräuselte sich und ein tiefes Knurren stieg der weichbefellten Kehle empor. Mit dem Schädel signalisierte er die Richtung und forderte die Weiße damit auf ihm zu folgen. In solchen Situation duldete er keine Widerworte. Dem Kleinen könnte ja sonst etwas passiert sein! Und wenn er von einem wilden Tier getötet wurde - oh nein Koyuk könnte das sich niemals verzeihen. Erst sollte Nova ihm genommen werden und jetzt auch noch der Jüngling?! War das etwa Karma Gott?

Schnaubend erklomm er die von Gras überwucherte Anhöhe und preschte zwischen den Bäumen hindurch. Es dauerte nicht sonderlich Lange, bis der Goldene die Fährte Dooms hatte, er hatte ja nur den Weg zurückverfolgen müssen und da war sie auch schon in seiner Nase gewesen. Ein noch üblerer Geruch stach ihn unangenehm und er zögerte kurz. Angst lag in der Luft. Seine Pfoten wollten protestieren, aber er rannte noch schneller in die Richtung aus der der bittere Geruch kam. Es kostete dem erfahrenen Wolf, trotz seiner Beeinträchtigung, nur wenige Augenblicke um die Situation zu überblicken. Mehr aus Angst, als wirklich nachzudenken, befreite er sich aus dem Gebüsch. Sein Fang schnellte nach unten und drückte den Jüngling zu Boden, zerrte ihn in seine Nähe, um ihm vor möglichen Angreifern schützen zu können. Augenblicklich ließ er den weißen Pelz los und besah sich den angeblichen Feind genauer. Sie musste nur ein paar Monate älter als der Junge sein. Ihr Fell war dunkel, dock ihre Augen waren feurig steckend aus ihrem Gesicht geschnitten. Sie wirkte etwas bedrückt. Sein Kopf richtete sich wieder zu Doom hinab - dicht neben dessen Ohr "Wir haben uns wirklich Sorgen um dich gemacht Kleiner" seine Stimme war samtig rau klingend, er wollte ihn nicht unnötig anschreien. Er war zwar manchmal etwas streng mit ihm gewesen, aber wenn er eines in den vergangen Jahren gelernt hatte, dann das mit Liebe und Zuwendung manches mal mehr erreichte. Aber Strenge und die darauffolgende Konsequenz mussten sein. Darum hob er eine Pfote und zog sie Doom über die Ohren hinweg. "Lauf nie wieder einfach weg - hörst du?!" Er trat nun endgültig aus dem Gebüsch hervor. Mit einem Ohr vergewisserte er sich, das Lyrija ebenfalls zu ihnen gekommen war. Dann wandte er sich dem kleinen Mädchen zu. "Ich bin Koyuk - und mit wem haben wir hier das angenehme Vergnügen?" ein schmunzeln umrahmte sein Gesicht und er sah kurz zu Doom über die Schulter, ehe er sich wieder der Fähe zuwand.


"Gesprochenes" | Gedachtes




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I BURN IT ALL - HERE COMES THE SUN

LET HEAVEN SHINE ON ALL MY SINS

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Wayra (Mera)

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Geschrieben: Sa 18 Feb - 21:03



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Quanah | Rhaka | Wayra - Am Fuß der Alaskakette


Während sie sich in ihrer liegenden Position umgesehen hatte, war sie in Gedanken in die Vergangenheit gesunken. In ihre Welpentage, in denen sie wild tollend mit ihren Brüdern auf einer Wiese spielte. Manchmal war es, als könnte sie ihn hier sehen. Quidel. Manchmal war es ihr, als wäre sein Geist bei ihnen – sowohl bei ihr, als auch bei ihrem Bruder Qillaq. Und wer wusste es schon? Wer konnte sagen, was geschah, wenn der Körper den ewigen Schlaf antrat? Denn was geschah dabei mit der Seele? Eine Frage, die sich die Halbwölfin doch immer wieder gestellt hatte und doch keine Antwort erhalten hatte.

Irgendwie dumpf war dann doch die Stimme ihres Sohnes an ihr Ohr gedrungen – oder mehr an ihren Geist, denn jener war wohl derjenige welche, der weit weit weg zu sein schien. Sie blinzelte Rhaka daher ein zweimal an, zählte dies selbst nicht wirklich, ehe sich ihre Gesichtszüge wieder entspannten und sie ihrem Sprössling ein sanftes mütterliches Lächeln schenkte. Er wollte Geschichten hören? Wie interessant, dass sie doch eben selbst in der Vergangenheit gebadet hatte. Aber wo anfangen?

“Wie du weißt, ist deine Großmutter kein Wolf, sondern ein Hund. Ich glaube die Geschichte darüber, wie wir bei den Menschen lebten, habe ich dir nicht erzählt, oder?“

Es war mehr lautes Nachdenken, als wirkliches Erfragen. Sie wusste, dass ihr Sohn die Geschichte auch gerne ein weiteres Mal hörte.

“…einer dieser Menschen hat uns immer zu Fressen gegeben. Dein Großvater schien diesen Menschen zu mögen, denn manchmal zog er ein seltsames hölzernes Ding für ihn. Der Mensch stand immer dahinter und wurde somit fortbewegt. Das sah irgendwie lustig aus! Und immer wenn dein Großvater dies für den Menschen getan hatte, bekamen wir extra Futter. Quanah war danach zwar meistens sehr müde, aber uns ging es gut. Manchmal kam auch ein seltsames, kleines Tier zu uns. Es war viel kleiner als wir und immer, wenn es kam, sagte es zur Begrüßung MIAU!“

Wayra hatte bis heute nicht verstanden, dass ihr Vater für den Menschen Schlitten zog und das quasi von der Picke auf gelernt hatte. Sie war damals schlichtweg zu klein gewesen. Und das kleine Tier? Dass es sich hierbei um eine Katze handelte, wusste sie ebenfalls nicht. Sie hatte die Katze auch nie verstehen können, weil sie die Sprache nicht verstand. Aber sie war freundlich gewesen und manches mal hatte sie mit den Welpen sogar gespielt, in dem sie ihnen ein paar Nüsse gebracht hatte.

“…an sich hatten wir eine schöne Kindheit, aber irgendwann wurde alles etwas seltsam. Das war die Zeit, in der mein Bruder gestorben war. Es tut mir leid für meinen Vater… ich bin sicher, dass er über die Jahre hinweg darunter gelitten hat.“

Letzteres war leiser und ein wenig wehmütig, wenn man die sonst etwas schroffe Stimme der Halbwölfin gewohnt war.


[ denkt über ihre Brüder nach | erzählt Rhaka dann vom Menschen | vermisst Quanah ]



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Doom (Rima)

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Doom ist ein einzigartiger junger Rüde, er geht seinen Weg. Er wirkt wie zwei Wölfe die in einem gefangen wurden. Er sucht für sich den Sinn seines Seins und den Platz an dem er akzeptiert wird wie er ist. Doch lernt ihn selbst kennen, er kann eine kleine Knutschkugel sein aber auch eine gefährliche Kanonenkugel.



Auszeichnungen :

Rüde des Monats Mai & August



Geschrieben: Mi 22 Feb - 10:03



 Das für immer Verlorene - es kann in unserer Erinnerung weiterleben. 
Doom sah mit seinen Spiegeln aus Feuer und Eis, die schwarze Fähe vor ihm an. Sein Blick bohrte sich regelrecht in ihr Fell und seine Nase suchte die Luft nach dem Rüden, welcher an die Seite der Fähe gehörte, ab. Doch es war nur ein schaler Geruch, welcher an ihrem Fell haftete. Plötzlich, wie aus dem Nichts, kamen Koyuk und Lyrija.
Der Goldene zog ihn unsanft zurück und baute sich schützend vor ihm auf, er musste seine Angst vor dem Rüden, welcher nicht mal anwesend war, gerochen haben und denken sie würde sie gleich in Stücke reißen wollen. Doom blieb bei den Worten des Rüden ruhig, die Verwirrung breitete sich in seinem Kopf zunehmends aus. Seine Stimme versuchte er trotzdem wieder zu finden um auch der Schwarzen zu antworten. "Sie ist aus meinem alten Rudel und bedeutet Unheil! Und nur um es zu erklären, da war die Spur eines Hasen, mehr brauch ich da wohl nicht sagen" , dann wand er sich wieder an Arya und fügte hinzu. "Wie soll es mir ergangen sein? Ich bin grade mal 8 Monde alt, habe alles verloren und bin gegangen in der Hoffnung meine Vergangenheit endlich hinter mir lassen zu können und dann tauchst du hier, ewig weit entfernt von dem Rudel, auf. Dein Bruder wird nicht weit sein und was ist, er hasst mich bis auf den Tod, wegen was auch immer! Also mir ist es wohl nicht sonderlich gut ergangen! Ich habe in einem Fluss gesteckt und wurde vom Wasser hin und her gespült, nun wandern wir zu einem Ort, welcher so sicher ist wie die  Wärme einer Mutter und so Sicher wie die Geburtshöhle. Siehst du dort ist mein Hoffnungsschimmer auf ein besseres Sein!", er hatte sich auf die Fähe zu bewegt und ragte nun vor ihr, wie ein Berg aus Schnee und Eis. Sie war zwar älter als der Rüde, doch er war größer und das hatte er von seinem Vater definitiv vererbt bekommen, er war selbst so ein Riese gewesen. Seine Nase kräuselte sich, auch wenn seine Worte spitz waren wie die Felsen einer Schlucht, so lag keine Wut gegen die Fähe vor ihm darin. Im Gegenteil, manchmal träumte er noch von den unbekümmerten Tagen in welchen er für sie ein Kribbeln in seinem Bauch gespürt hatte. Doch nun war sie eine Andere und er ein Anderer und dieses Kribbeln hatte keinen Platz mehr in seinem Bauch, welches es einnehmen könnte. °Vielleicht hatte ich mein Herz ja verloren im Fluss, oder das Kribbeln wurde hinfort gespült mit den Bissen ihres Bruders...°, schoss es durch seinen Kopf, doch die Gedanken verschwanden so schnell wie sie gekommen waren in dem Chaos, welches in seinem Kopf herrschte. Nie würde er wieder der werden können, welcher er noch vor 3 Monden war, als er den Ruf vernommen hatte. Nun ließ auch er sich einfach auf seinen Hintern plumpsen und ließ Koyuk und Lyrija das sprechen, denn er hatte alles gesagt, was er zu sagen hatte.
wald. überrumpelt . versucht zu erklären . verwirrter als zuvor



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Arya (Lee -Lee)

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Geschrieben: Do 23 Feb - 19:42




Doom, Koyuk, Lyrija | sieht Koyuk und will Doom helfen, merkt dann das sie wohl zusammen gehören, will sich Koyuk vorstellen, hört Dooms Wort, senkt den Kopf, schweigt und bleibt stumm, wispert dann schließlich ein paar Worte

Gesprochenes | Gedachtes


Die schwarze Fähe wusste nicht ganz mit der Situation umzugehen. Da kam aus dem Unterholz ein goldener Rüde geschossen. Sofort war sie auf den Pfoten, wollte die Rüden beruhigen. Sie konnte nicht kämpfen, wusste nicht wie und wollte es auch nicht. Trotzdem musste sie doch etwas tun und zumindest mäßigend eingreifen. So trat sie zwei Schritte vor und öffnete den Fang, um beruhigende Worte zu sprechen. Das konnte sie. Worte waren ihre Art des Kampfes, wenn man es denn so sehen wollte. Nein, ein wirklicher Kampf war das dann wohl doch nicht und sie würde einfach ruhige Worte hören lassen.
Allerdings ergriff der größere Rüde das Wort. Anscheinend gehörten die Beiden zusammen. Kein Grund mehr einzugreifen. Langsam senkte sie ihren Hintern zu Boden, ließ die fast schon orangenen Augen zwischen den Beiden hin und her gleiten. Ein neuer Freund von Doom? Oh wie sehr sich die Dunkle für den Jüngeren freute. Zaghaft wedelte sie leicht mit der Rute, ließ sie aber gleich wieder ruhen. Ihr stand es nicht zu etwas zu dieser Beziehung zu sagen. Natürlich mochte sie den Hellen sehr und freute sich ihn wiederzusehen, aber sie hatten sich nie besonders nahe kommen können. Dafür hatte ihr aufbrausender Bruder dann schon gesorgt. Innerlich seufzte sie über diesen Umstand.
Der Goldene fragte nach ihrem Namen. Nach einem Moment öffnete sie den Fang, wollte ihm antworten und doch ertönte die spitze Stimme von Doom. Sie bedeutet Unheil!, hallte es in ihrem Kopf wieder. Mit jeder Wiederholung in ihrem Kopf weiteten sich ihre Augen etwas mehr, bis sich Doom an sie direkt wandte. Je näher er kam desto weiter senkte sich ihr Kopf und ihre Haltung senkte sich etwas. Die Ohren klappte sie zurück, machte eine demütige Haltung und spürte den Kloss im Hals. Unheil. Ja, das bedeutete sie wohl. Tränen kamen in ihr hoch, doch sie schloss einfach die Augen und machte der Erziehung ihrer Mutter alle Ehre.
"Du hast wohl recht, Doom", wisperte Arya leise und mit dumpfer Stimme, "Verzeih meine unbedachten Worte... Skip hat dir oft genug Schmerzen zugefügt, als das ich von dir andere Worte erwarten könnte... Ich hoffe, das du diesen Ort finden wirst und dort ein gutes Leben führen kannst." Sie selbst würde an diesem Ort wohl keinen Platz haben. Auch wenn sie ihn mochte, so hatte Doom recht. Skip würde immer ein Teil ihres Lebens sein und da dieser ihn immer angriffen...




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Geschrieben: Di 9 Mai - 17:41



.ascheregen.
da wo die Sterne berührbar sind
Stille umgab die Gruppen, eine unheilvolle und beängstigende Stille. Die Ohren suchten nach Lebenszeichen. Ein Lebenszeichen der Natur? Doch ein Adlerschrei, hallend und durch die Alaskakette tragend, selbst die Gruppe um die Wolfsmischlinge mussten es vernommen haben. Danach rumpelte und krachte es, Steine fielen und Geröll purzelte. Doom drängte die Fähen näher an die Felswand, als er eine Höhle entdeckte. Er führte die beiden hinein und im nächsten Moment waren sie eingeschlossen. Spärlich lugte hier und dort noch tristes Licht hindurch, doch vorerst waren die drei eingeschlossen und mussten einen Weg hinaus finden. Und das obwohl der junge Rüde geschürrt von Angst, Sehnsucht und Ärger war und genau diesen Emotionen keine Luft machen konnte, schon gar nicht in diesem engen Raum. Das Fell war grau gefärbt durch den Ascheregen.
Verteilung:
1. Doom, Arya, Lyrija
2. Rhaka, Wayra, Quanah
3. Skip, Koyuk (werden im Nachhinein hinzugefügt werden, momentan OOP)

CODE BY {ALANSARMY}


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Skip (Lyra)

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Geschrieben: So 14 Mai - 19:32


Der Boden war steinig und nur hier und da wuchs etwas Moos. Ein paar Bäume hoben ihre Silhouette gegen dass verblassende Licht der Sonne. Die Pfoten des Wolfes bewegten sich zügig, die Beute die dem Jäger aus dem Maul hing baumelt hin und her. Immer mal wieder schlug der Kopf des bemitleidenswerten Nagers schlug immer mal wieder gegen die Brust des Jungwolfes, dessen Laune überaus gut zu sein schien. Der Kopf hoch erhoben trug er seine Beute stolz vor sich.   Das kleine schwarze Tier schwieg und schien einmal tatsächlich besänftigt zu sein.
Nun war seine Beute tatsächlich relativ schäbig und dafür dass er nun schon, so fühlt es sich zu mindest für den jungen Rüden an, Minuten und Stunden mit der Jagd zu gebracht hatte, eigentlich alles ander als zufriedenstellend. An einem normalen Tag hätte das Tier, welches sich sonst bei jeder noch so kleinen Enttäuschung regte, getobt. Er wäre enttäuscht gewesen, wütend. Doch heute war kein normaler Tag. Hier war nichts mehr normal. Nicht einmal die Landschaft war normal. Alles war ihm fremd. Fremd, abweisend und kalt. Und das Tier blieb still zusammen gekauert. Heute war einfach vieles nicht mehr so wie immer.

Skip hatte das Tier mit einem einzigen gezielt Schlag getötet und dass, obwohl das dürre Eichhörnchen, doch sehr geschickt und wendig war.
Wendige, kleine, zähe Biester. Skip möchte keine Eichhörnchen. Eigentlich hasst er Eichhörnchen. Aber das war keine wirkliche Besonderheit. Skip hasste es zu Jagen, er hasste Hirsche, Kaninchen und Vögel. Er hasste es kalten, nasse oder zu warmen Boden unter den Pfoten zu haben. Er hasste gutes, schlechtes, verregneten oder sonniges Wetter. Skip hasst sein altes Rudel und alle die ihm Fremd sind. Und allgemein war es einfach zusagen was er mochte. Die Liste war wesentlich kürzer. Er möchte, ja liebte seine Schwester. Er liebte seine Mutter und seinen Vater. Er liebte die Gefahr und er liebte nicht mehr als andere in die weiss Glut zu treiben. Er liebte es andere weh zu tun. Nicht weil er besonders grausam war oder wirklich Spaß daran hatte, sondern viel mehr, weil es das Tier beruhigte dass in ihm tobte. Sich hin und her wirft, die Krallen in sein Herz schlägt. Ein Wolf so jung und schon so verdorben.

Mit einem langen Satz setzte er über eine Hecke hinweg. Fast euphorisch rannte er durch den Wald. Der kalte Wind zerrte an seinem dicken Pelz. Die Blätter wiegen sich im Takt, während der Rüde zurück zu ihrem Treffpunkt lief. Dort angekommen ließ sich der Rüde auf seine Hinterpfoten sinken und legte die Beute ordentlich vor sich ab. Stolz blickte er gerade aus in die Richtung aus der er die Rückkehr seiner Schwester, seiner einzigen Freundin, seiner Seelenverwandten erwartete. Sie war eine ausgezeichnete Jägerin. Ruhig, geschickt und bescheiden. Skips Ohren spielten und seine Nase zuckte als plötzlich eine bekannter Duft in der Luft lag. Ein Moment blieb der junge Wolf sitzen. Nahm den Geruch in sich auf. Doom.

Das Tier sprang auf rasste ihn seinen Bauch hin und her. Ein leises Knurren entwischte seiner Kehle und sein Körper ahmte das Tier nach, er sprang in die Luft und rannte los, seine Beute war vergessen. Unangerührt lag der tote Körper des behaarten roten Tieres auf dem feuchten kalten Boden liegen. Nach einigen Minuten beruhigte er sich langsam. Seine Nase hing kaum einen Zentimeter über dem Boden als er sich nun langsamer vorwärts bewegte. Doom. Doom. Doom. Der Name hämmerte sich in sein Bewusstsein. Wut pulsiert durch seinen Körper. Wie konnte er es wagen ihm zu folgen.
Dann mit Schrecken erinnerte er sich dass Arya noch da draußen war. Seine Schritte wurden schneller, seine Ohren spielten nervös. Die Vorfreude mischte sich mit Angst. Was wenn er Arya fand was wenn er ihr etwas an tat.
Der Geruch wurde stärker, als der Wolf weiter rannte, dann plötzlich waren da noch mehr. Das Tier war begeistert, hüpfte auf seinem Magen herum. Skip wurde mulmig. Es ging hier nicht um ihn es ging um Arya und Arya hatte keine Chance allein. Langsam gestand der Jungwolfes sich ein, das sie wohl selbst mit seiner Hilfe keine Chance hatten. Dennoch er würde sie niemals zurück lassen. Vorsichtig kam er näher, lauschte auf die Stimmen und stolzierte schließlich mit hoch erhobenen Kopf in die Runde. Seine Augen suchten Arya, dann wand er sich den Fremden zu. Ein leises Zischen entwischt seinem Maul. Der weiche Blick der sanft seine Schwester gestrichen hatte, wich einem harten Ausdruck. "Doom.", sagte er mit einem fast neutralen Ton. Dies war kein Kampf den er gewinnen konnte und auch wenn er mutig, oder schon eher waghalsige war, so war er doch nicht dumm.
Mit einem Hauch Neugier musterte er Doom. Der Rüde war gewachsen. Sein gelblich weiss es Fell war lang geworden und unter seinem Pelz konnte man die Muskel sehen. In seinen Augen glaubte er einen Funken Wut zu sehen. An seiner Seite stand eine durchschnittliche weiße Fähre mit goldenen Augen und weichen Gesichtszüge. Ihre Augen waren wach und neugierig. Die Ohren spielten, ansonsten verharrte sie an Ort und Stelle. Der dritte Wolf war ein gelbliche, einäugiger Rüde. Er war älter, ebenfalls ruhig, jedoch umgeben von einer seltsamen Autorität. Er war deutlich größer als Skip, jedoch war dies längst nichts mehr das den kleinen Rüden beeindrucken konnte.

Dann passierte etwas das er, das niemand vorhersehen konnte. Ein lang gezogner Schrei eines Vogels war die einzige Ankündigung für das kommende Unheil, doch in dem Moment war es längst zu spät. Ein lautes Poltern von Stein auf Stein war zu hören. Wie eine Welle rollte das Geräusch auf die Gruppe zu. Skips Körper zog sich unwillentlich zusammen und eine Schreckenssekunde lag konnte er sich nicht rühren. Dann fielen die Steine. Mit einem Satz versuchte er sich dem Steinhagel zu entziehen. Dennoch trafen in mehrere der Brocken. Stechender Schmerz pochte in seiner linken Schulter und er spürte das Blut an seiner Flanke in den Pelz sickern. Doch war dies alles in dem Moment egal. Als die Steine am Boden lagen und das Gepolter verklungen war, rannte er zurück an die Stelle an der seine Schwester vor Sekunden noch gestanden hatte. Es war alles so schnell gegangen. Hysterisch heulte er, sein Blick flog panisch hin und her. "Aryaaa!", die Stimme des sonst so selbst sicheren Rüden bebte vor Angst. "Arya!" Seine Nase flog über den Boden, wo war sie? Was wenn? Schnell schüttelte er den Kopf, nein. Sie musste davon gerettet haben. Sie musst einfach.

(Es tut mir wirklich so leid, dass ich ersdt jetzt schreibe und hier alles aufgehalten habe... Ich hatte erst ein verlängerte Prüfungphase und ein anschliessendes Kreatievestief... Ich hoffe ihr könnt mir noch mal verzeihen...)


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Arya (Lee -Lee)

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Geschrieben: Di 16 Mai - 23:37




Doom & Lyrija | hat Angst vor dem Steinhagel, weil es sie an Gewitter erinnert, kommt in der Höhle zu sich, hat eine Wunde am Hinterlauf, hört Skip draußen rufen, sieht unsicher zu Doom, fühlt sich in der Enge unwohl

Gesprochenes | Gedachtes


Stille hatte sich für lange Augenblicke über die Gruppe gelegt. Niemand schien etwas sagen zu wollen. Die schwarze Fähe machte sich Sorgen, hatte Angst und wusste nicht was genau sie tun sollte. Doom würde sie wohl nicht einfach in seiner Nähe sein lassen. Denn wenn sie an diesem Ort war dann tauchte auch Skip irgendwann auf. Skip und Doom kamen einfach nicht miteinander zurecht. Egal wie oft sie zu schlichten versuchte und sich zwischen die Beiden stellte, sie konnten einfach nicht miteinander. Ein Umstand der die Fähe mehr als nur ein Mal in tiefe Fragen gestürzt hatte. Es musste doch ihre Schuld sein! Sie musste irgendeine Möglichkeit finden diese Beiden zu besänftigen!
Skip tauchte auf. Ein warmer Blick traf sie, doch kaum das der Blick weiterwanderte wurde der Blick kalt. So kannte sie ihren Bruder, ob sie es sich nun eingestehen wollte oder nicht. Unsicher zuckte sie mit den Ohren und drehte den Kopf hin und her. Ein Adlerschrei erklang, brachte ihr Fell dazu sich zu sträuben. Blinzelnd schaute sie in den Himmel und plötzlich fielen Steine. Es hagelte Steine, doch dieses Geräusch machte ihr nichts aus. Was ihr etwas ausmachte war dieses Donnergrollen, so als würde ein Gewitter über sie hinweg fegen und sie versuchen unter sich zu begraben. Angst dröhnte in ihrem Kopf und sie bemerkte nicht was geschah.

Erst in der Höhle kam sie wieder wirklich zu sich. Dort waren sie eingesperrt. Ein enger und teilweise dunkler Bereich. Fliegend suchte sie nach einem Ausgang, doch der Ausgang war mit Steinen verbarikadiert. Nervös zuckten die Ohren von Arya, hörte sie doch den Ruf von Skip. Schwankend hievte sie sich auf die wackligen Pfoten. Schmerz schoss durch ihr hinteres Bein, rechts. Leise keuchte sie auf, zog das Bein leicht an den Bauch und sprang so halb zu der Steinmauer. "Skip!", jaulte sie mit einer etwas belegten Stimme, "Mir geht es gut. Uns Drein geht es gut. Wir kommen hier nur nicht raus." Am Ende begann ihre Stimme zu zittern, denn diese Enge machte ihr schwer klar zu denken. Doch sie musste die Ruhe bewahren! Sie musste Doom und Lyrija eine Hilfe sein, weswegen sie den verletzten Lauf senkte, die Pfote wieder auf den Boden stellte und so nervös den verhagelten Eingang abhumpelte.




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Koyuk (Dany)

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FORGIVE ME NOW
FORGET ME NOT
HOLD YOUR FIGHT
TAKE THAT LIGHT
WE DON'T NEED ANOTHER WAR


Auszeichnungen :

Rüde des Monats Juni



Geschrieben: Fr 19 Mai - 18:32




KOYUK ««««««


Sein heiles Auge fixierte den Jungwolf, er war zornig seine Muskeln waren angespannt und er schien zu lodern. Koyuk stellte die Ohren auf und wiegte nachdenklich den Kopf zur Seite, als er Doom still zuhörte. Langsam schüttelte er, sichtlich missmutig über das sprunghafte Verhalten, den Kopf und sah dann mit einem Seitenblick weiße Fähe an. Lyria schwieg, dachte sich wahrscheinlich den Teil, der eigens interpretierten Geschehnisse die den Jungen plagten, selbst, ehe sie irgendwelche Worte an den Kleinen und die fremde Braune verlieren würde. Der Goldene Rüde stieß einen Seufzer aus und versuchte eben die richtigen Worte zu finden "Doom..." er hatte sich seine nächste Rede wie Spielkarten zurechtgelegt, als der Weiße auch schon vorschoss und die Braune wie ein spitzer Pfeil anging. Seine Augen weiteten sich überrascht und er war nun unfähig zu sprechen, nie hätte er erwartet, dass in Doom noch so viel grenzenlos erscheinende Energie stecken könne, waren sie doch eben erst vor kurzem, um eine Haarlänge, dem Tode durch den reisenden Fluss entkommen.

Eher unbewusst stellte er das Nackenfell auf, sah zu wie Doom drohend ein paar Schritte auf die Fähe zuging und sich vor ihr aufbaute und mit seinem kühlen Blick strafte. Innerlich lächelte Koyuk, er hatte nun wirklich nicht gedacht das Doom in den Augen der Braunen eine Autoritätsperson darstellen würde. Vielleicht ging er die Braune auch zu hart und giftig an, aber auch im jungen Alter musste man Lernen und seine eigenen Grenzen austesten. Koyuk wusste nicht, was die Braune verbrochen hatte, das Doom ihr seinen Zorn auferlegte, aber wenn er ehrlich mit sich selbst war, interessierte es ihn herzlich wenig. Rivalitäten zwischen Jungwölfen war wohl in ihrem jetzigen Alter das normalste auf der Welt. Aber eines musste er der Braunen hoch anrechnen, auch wenn sie Doom Demut zollte, wich sie nicht vor ihm zurück und verkroch sich für den Rest ihres erbärmlichen Lebens in Staub und Asche. Nein, sie trotze ihm durch ihre Standhaftigkeit und mentale Stärke.
Kurz dachte Koyuk an ihn und Nova. Es hatte unter den Geschwistern auch immer kleinere Rangkämpfe und Streitereien gegeben, aber ihre Kämpfe wurden nie blutig - im Gegenteil - sie waren zu sanft, viel zu weich ohne das sie dem jeweils anderen jemals irgendeinen Schaden zugefügt hätten. Ja er vermisste sie, seine geliebte Schwester. Mit jeder Faser seines zerbrechlichen Körpers sehnte er sich nach ihr, ihrer Wärme, ihrem Lachen und den spöttischen Wörtern, die sie ihm immer an den Kopf geworfen hatte. Doch - sie war fort. Für immer. Er musste damit abschließen, aber jetzt noch nicht. Irgendwann würde selbst der alte Koyuk darüber hinweg kommen - irgenwann.

Er schwelgte noch für einige selige Momente in der dunklen Umarmung der Trauer, ehe er sich mit einem Ruck mental von dem dunklen Schatten löste. Er musste sich nun auf wichtigere Aspekte konzentrieren, als einer Wölfin hinterherzujaulen, für Nostalgie war nun kein Platz. Nicht hier. Er richtete sich kaum merklich etwas auf, drückte seine Läufe durch und stemmte die Pfoten in den Boden. Nur kurz schwiff sein Blick über die Braune und Doom. Seine Nase kräuselte sich und seine Ohren legten sich flach an, mit einem scharfen Blick bedachte er Lyria die ein wenig nervös und ebenso wachsam näher zu der Gruppe trat. "Leute." erhob nun der Anführer des Trupps die Stimme. Innerlich wappnete sich Koyuk gegen einen Angreifer, der seinem Ideal von Stärke entsprechen würde. Er hatte schon einmal sein eines Augenlicht gegeben, er würde ohne zu zögern. Ohne zu warten und ohne nachzudenken sein anderes auch ein weiteres Mal opfern, um die zu beschützen die ihm wichtig waren. "Wir bekommen gleich Gesellschaft" kam es aus tiefster Kehle des Goldenen. Den Kopf hoch erhoben, spähte der Rüde zu der Stelle, wo er den Feind vermutete. Sein Nackenfell war aufgestellt und seine Muskeln spielten unter dem dichten Pelz. Das Blut pochte in seinen Ohren und ließ ihm die restlichen Umweltgeräusche vergessen. Vermutlich hätte er sich auch noch selbst vergessen, wäre die Enttäuschung nicht so plötzlich und niederschmetternd über ihn hereingebrochen. "Oh..." Seltsamerweise wirkte seine Stimme keineswegs überrascht über den Anblick, welcher sich ihm bot. Im Gegenteil ein Seufzen verließ seinen Fang und machte einer stählernen Monotonie platz.
Er löste sich aus seiner Starre und ging zu dem Fremden hinüber, es war ebenfalls ein Jungwolf, vielleicht etwas älter als Doom, aber niemand konnte Koyuk erzählen, dass es sich hier um einen Zufall handelte. Misstrauisch kniff er die Augen zusammen, als er ein Poltern hörte und seinen Fang wieder zuklappte. Ein Ausdruck des Entsetzens legte sich über seine Züge und er konnte sich in jenem Augenblick nicht bewegen, konnte keinen klaren Gedanken fassen. Was zum... Stattdessen brüllte er die letzen Worte heraus "DOOM bring sie von hier weg!" ehe er in einer Masse aus Steinen, Staub und Geröll unterging.


"Gesprochenes" | Gedachtes


OCC: Koyuk befindet sich außerhalb der Höhle irgendwo in der Nähe zu Skip :) btw. Freu mich das du wieder da bist


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I BURN IT ALL - HERE COMES THE SUN

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Lyrija (Lyra)

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Wer dieser Fähe begegnet, der begegnet einem Engel der Unschuld in Form eines Wolfes. Schon durch ihr Äußeres scheint sie irgendwie etwas Besonderes zu sein, selbst, wenn sie eigentlich nicht wirklich eine auffällige Augenfarbe oder Fellzeichnung besitzt. Es ist ihre Ausstrahlung, ihre Aura, eine Ruhe und Wärme, die sie zu umgeben scheint. Sie ist absolut liebenswert und begegnet jedem Wolf mit Freundlichkeit und Offenheit. Es gibt kaum jemand, der sie nicht mag, denn sie verurteilt niemanden, verrät nicht und schenkt jedem Aufmerksamkeit und Liebe. Sie ist nicht überheblich, sie ist nie bösartig und will niemandem schaden, nicht einmal denen, die ihr schadeten.




Geschrieben: Do 1 Jun - 20:04


Missmutig lief die Fähe weiter, stolperte ein paar Mal und fing sich wieder. Sie war nicht wirklich bei der Sache, nichts, dass da irgendetwas gewesen wäre, auf das sie sich hätte konzentrieren können. Es war einfach diese Gegend. Es kam ihr vor als würde diese endlose Leere aus schwarz und weiß ihr die Kraft rauben, wärend der Wind ihre Gedanken davon spülte, noch ehe Lyrija sie wirklich fassen konnte. Mechanisch folgte sie dem Rüden und gab sich der Leere hin. Mal knurrte er sie an, Mal den Jungrüden, doch Lyrija reagierte kaum auf seine aggressiven Gesten. Die Fähe hasste Konflikte, sie hatte in ihrem Leben nie etwas anderes getan, als vor diesen davon zu laufen. Dieses Mal jedoch war da noch etwas anderes, das die Fähe unterschwellig wahrnahm. Die Verzweiflung, die Verwirrung und einen kleinen Hauch Hoffnungslosigkeit. Lyrija verzieh ihm seine harten Worte ohne je widersetzig zu werden. Die Fähre besaß Geduld und Vertrauen. Lyrijas Vertrauen war keine Belohnung, es war ein Geschenk. Ein Geschenk welches sie jedem anbot, der ihren Weg kreuzte.

Nach Tagen endlosen Marsches und dem Gefühl die Realität längst hinter sich gelassen zu haben, nur noch umgeben von dieser einen so kargen und armen Gegend, blieb Lyrija stehen. Sie war Koyuk gefolgt. Sie war ihm blind gefolgt und er war ebenso blind durch die Welt gelaufen. Irritiert jedoch machte sie halt vor dem glänzenden Wasser, welches sich nun vor ihren Pfoten ausbreitete. Ein silberner Spiegel in mitten des Nichts. Das Wasser schlug sanfte Wellen unter dem unbarmherzigen Wind und perfekte Kreise zogen sich um den gelben Rüden welcher sich im Wasser wiederfand. Die Fähe saß ruhig am Rand. Neigte leicht den Kopf. Sie war verwirrt, dennoch sagte sie nichts und sah dem gelben Rüden dabei zu wie er offenbar peinlich berührt aus dem Wasser watete. Er kam zu ihr zurück und sah sie entschuldigend an, wärend er ein paar schuldbewusste Worte an sie und den Jungrüden richtete. Lyrija neigte sanft den Kopf. Sie verstand ihn auf ihre Weise und gleichzeitig doch nicht. Da war nichts, was sie nicht verzeihen könnte. Seine Worte waren hart, doch die Zeiten waren es auch. Der Marsch war schwer und anstrengend, doch hatte sie dies nie gefürchtet. Es war immer die Einsamkeit der sie nicht gewachsen war und vor der sie floh. Freundlich sah sie den Rüden an, erwiederte jedoch nichts. Sie kannte den Schmerz den er fühlen musste und sie wusste dass nichts als die Zeit diese Wunden heilte. Worte waren nur Worte und einmal ausgesprochen verfliegen sie. Sterben wie Fische an der Luft. Verfliegen, vergewischt, als wären sie nie da gewesen.

Plötzlich veränderte sich die Haltung des Rüden. Nervös sah er um sich, schnüffelte. Lyrija tat es ihm gleich. Sie konnte jedoch nichts aus machen, dass seine steigende Anspannung erklären würde. Da war nichts. Es dauerte bis sie verstand. Da war wirklich nichts. Es fehlte etwas. Er war nicht mehr da. Der weiße Jungrüde war verschwunden. Plötzlich schrie sie der Gelbe an. Erschrocken zuckte die weiße Fähe vor ihm zurück. Sekunden darauf legte sich das aufgewühlte Gefühl und wisch Hilflosigkeit. Der Rüde könnte überall sein. Zurück blieb nur eine leichte Missgunst über die wütende Geste des Gelben. Er hatte es schwer. Sie erwiederte nicht und zögert auch nicht, als er mit einem Nicken zu der Anhöhe deutete und los pferschte. Lyrija folgte ihm auf den Fersen. Die beiden Wölfe rannten zwischen den wenigen Bäumen hindurch und flogen über den kalten Boden. Koyuk nahm die Fährte auf und bald erreichten sie den Jungwolf. Der Gelbe flog durch die Luft und drückte den Weißen zu Boden. Vor ihnen stand nun eine junge Fähe. Nachdem der Goldene die Lage erfasst hatte, ließ er Doom gehen und stellte sich förmlich der Fähe vor. Aus dem Maul des jungen Rüden erklangen nun anklagende Worte, die Fähe schien verletzt. Lyrija war verwirrt.
Beide kannten sich. Sie waren aus einem Rudel. Und doch keine Spur von Wiedersehensfreude. Man sah ihm die Wut an. Sie schien dagegend eher traurig zu sein. Die Worte flogen hin und her und ohne sich einzumischen, beobachtete die Fähe beide. Es war nicht an ihr und nicht ihre Art sich ein zu mischen. Sie hörte alles, verstand alles und sie würde alles verhalten, doch sie würde weder urteilen noch jemanden mit ihrer Meinung belasten. Vielleicht hatte die Fähe aber auch einfach keine Meinung. Vielleicht lässt es ihr Geist der so rein und so voller Vertrauen war einfach nicht zu dass sie eine Meinung über einen anderen Wolf hatte.
Was Lyrija jedoch sagen konnte, war dass sie die dunkele Fähe mochte. Sie strahlte Ruhe aus und Lyrjia mochte die Ruhe. Sie zog sie an wie eine Motte das Licht.

Dann kam er. Ein rötlichbrauner, kleiner Rüde. Er war ihr Gegensatz. Sie war der Mond und er die Sonne. Wenn sie eine ruhige Quelle war, so war er die rasende See. Wo er schwarz war, war sie weiß und alles, was Lyrija an der Fähe anzog, stieß sie an dem Rüden ab.
Koyuk hatte ihn längst gerochen, lange bevor er einen Fuß auf die Lichtung setzte. Der Rüde ging nicht. Er stolzierte. Lyrijas Augen folgten ihm, wärend er sich zu der Fähe begab. Da war etwas was sie nicht greifen konnte etwas Warmes. Etwas was sie teilten, dass niemand verstehen konnte. Lyrija neigte den Kopf leicht, zum wiederholten Mal an diesem Tag war sie verwirrt.

Ein Adler jedoch zog ihre Aufmerksamkeit auf sich, wärend sie noch versuchte sich über alles klar zu werden. Der Vogel schrie und kaum war er verklungen war da etwas anderes. Ein Grollen, als wäre das Gebirge erbost. Einige Sekunden darauf und viele zu spät sah sie die Steine, die zu ihnen herabstürzten. Lyrija stand wie angewurzelt da. Sie sah wie ein großer Steinbrocken auf sie zu raste. Noch immer konnte sie sich nicht bewegen. Die Fähe schloss die Augen.

Etwas stiess sie aus dem Weg und die Fähe stolperte mit neuem Schwung wie blind voran. Es war so schnell vorbei, wie es begonnen hatte. Es wurde ruhig. Langsam sah Lyrja sich um. Es war dunkel und als sich ihre Augen an die neue Umgebung angepasst hatten, erkannte sie steinerne Wände aus kalten Fels und weiter weg dort wo einst die Öffnung gewesen sein musste erkannte sie in dem spärlichen Licht welches von oben aus einem kleinen Schacht hereinfiel, ein aufgerolltener Haufen Steine. Vorsichtig streckte sich die Weiße. Reckte ihre Glieder. Wie durch ein Wunder schien sie keinerlei Verletzungen davon getragen zu haben.
Neben ihr bewegten sich zwei weitere Körper. Doom und die Dunkele. Die Fähe keuchte und es war fasst, als könnte Lyrjia ihre Schmerzen fühlen. Vorsichtig begab sie sich zu der jungen Fähe. Die Dunkele stand am Ausgang. Draußen hörte man Skip, den rotbraunen Rüden, verzweifelt nach ihr rufen. Sie jaulte ihm eine Antwort durch die Barrikade aus Stein. Lyrija begab sich an ihre Seite und stützte die Fremde leicht. Sie hielt ihr Bein an den Körper gedrückt. „Du solltest dich legen. Fürchte dich nicht und ruhe.“ Lyrijas sanfte Stimme erklang zum ersten Mal an diesem Tag und ihre Wörter waren ein ruhiger melodischer Fluss. An Doom gewandt sagte sie: „Danke.“ Sie neigte ihren Kopf. Ihr Leben verdankte sie ihm, dass wusste sie. Sie stand in seiner Schuld.
Die Fähe blieb ruhig. Eine Tatsache, die angesichts ihrer Nervosität und ihrer Unsicherheit, welche sie meist wie eine Wolke umgab, unglaubwürdig erschien. Und doch war es so. „Bist du verletzt Doom?“, fragte die Fähe sanft und sah den jungen Wolf an. „Wir sollten sie weiter in die Höhle hineinbringen.“, wies sie den jungen Rüden an. „Die Steine könnten sie verletzen, wenn wir versuchen sie abzutragen.“ Voller Vertrauen sah sie ihn an. Reiner Optimismus.


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Doom (Rima)

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Doom ist ein einzigartiger junger Rüde, er geht seinen Weg. Er wirkt wie zwei Wölfe die in einem gefangen wurden. Er sucht für sich den Sinn seines Seins und den Platz an dem er akzeptiert wird wie er ist. Doch lernt ihn selbst kennen, er kann eine kleine Knutschkugel sein aber auch eine gefährliche Kanonenkugel.



Auszeichnungen :

Rüde des Monats Mai & August



Geschrieben: Do 27 Jul - 13:46



 Scheitern ist ein strenger Lehrmeister, aber seine Lektionen vergisst man nicht.
Der Weiße konnte gar nicht anders als nun einfach zu stehen und zu atmen, alles war so schnell geschehen. Arya war sichtbar verletzt gewesen von seinen Worten und dann kam der Adlerschrei und die Steine. Doom reagierte aus dem Bauch heraus und stieß die Fähen vor sich her. Dann kehrte Ruhe ein, eine gespenstische Ruhe.
°Atme, Atme. Du verdammter Fellball lass Luft durch deine Schnauze!°, schrie es durch den Kopf des Ruden. Es dauerte jedoch noch einige Sekunden bis er dieser Forderung nachkam. Sein Herz klopfte wie wild und schien ihm fast aus der Brust zu springen, das Adrenalin ließ ihn wie einen kleinen Stromball wirken. Er tippelte unruhig hin und her, während er schnell und flach nach Luft schnappte. Dann hörte er die Stimmen, nicht nur die von Koyuk und Lyrija, dort waren auch die Stimmen von Arya und täuschte sich sein Verstand oder hörte er dumpf die Stimme von Skip?

Seine Gedanken kreisten und er konnte keinen klaren fassen, es schien als würde er neben sich stehen und den drei Wölfe im tristen Licht. Erst als Lyrija ihn ansprach bemerkt er, dass er wie eine Statur gewirkt haben muss. "Ja, sicher mir ist nichts passiert.", kam es zögerlich aus seinem Maul. Was sie sagte klang plausibel, doch irgendwie machte ihm die Enge und auch die Ungewissheit ein wenig Angst. Doch er musste stark sein für sie Drei, er war nun der Beschützer der beiden Fähen! Er senkte den Kopf und trat auf Arya zu, beschnüffelte den Lauf. Es schien nichts offen zu sein, was sehr gut war. Er nickte Lyrija zu und suchte dann die Worte, welche er an die beiden richten wollte. "Das klingt gut, soll ich sie von der anderen Seite stützen oder lieber vorraus gehen und den Weg sichern?", kam es aus seinem Maul. Seine Augen beobachteten die beiden Fähen, sie wirkten wie Tag und Nacht, Ruhe und Aktiv. Seine Pfoten scharrten ein wenig über den staubigen Boden, kleine Steine wurden dadurch zur Seite geschoben. Er wartete geduldig ob er helfen oder vor gehen sollte, für ihn würde es plausibler erscheinen wenn er vorraus gehen würde.
höhle. verdutzt . hört auf lyrija . spricht . wartet



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Arya (Lee -Lee)

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And the son of moon loves the queen of the night like the queen loves the son. But the queen of the night can't live just one other wolf and so the son choses an other wolf to be his partner. And so the son is in love while the queen is forever alone.



Geschrieben: Do 27 Jul - 19:49




In der Höhle | Lyrija & Doom | gibt sich die Schuld wegen dem Vorfall, will nicht das die Beiden sich Sorgen machen, reagiert mit leichtem Unverständnis, ist von Doom überrascht und bedankt sich wortlos bei ihm, will sie beruhigen, stimmt dann aber doch zu

Gesprochenes | Gedachtes


Hilflosigkeit brannte in der dunklen Fähe. Ihr Blick war auf eines der wenigen Licht- und Luftlöcher in der Steinwand gerichtet. Sie wollte hinaus. Sie musste doch die Anderen schützen und ihnen helfen. //Das ist meine Schuld. Es muss wegen mir geschehen sein, weil ich Doom aufgebracht habe. Weil Skip und Doom aufeinander getroffen sind. Wieso kann ich das Alles denn nicht ändern? Warum ist es mir nicht möglich die Beiden zu besänftigen? Kann ich sie denn nicht dazu bringen sich zu ignorieren? Was mache ich denn falsch?//, schoss es ihr durch den Kopf. Ein bitterer Geschmack legte sich auf ihre Zunge und zusammen mit dem Schmerz fühlte sie sich elend. Davon ansehen ließ sie sich aber nichts. Für Lyrija und Doom musste sie stark sein!
Auf einmal wurde sie gestützt, zuckte vor Überraschung zusammen. Gerade hatte sie die rechte Hinterpfote wieder auf den Boden gestellt, auch wenn es weit angenehmere Dinge gab. Mit leicht verzweifeltem Blick wandte die junge Mischlingswölfin der Weißen zu, welche an ihrer Seite war und ihr Unterstützung zukommen ließ. Abwesend zog sie den Lauf wieder hoch, hielt sich nur auf drei Pfoten und hoffte den Schmerz wegatmen zu können. "Es wird schon gehen, aber danke... Ich muss doch helfen... Wir müssen doch hier raus und wenn wir von hier und die Anderen von der anderen Seite...", stotterte sie ein wenig verwundert, war sie es doch gewöhnt über solche Kleinigkeiten hinwegzugehen.
Als Lyrija den einzigen Rüden in der Höhle ansprach richtete sich auch Aryas Blick auf ihn. Sorge stand deutlich in ihren leicht orangenen Iriden, während ihr Blick über ihn glitt. Er sagte es ginge ihm gut und doch... Konnte es ihm wirklich gut gehen, wenn er mit ihr hier eingesperrt war? Mit dem Wissen das Skip alles tun würde, um hereinzukommen und sie zu retten? Wie konnte es ihm da gut gehen? Doch sie wusste nicht, wie sie es ansprechen sollte, hatte der Helle doch vorhin deutlich seine Haltung ihr gegenüber gezeigt.
Bedrückt richtete sie den Blick auf den Höhlenboden. Warum konnte sie es nicht einsehen, das sie machtlos war? Das sie auch weiterhin versagen würde? Das sie wohl nie wirkliche Freunde sein konnten, egal ob sie es sich wünschte? Tonlos seufzte sie auf. Plötzlich stand Doom an ihrer Seite und schnupperte an ihrem Lauf. Sprachlos beobachtete sie ihn. Natürlich, die schwarze Fähe hatte ihm nie etwas getan und doch war Skip ihr Bruder und hatte dem Cremefarbenem doch Schmerzen zugefügt. Langsam streckte sie den Kopf, stieß Doom sanft mit der Nase am Hals an und ließ ein dankbares Seufzen hören. "Ich muss mich wirklich nicht ausruhen und kann euch helfen... Ich wurde wahrscheinlich nur von einem der Steine erwischt...", sagte sie leise und blickte zwischen ihnen Beiden hin und her, ehe sie doch nachgab, da es ihre Art war, "Aber wenn es euch wichtig ist kann ich mich hinlegen, aber ihr müsst mich nicht stützen. Es geht wirklich." Sie wollte niemandem Sorge bereiten




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Geschrieben: Mo 28 Aug - 19:12


//Rhaka // Wayra // Quanah//
(Geht zu ihr, lauscht ihrer Geschichte , versucht sie aufzumuntern)

Rhaka konnte das Lächeln spüren, das auf Wayras Lefzen lag. Nicht auf diese magische Art und Weise, sondern​ so wie nur  Mutter und Sohn es oft fühlen konnten. Diese Verbindung die kein anderer Wolf verstehen würde, der nicht selbst einen Nachwuchs hatte. Die Lefzen des Rüden hoben sich wie von selbst und vergessen war der Schmerz der stetig in seinen Ballen pochte. Er freute sich bereits darauf, all die Geschichten zu hören - diese geheimnisvollen Worte, über die vergangenen Zeiten. Ob es glückliche Zeiten gewesen waren?
Rhaka erhob sich auf seine Pfoten und folgte der Fährte am Boden, bis er die dunklen Schemen seiner Mutter ausmachen konnte. Ohne ein Wort zu sagen, ließ er sich dicht neben sie nieder und legte den Kopf auf ihren Rücken. Er mochte dieses leichte Vibrieren ihres Körpers wenn sie sprach und das sanfte Heben und Senken ihrer Brust schien ihren Geschichten noch mehr Leben einzuhauchen. Und er genoss einfach ihre Nähe, so wie er es als Welpe immer getan hatte. Die Schnauze tief in Wayras Fell gegraben, spitzte er die Ohren um kein Wort zu verpassen.
Nein, davon hast du mir noch nie erzählt.“, brummte er leise, ohne wirklich sein Maul zu öffnen.  Rhaka hatte die Augen geschlossen, während die Worte seiner Mutter in seinem Kopf Gestalt annahmen: Das helle Weiß des Schnees und die weiten Felder die sich über das Land erstreckten. Er könnte es förmlich hören, das Geräusch des Holzes, wie es über den Schnee gezogen wurde - gemeinsam mit dem Hecheln seines Großvaters. Fast hätte Rhaka aufgeheult, als wäre er selbst es, der den Schlitten zog und den rauen Boden unter seinen Pfoten spürte. Schneller und schneller stürmte er davon, bis ein Wind das Bild in tausend Schneeflocken zerstreute. Aber dafür machte es einem anderen Platz. Er sah wie Wayra im Warmen lag, gemeinsam mit ihrem Großvater und ihren Geschwistern.  Dann  kam dieses seltsame Tier, dass in seinem Kopf mehr an einen seltsamen Hasen, mit zu langen Beinen und kurzen Ohren erinnerte. Eine seltsame Kreatur. Diese Vorstellung brachte ihn ein wenig zum Lachen. Doch Rhaka verstummte, sobald er die Traurigkeit wahrnahm, die von seiner Mutter ausging. All die fröhlichen Bilder schienen aus seinem Kopf zu verschwinden, aber Rhaka ließ sich davon nicht beirren.
Vorsichtig leckte er ihr über das Ohr und hob dann den Kopf, um ihn unter ihr Kinn zu schieben und sich wenig später daran zu schmiegen. “Miau.“ Rhaka versuchte das Geräusch der Katze nachzuahmen, um das wehmütige Gefühl zu vertreiben, das greifbar in der Luft hing. Er wollte nicht das seine Mutter sich so fühlte. “Wir werden ihn finden. Wir sind schon so weit gekommen. Uns kann jetzt nichts mehr aufhalten und dann erzählen wir ihm von all den schönen Seiten dieser Welt, damit er wieder Lächeln kann.“ Und du auch., fügte er im stillen hinzu. Ein wenig mit der Rute wedeln, schob er scheine Schnauze weiter nach oben, bis er mit der Zunge über ihre Wange fuhr und der weiße Wolf sie mit hoffnungsvollen Augen ansah. “Dann werdet ihr beide wieder glücklich sein.


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Geschrieben: Sa 16 Sep - 0:34




im Dickicht, dann vor der Höhle | erst alleine, dann bei Koyuk und Skip | kommt von einer Jagd zurück, hört die Steinlawine, will zurück zu seinem Rückzugsort, entdeckt die zwei Rüden, überlegt einige Augenblicke, bietet dann seine Hilfe/sein Wissen an

Gesprochenes | Gedachtes Yaer | Gedachtes Reay



Langsam, nahezu lautlos setzte der große Rüde eine Pfote vor die Anderen. Durch die Wolken, welche sich immer wieder vor die Sonne schoben und so dem Wald einen etwas düsteren Anschein gaben, wurde das Sonnenlicht ausgeblendet und es herrschte angenehmes Zwielicht. Es passte sehr gut zu seiner Stimmung musste er gestehen. Seid er sich von seiner Schwester getrennt hatte kamen immer wieder Stimmungstiefs - etwas das er gewöhnlich von sich nicht kannte. Sein Vater hatte ihm schließlich deutlich beigebracht wie sich der Lichtbringer des Rudels zu verhalten hatte.
Fängt der kleine Welpe jetzt an zu weinen? Du hast mich doch eingeladen, also hör auf dich zu benehmen, als wäre das alles nicht mit deiner Einwilligung geschehen, höhnt eine tiefe, düstere Stimme in seinen Gedanken. Fest beißt er die Zähne zusammen und bleibt stehen, legt die Ohren zurück. Als ich das wollte war ich völlig unwissend was und wer du bist, sonst hätte ich dir mit Sicherheit nicht mein Herz geöffnet, Reay! Am liebsten würde ich dich rausreißen und dich vernichten, damit du niemals wieder ein unschuldiges Herz und einen unschuldigen Verstand verunreinigen kannst! Aber solange ich lebe und dich in mir trage kannst du niemanden sonst befallen. Hila gibt die Legende nicht weiter und auch ich werde sie nicht erzählen. Es wird kein so reines Licht mehr auf diese Weise geben.
Denn dafür war es nötig, das man an solche Legenden glaubte. Manchmal hatte er seine Eltern mit Verzweiflung betrachtet, wenn sie ihn nicht ansahen. Wie hatten sie es nur glauben können und ihn damit dieser Gefahr aussetzen? Doch er zügelte seine Zunge und so hatte nie jemand davon erfahren. Niemand wusste davon, außer Hila und daran würde sich nie etwas ändern. Denn seine Familie war tot, gestorben durch die Fänge des feindlichen Rudels. Noch immer konnte er nicht so wirklich glauben, das Reay das getan hatte. Zweifel daran gab es allerdings nicht. Jedes Mal wenn er daran dachte spürte er die Genugtuung seiner dunklen Hälfte, so als wäre ihm da etwas wundervolles gelungen. Das es früher oder später soweit gekommen wäre schüttelte er von sich, ebenso wie den Gedanken das es gut so war. Yaer hatte sie alle immer nur schützen wollen, ihnen dienen und ihnen ein Licht in der Dunkelheit sein. Am Ende war er aber ihr Untergang gewesen.
Scharf sog er die Luft in die Lungen, so als hätte er sich die Ballen an einem scharfen Stein aufgeschnitten und müsste nun gegen den Schmerz atmen. Mit nichts war es vergleichbar, wenn die Erinnerungen ihm erneut das Herz zerrissen. Wann immer Reay ein neues Rudel zerstört hatte war es auch schmerzlich gewesen, doch keines dieser Rudel hatte er zu seiner Familie gezählt. Dieser Schmerz - das Wissen seinen Bruder mit den eigenen Fängen und die Familie durch seine eigene Zunge getötet zu haben - war um so vieles intensiver und unangenehmer.
Tiefes Gelächter hallte in seinem Kopf wieder und er konnte deutlich die Belustigung des Anderen wahrnehmen. Wütend ließ er ein Knurren aus seiner Brust aufsteigen, spürte seinen Kehlkopf vibrieren und wie sich seine Leftzen wie von selbst zurückzogen. Niemandem gegenüber empfand er so viel Groll wie sich selbst - wie Reay - gegenüber und niemandem konnte er weniger etwas antun. Der Drang etwas zu tun brachte ihn dazu die Krallen in den Boden zu graben, die Erde mit den tiefschwarzen Krallen zu furchen und jeden noch so kleinen Muskeln anzuspannen. Wie sehr ihn diese Hilflosigkeit und dieser Groll doch frustrierten! Etwas musste doch zu tun sein! Armer, kleiner Lichtbringer. Kannst nicht einmal deine Gedanken zum verstummen bringen, spöttelte Reay und erneut lachte er grollend, als würde sich ein Gewitter in seinem Kopf entladen.
Der Lichtbringer lehnte sich minimal zurück, ehe er sich mit der Hinterhand abstieß und mit einem Satz durch das Dickicht vor ihm sprang. Feine Dornen rissen an seinem hellen Pelz, doch er schenkte dem keine Beachtung. Stattdessen schnellte er so schnell ihn seine langen Beine trugen durch das Dickicht. Deutlich spürte er noch immer die Wärme und Schwere seiner vorher gerissenen Beute in seinem Bauch, etwas das ihn nur wenig langsamer werden ließ. Denn das Blut von Beutetieren hatte keinen Reiz für den dunklen Teil von ihm. Dieser Teil mochte die Jagd nicht, es sei denn es war die Jagd auf einen anderen Wolf. Kurz, dafür umso heftiger, rebellierte sein Magen bei dem Gedanken. Neuerliches Gelächter schallte in seinen Gedanken wieder, vollkommen lautlos für Andere und doch so penetrant nervend für ihn selbst.
Beim ersten Yae, konnte dieses Etwas in seinen Gedanken denn nie schlafen? Sollte ich? Du bist doch so ein amüsanter Zeitvertreib, wo ich dich schon nicht gänzlich vertreiben konnte, seufzte Reay und er meinte den zerfetzten Leib eines weißen Welpen vor Augen zu haben - etwas das er so schnell es ging verscheuchte, Vor der dummen Legende konnte ich so oft kleine Körper übernehmen, konnte meinen Spaß haben. Nun bin ich hier, mit dir. Und egal wie viel Kontrolle ich gelegentlich haben mag wegen dir kann ich nicht erneut das süße Blut eines Welpen kosten und seine Eltern in Verzweiflung stürzen! Wut und Hass züngelten in dem Anderen hoch, zumindest für einige Momente, die für den Anderen wohl köstlich waren. Doch auf seine andere Hälfte wütend zu sein hate wohl nichts tolles und so verging es innerhalb weniger Herzschläge wieder.
Lautes Steingepolter verscheuchte seine restlichen Gedanken, konzentrierte ihn auf das Hier und Jetzt. Auch Reay schien für den Moment schweigen zu wollen. Der Schwung mochte nicht aus seinen Gliedern weichen, doch nun verringerte Yaer sein Tempo und wurde vorsichtiger. Es war nicht nötig, das er nun von einem Steinschlag getroffen wurde. Auf Schmerzen stand er nicht und er würgte Reay einfach ab, als dieser über Schmerzen spötteln wollte. Das er Andere keine Schmerzen verspürte wusste er nur zu gut. Mit wachsam zuckenden Ohren und immer wieder schnuppernd kehrte er so langsam zu der Höhle zurück, welche ihm seid einigen Tagen als Unterschlupf gereichte. Natürlich könnte er den kleineren Eingang nutzen, der den man kaum ohne Wissen fand und den er immer nur durch seine Schlankheit und mit viel Mühe nutzen konnte. Aber dafür gab es keinen Grund und so hielt er recht zielstrebig auf den großen Höhleneingang zu.

Allerdings war das was ihn erwartete nicht das was er erwartet hatte. Der Eingang seiner Höhle war verschüttet. War Reay nun ein Zauberer oder so und wollte ihm eins auswischen? Doch die Missmut des Anderen verneinte das schon. Also kam er nicht so einfach in seine Höhle rein, selbst wenn er endgültig aus dem Dickicht treten würde. Da war nur noch eine Kleinigkeit, beziehungsweise zwei Wölfe. Sie standen vor dem Steinhaufen und schienen nach Anderen zu rufen. Anscheinend waren da ein paar Wölfe nun in seiner Höhle. Missmutiges Grummeln stieg in ihm auf, was er dann aber gleich wieder unterdrückte. Bemerkt werden wollte er nicht, denn er wusste nicht was er tun sollte.Seine Kehle war trocken geworden, hatte er doch lange Zeit mit anderen Artgenossen, nicht mehr gesprochen. Er kann sich dazu entschließen der stumme Beobachter zu sein oder seine Pfoten zu nehmen und den beiden Fremden seine Hilfe anbieten. Es liegt doch in seiner Natur hilfsbereit zu sein - oder?
Sind wir denn das Hilfswerk?, maulte Reay in seinen Gedanken. Nein, die dunkle Seite hatte ganz bestimmt keine Lust irgendwelchen Fremden zu helfen. Die Höhle mochte bequem und groß genug gewesen sein für ihn und man musste nicht befürchten nass zu werden, aber in dieser Gegend würden sie mit Sicherheit noch eine andere Höhle finden die seinen Ansprüchen ebenso genügte. Dafür müssten sie sich dann nicht mit diesen Wölfen abgeben, wo er doch nichts tun konnte. Denn er wusste genau, das Yaer erneut früh genug verschwinden würde. Dann könnte er wieder kein Chaos stiften und Blut fließen lassen.
Allein weil es den Missmut des dunklen Teils erweckte entschloss sich der Alaska Tundra Rüde dazu seine Hilfe anzubieten und rauszufinden was geschehen war. Um nicht gänzlich unbemerkt einfach aufzutauchen ließ er ein freundliches Brummeln hören, ehe er sich durch das restliche Dickicht schob und auf den Platz vor dem Schutthaufen trat. Kurz lagen seine dunklen Bernsteinaugen voller Unwillen auf dem Haufen, ehe er ihn auf die beiden Wölfe richtete. Zwei Rüden, einer Jung und einer schon älter. Einer in den Farben des Herbstes und einer in den Farben des Winters. Einer völlig aufgelöst und einer der gefasster war. Ein Ohr wandte er Richtung Höhle meinte gedämpfte Stimmen hören zu können, aber sicher war er sich dessen natürlich nicht. Die vollen 85 Zentimeter Schulterhöhe waren gestreckt, der Kopf erhoben und die Rute entspannt gesenkt. Alles an ihm vermittelte Offenheit, Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit.
Trotzdem dauerte es noch gewiss zehn Herzschläge, in welchen er dem Rauschen des Windes lauschte, ehe er das Wort ergriff: "Mein Name lautet Yaer. Weitere Höflichkeiten können wir zu einem späteren Zeitpunkt gerne austauschen. Dürfte ich nun fragen was geschehen ist? Sind Freunde von euch in meiner Höhle hinter den Steinen oder fürchtet ihr, das etwas Anderes geschehen sein könnte? Ich würde euch gerne meine Hilfe anbieten, denn meine Höhle kenne ich wohl recht gut und weitere Pfoten und Augen schaden wohl nicht." Seine Stimme war voller Ruhe und hatte einen sanften Unterton, welcher beruhigend wirken sollte - besonders auf den aufgelösten Jungwolf. Doch bevor die Fragen nicht beantwortet waren konnte er nicht viel tun. Wenn dahinter keine anderen Wölfe waren würde er von dem anderen Eingang wohl nichts sagen, schließlich könnte er die Höhle dann noch benutzen. Wären da aber wirklich Wölfe hinter so wäre es seine Pflicht ihnen Hilfe zukommen zu lassen und wenn er sie eben nur da rausholte.




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(HR) Ein steiniger Pfad

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