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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: 17 | Rüden: 17

Blacklist

- // -
Ein steiniger Pfad
Gruppe 1: Lyrija
Gruppe 2: Skip
Gruppe 3: Quanah

Auf den Spuren der Ahnen
Gruppe 1: Amber
Gruppe 2: Sansa
Gruppe 3: Pandora

Saat des Bösen
Gruppe 1: Venom
Gruppe 2: Déspina
Gruppe 3: Dream

Ode an die Feindschaft
Othatha
13.09.2017

Alaskakette

Washington

Montana

Grand Canyon

Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist bewölkt, hin und wieder schafft es die Sonne jedoch durch.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist Sonnig und angenehm warm, es sind schöne Schäfchenwolken zu sehen.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Nieselregen und Wolkenbehangen, die Sonne schafft es nicht durch die Wolkendecke.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist trocken und angenehm warm, der Himmel ist wolkenlos.
 
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Geschrieben: Di 6 Dez - 18:42


Saat des Bösen

Die kleine Gruppe um den Waisenwelpen hatte erfolgreich gejagt und war am See geblieben, dort fühlten sie sich sicher. Womöglich lag es an dem alten Dachsbau, welcher ihnen Unterschlupf bot. Doch die Harmonie sollte nicht lange weilen, denn die Gruppe wurde schon von einer bunten Truppe beobachtet. Sie hatten die schwärze im Herzen, doch auch ein wenig Licht. Sie würden nicht ehrlich zu den Suchern sein, den sie wollten ihren Untergang.

Ort
Nationalwälder Montana
Wetter
16°C, leichter Nieselregen
Tageszeit
Vormittag
Landschaft: Ein flaches Tal umgeben von Bergen, es ziehen sich mehrere Bäche durch die Gegend. Es gibt dichte Wälder, welche zum Großteil aus Nadelbäumen besteht.

Protagonisten: Wölfe aus Colorado, Yellowstone und Montana




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Shade (Lee -Lee)

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Little puppy. Lonely puppy. Searching for his family, although he knows better. What shall he do now? Where shall he go? Where's the path he shall chose to set his paws on? On the searching for the light... Wandering through the darkness... A shimmering spirit is serching for help...



Geschrieben: Do 8 Dez - 1:14






Anakin, Dream & Furious | im Dachsbau | schläft unruhig und wimmert, wacht aber dann auf, wird von Energie übermannt und weckt alle aufgedreht auf

Traum:
 

Leise vor sich her wimmernd lag der junge Rüde in der Gruppe. Sie hatten gut gegessen, hatten sich an der alten Elchkuh gütlich tun können und hatten dann diesen Bau gefunden. Als sie das erste Mal herein gekommen war hatte er die Nase gerümpft und war zurückgewichen, weil ihm ein unangenehmer Geruch entgegen schlug. Aber es war ein schaler Geruch gewesen, abgestanden und alt. Erst auf die beruhigenden Worte der Älteren hatte er sich hinein getraut.
Nun lag er da, träumte einen unruhigen Traum und ließ die Welt durch sein Winseln und Fiepsen daran teilhaben. Als das kalte Flusswasser über seinem Kopf zusammen schlug, das Rauschen seine Ohren füllte und er seiner Sinne beraubt dahin trieb wurde er mit einem Schlag wach. Sofort sprang er auf die Pfoten, sah sich in dem dämmrigem Bau um und konnte die mittlerweile vertrauten Pelze der Anderen ausmachen. Mit einer Mischung aus Erleichterung und tiefster Trauer seufzte er auf, ließ sich auf dem Hintern nieder und wünschte sich seine Familie hinzu. Warum konnte er nicht mit allen zusammen sein?
Mit einem kräftigem Ruck schüttelte er den Kopf. Weit riss er die Schnauze zu einem Gähnen auf, streckte die Pfoten weit von sich und drückte den Rücken in einem Ruck durch. In einem Anflug kribbelnder Energie sprang er zu den beiden Rüden und der Fähe. "Aufgewacht! Lasst uns rausgehen! Können wir bitte etwas laufen?", jaulte er vor Vergnügen. Tatsächlich konnte er es trotz des Regens kaum erwarten hinaus zu kommen.





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Furious (Evchen)

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Geschrieben: Do 8 Dez - 19:35



Saat des Bösen
Dream, Anakin, Shade| Hält wache am Eingang - Wird auf Shade aufmerksam - Stimmt ihm zu und verlässt den Bau




Die vorletzte Nacht war erfolgreich und so gut gefressen hatte der Rotbraune schon eine lange Zeit nicht mehr. Zum ersten mal seit Wochen hatte das Fleisch auch wirklich geschmeckt. Noch zufriedener war er als sie schließlich zwischen ein paar kargen Büschen den Eingang zu einem Dachsbau fanden. So erfolgreich die Jagd auch gewesen war, so hatte diese sie doch müde gemacht, denn so leicht hatte sich die Elchkuh nicht geschlagen gegeben und schließlich kamen sie erst dazu zu fressen, als die Sonne schon über die Bergspitzen blinzelte.
Der Bau war groß genug für die Vier und zufrieden über das Ergebnis der Inspektion, das er auch wirklich verlassen war, hatte sich der Rüde gern dazu bereit erklärt die kommende Nacht darin zu verbringen. Sie rasteten den Tag über, beobachteten den See und er Döste abwechselnd mit den anderen ein paar Stunden. Eine Pause hatten sie gebraucht. Trotz aller heiler Welt wollte Fury nicht unaufmerksam werden und so beschloss er für die Nacht ein Auge auf den Eingang zu haben.
Der Geruch von frischem Blut war noch immer in der Luft. Sie hatten es natürlich nicht geschafft den Kadaver gänzlich zu verschlingen. So lag nun ein aufgerissener Elch am Seeufer und schien förmlich nach anderen Raubtieren zu rufen.
Unwohl war ihm etwas, er schob es einfach mal auf den viel zu voll gefressenen Magen, denn auch über den Tag hinweg konnte er es nicht lassen sich an dem Fleisch zu laben. Als sich Shade schließlich zu regen begann zuckten seine Ohren zurück und er rollte sich auf den Rücken als der junge Wolf zum spielerischen Angriff ansetzte. Müde zuckten seine Hinterbeine gegen den Bauch des Sandfarbenen und er ächzte eher um Gnade, als das er sich dem Spiel hingeben konnte. "Shade, ich beneide deine Jugend wirklich, ich für meinen Teil habe mir den Bauch zu voll geschlagen, dass ich schon befürchte nicht mehr durch den Eingang da zu passen" theatralisch rollte er sich über den Rücken zurück auf die Seite und stöhnte wehleidig auf, ein Lächeln zierte jedoch seine sauber geleckten Lefzen.
Das Licht des Tages erhellte die Höhle nur spärlich. Viel zu trüb war das Wetter draußen. Er blickte kurz zu den anderen, und überlegte, ob er Shades bitte folgen sollte. "Warum nicht, wir können uns ja etwas umsehen, jetzt da wir mehr sehen!" entschied er sich. Schließlich hatten sie gestern einen lauten Knall gehört, von dem sie noch immer nicht wussten, was er zu bedeuten hatte. Er schüttelte seinen Pelz auf, streckte sich und drehte sich herum um den Kopf aus dem Bau zu stecken und sich schließlich dem Nieselregen hinzugeben. Die anderen konnten es ja noch ruhig angehen lassen.







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Gast Gast

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Geschrieben: Di 13 Dez - 20:01



Da wo die Gruppe ist | Seratan, Despiná, Venom und schwarze Wölfin | speak and more

"RIP out you're Tongue!" | Can't hear me

Wie in Gefangenschaft lag die braune irgendwo im Hintergrund, die Gedanken negativ. Die recht hübschen Augen sahen zu Seratan und Despina, nun gut, die Wölfe waren nun eine Gruppe, und doch hasste Maxim es. Sie hasste es einfach zu sehen wie Seratan Despina liebte. Warum nicht Ich? Fragte sie sich traurig, wie deprimiert sie noch mehr werden konnte war ihr ein Rätsel. Wie oft hatte die Wölfin sich gewünscht an Despina's Stelle zu sein, ihre Schnauze in sein Brust Fell vergraben zu können. Warum konnte sie nicht seine Geliebte sein? Mehr wünscht sie sich doch nicht, mehr will sie doch nicht!
Ein knurren entkam ihrer Kehle als sie wieder Despina ansah, der Hass war deutlich zu spüren. Der böse Blick verstärkte den Eindruck der tiefen Abneigung um ein norm, oh oh. Maxim legte die Ohren ruckartig an, sie musste irgendwie an seine Aufmerksamkeit geraten. Aber wie? Irgendeinen Weg gab es immer, den musste sie nurnoch finden. Wie in Zeitlupe glitt der starre Blick von ihr rüber zu einem graufelligen Wolf, einen sehr gut bekannten. Jemand starkes, welchen sie jedoch sehr suspekt und furchteinflößend fand. Ja, Maxim hatte Angst vor Venom, aber dass durfte sie! Sie war 2 Jahre alt!

Unmerklich lächelte sie leicht, es gab einen Plan. Dass stand fest. Sie stand auf und streckte sich, dann schüttelte sie kurz ihr Fell wobei ihre Ohren schlackerten. Niedlich und gleichzeitig drollig. Wow. Die braune trabte mit federnden Schritten rüber zum grauen, hinter ihm blieb sie stehen und blickte Venom neutral an. Ihr Herz hämmerte, doch die böse Absicht trieb sie an. Fraglich drehte sie die Ohren nachhinten und warf einen letzten Blick zu Seratan. Dann atmete Maxim tief ein und fing an:
"Venom? Kannst du mir dass Jagen beibringen? Du kannst dass doch so gut, von dir kann ich dass sicher gut lernen."
Ohja, das hörte sich unschuldig an. Beinahe hätte sie kichern müssen, so genial!





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Venom (Dany)

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Der Schlachtmeister erwartet euch.



Geschrieben: Fr 16 Dez - 21:58


A sane man
In an insane world


Der Himmel schien zu weiden, schüttete seine Tränen über diese verdörrte Welt auf den Erdboden. Dicke graue Wolken schoben sich vor die aufgehende Sonne, stahlen ihr so einen Teil ihrer strahlenden Schönheit. Falls es irgendwas, irgendjemanden jenseits des Himmels gab, der über sie wachte, dann musste dieser jemand wohl sehr traurig über die aktuellen Geschehnisse auf Erden sein. Die kristallklaren Tropfen fielen auf einen aschgrauen Pelz, ja diese Kreatur musste den Herrscher des Himmels so erzürnt haben, das er nun über diese verrottete Gestalt Tränen vergoss. Es schien ein mächtiger Gott der Natur zu sein, vor den dieser Wolf die Knie beugen würde und sein Haupt im Dreck vergrub.

Und irgendwann ist auch für mich die Zeit gekommen aufzuwachen.

Dieses verdammte hartnäckige Staubkorn! Seit Minuten therapierte es ihn, tanzte auf seiner Nase, reizte die empfindliche Haut, als würde sie ihn förmlich zum Niesen zwingen wollen. Schließlich hatte es ihn fast soweit mit den Klauen an seiner Pfoten die Nase aufkratzen zu wollen, alleine nur um dem Verlangen Sättigung zu verleihen. Doch je mehr ihn dieses Staubkorn in die Realität zurückführte, ein schmieriges Grinsen einladend wie der Teufel, desto mehr Einflüsse nahm er wieder war. Ein leichter Nieselregen hatte über die Nacht hinweg eingesetzt und den Nadelwald in eine modrig-schmierige Landschaft verwandelt. Sein Mund war ausgetrocknet, die Zunge wie raues Leder rieb und reizte den oberen Gaumen und hinterließ einen bitteren, galligen Geschmack im Mundraum – fast schon meinte er, ihn auf kriechenden Wege seine Kehle in Besitz zu nehmen. Nicht nur Durst quälte ihn, auch sein Magen begann zu rebellieren, doch im Vergleich zur Begierde nach Wasser war sein Schrei nach Nahrung kaum mehr ein leises Quiecken.

Einige Augenblicke verstrichen bis er schließlich nachgab, die verklebten Lider öffnete, versuchte auch nur den Hauch von einem Lichtstrahl in dieser quirlenden Dunkelheit zu erhaschen, doch der verstorbene Baum bot kaum mehr als ein erdrückendes Gefühl der Unbehaglichkeit, hervorgerufen durch Tod, Verwesung und unendlicher Finsternis. Aus den Augenwinkeln sah er zu den anderen Wölfen hinüber, nur kurz verweilten seine Augen etwas länger auf Seratan, dieser hatte seine Schnauze in Despinas Fell vergraben "welch ein harmonisches Bild" seine Stimme klang rau an die kühle Luft Morgenluft, wurde aber durch den Regen ein wenig gedämpft. Nur langsam erhob der schwere Rüde sich auf die Läufe, kurzzeitig wirkte er orientierungslos schwankend, doch dies Anzeichen seines übermüdeten Körpers war mit einem blinzeln seiner Seelenspiegel bald wieder verschwunden. Mit einem Ruck setze Venom sich in Bewegung, sein Körper war weit aus schlimmere Strapazen gewöhnt als bloße Übermüdung. Die Luft nach Gerüchen filternd war er schließlich an einem kleinen Rinsal, einem Bächlein angelangt und stand ratlos davor, als ob er nicht wüste was er nun tun sollte. Der Rüde schwieg - lauschte - nichts was die frühmorgendliche Geräuschkulisse zerstören würde. Nicht mal ein Vogel ermahnte er sich zu singen. Und endlich war das Ziel seiner Begierde erreicht. Ohne es wirklich zu realisieren verzückten sich die Lefzen zu einem wölfischen Grinsen, ein hechelndes Kichern – eine Mischung aus unendlicher Erleichterung und schierem grausamen Verlangen nach Wasser. Fast schon überhastet beugte er sein Haupt und spürte wie das kühle Nass seine Zunge benetze und ihm angenehm kribbelnd die raue Kehle hinunterfloss. Gierig sog er die Flüssigkeit in seinen Körper, als wäre er seit Tagen vollkommen dehydriert. Er riss plötzlich den Kopf hoch, spähte zwischen den Bäumen hindurch, als könne er sie allein mit der Intensität seines Blickes eingehen lassen. Venom könnte schwören, das er eine Gestalt zwischen den Bäumen erkannt hatte. Oder spielte ihm da seine Hirnmasse einen bösen Streich?

Als er sich umwandte erkannte er das langsame Regen einzelner Leiber, die sich streckenden Glieder und das scharren von Pfoten auf nassem Untergrund. Er erkannte die schwarze Wölfin, die ihnen wie ein leiser Schatten gefolgt war. Als sie Venom erblickte, stellten sich ihre Ohren auf und in einem leicht, federnden Trab kam sie zu ihm herüber. "Guten Morgen!" schoss sie sogleich los und ihre überschwängliche Freundlichkeit reizte Venoms Nerven jetzt schon, so früh am Morgen. Obwohl sie gestern Abend ein langes Gespräch geführt hatten, immer wenn der Graue sie sah, pochten seine Schläfen. Nur schemenhaft drangen Bilder aus der Vergangenheit in seinen Kopf, er glaubte ihr schon einmal begegnet zu sein, oder liegt es einfach an ihrem nahezu identischen Abbild die sie mit der Wölfin aus vergangenen Zeiten verbindet? Jedenfalls hatte Venom der Erinnerung das Leben genommen. Das stand fest, aber warum sollte sie nun ausgerechnet zurückgekommen sein, um ihn vielleicht für seine Taten zu verfluchen? Die jetzige Schwarze sie hatte gesungen, gestern. Von ihrem eigenen Tod und von tiefer Verzweiflung. Danach kamen sie wohl ins Gespräch. „Frage - Antwort. Ich beginne. Dein Lied vorhin – reines Selbstmitleid oder was meintest du mit deinem Tod?“ sie wirkte anfangs etwas starr, doch dann löste sich ihre Zunge und begann bedrückende Worte zu formen: "So wie ich es nun sagte. Mein altes Selbst ist tot und das hier, ist nur ein Schatten dessen." sie war sich unsicher, was der Graue von ihr hören wollte, was erwartete er sich aus ihrer Antwort? "Warum wirft dich meine Erscheinung so sehr aus der Bahn?" der Rüde hatte ihr erzählt, das er sich bei ihrem Anblick an jemanden erinnern würde. Ob sie vielleicht eine Reinkarnation dieser Person sei.
Venom konnte durchaus behaupten, dass sie geschickt wählte den er hielt inne. Zögerte. Wie konnte man eine hässliche Wahrheit möglichst schön verpacken? Konnte er sich drumherumlügen? Nein, dass würde sie nach diesem Zögern bemerken – sie mochte vielleicht etwas verwirrt wirken, aber sie schien ein recht helles Köpfchen zu sein.
Schließlich rollte es viel leichter über seine Lippen, als er selbst gedacht hätte. Seine Augen wirkten abwesend, die Worte so klar wie geschliffenes Eis. „Weil ich dich schon einmal getötet habe. Jedenfalls glaubte ich das in diesem Moment. Keine Ahnung wer sie wirklich war…. Oder wer du wirklich bist. Es ist nur –„ er hob nachdenklich den Kopf verlagerte das Gewicht etwas, der Bequemlichkeit halber.„Wir Wölfe sind nicht in der Lage zu zerstören, oder? Wir können lediglich die Form verändern. Nun ist aber jede Form in den Augen der Natur gleich und in dem ungeheuren Kreislauf, in dem sich diese Veränderungen abspielen, geht nichts verloren. Folglich kann es doch der Schöpferhand der Natur ganz gleichgültig sein, ob die Fleischmasse, aus der heute ein Wolf geformt ist, sich morgen in tausend verschiedene Insekten verwandelt. Wenn man mich überzeugen könnte, dass unser Geschlecht für die Natur von solcher Bedeutung ist, dass ihre Gesetze durch eine derartige Umgestaltung verletzt werden, dann erst würde ich glauben, dass der Mord ein Verbrechen ist. So aber sage ich: derjenige, der diese Umgestaltung bewirkt, begeht nicht nur kein Verbrechen, sondern sogar ein gutes Werk. Denn er zerlegt durch diese, fälschlich Verbrechen genannte Handlung die Individuen in ihre Grundstoffe und gibt der Natur dadurch seine schöpfende Energie, die ihr derjenige raubt, der in seinem blöden Stumpfsinn keine solche Umwandlung vorzunehmen wagt…“  Er lächelte seicht, wich mit seinem Blick über den Wald, versuchte irgendeinen Ort zu finden, wo er diese zehrenden Gedanken ablegen konnte, das Bild ihres dankbaren Lächelns auf einem verblassten Gesicht für den Moment vergraben durfte. Um es später wieder ausgraben zu können, wenn ihn solche Nostalgie ergriff. „Sie war dir sehr ähnlich… auch ihr war das Leben eine zu große Bürde und als ich sie erlöste, ertrank sie in einem Gemisch aus Blut und Dankbarkeit.“
Venom war schon ein ziemlicher Philosoph und manchmal, da schwappten diese verdrehten, diese verwirkten,  verdorbenen Gedanken, welche in seinen Gehirnzellen ein Zuhause gefunden hatten, einfach nach Draußen. Es war so herrlich leicht Rechtfertigungen für seine Taten zu finden, die sein Gewissen entlasteten. Ein Grinsen durchschnitt sein ruhiges Gesicht, verunstaltete es gar, zeugte von Hass, Leidenschaft und Wahnsinn zugleich. "Befriedigt dich diese Antwort?"

Dies war kein normales Gespräch gewesen, überhaupt nicht. Er hatte es bereits zur Hälfte verdrängt. Eigentlich war er an sie herangetreten, um sie wegen des Herzlandes auszuquetschen, aber sie wusste nun auch mal nicht mehr, wie es ihr ihr Großvater erzählt hatte. die reinste Zeitverschwendung. Sein Blick sah die schwarze an, ein stummes Nicken folgte als Antwort. Das er so viel gesprochen hatte war wirklich ein sehr ungewöhnliches Verhalten von ihm, noch dazu mit einer eigentlich Fremden. Er wandte sich ab, genervt von ihrer Begrüßung. „Lass uns das Spielchen für allemal beenden". sagte er nur noch und ging davon.

Wenige Augenblicke später stand plötzlich Maxim hinter ihm. Venom zuckte leicht zusammen, als ihre Worte sein Trommelfell maletrierten. Er wollte ihr schon eine giftige Abfuhr an den Kopf werfen, doch er ließ es sein. Er brauchte jetzt Abstand von der Schwarzen, Despina und auch Seratan. Ein wenig Ablenkung würde ihm sicherlich gut tun um die letze Nacht zu vergessen und um seine Gedanken zu leeren.  "Nun gut" sagte er schließlich und setzte sich ohne zu zögern in Bewegung, ob sie Beute finden würden?
Es brauchte einige Zeit, bis sie zwischen den Bäumen am Boden eine Fährte erkannten. Es waren Hufspuren. Auf seinen Lefzen bildete sich ein zufriedenes Lächeln, als er einen jungen Maultierhirsch registrierte. Der Bock war vielleicht ein wenig älter als ein Jahr. Ein Einzelner, er sich noch keiner Junggesellengruppe an Hirschen angeschlossen hatte und zu jung war, sein eigenes Harem an Ricken zu besitzen. Er war wohlgenährt und sein Fell glänzte. Kurzum er war saftig… rar. Venoms Kopf neigte sich zu der Fähe hinüber "bist du eine gute Jägerin Maxim?" unverhohlen durchbohrte er sie mit seinem Blick, suche nach einem Anzeichen von aufkommender Schwäche in ihren Augen.
Seine Stimme war leiste, sie schien regelrecht zu lauern „Ich brauch dich als kleine Ablenkung. Du siehst den Bock?“ der Rüde deutete nicht in seine Richtung. Keinen Millimeter bewegten sich seine Augen. „Ich werde mich nahe dem Waldrand positionieren, entgegen der Windrichtung um ihm keine Chance zu geben mich zu wittern. Du, meine kleine, kostbare Läuferin…“ Er lächelte – eine Geste die als liebevoll missverstanden werden könnte, jedoch eine kalte, distanzierte Abscheu enthielt. „…wirst das genaue Gegenteil tun.  Er soll dich wittern, er soll ruhig wissen das du da bist – lass ihn dich nicht sehen, bevor du ihn schon zur Flucht gereizt hast. Treib ihn in meine Richtung, mach ihm Angst – scheue dich nicht davor ihm kleine Wunden zuzufügen. Den Rest erledige ich.“ Erneut begann Venom sie zu mustern, suchte in ihrer Mimik nach aufkeimenden Zweifeln. Doch dann wandte der Graue den Blick ab, ließ ihn nur kurz noch einmal über das Objekt seiner Begierde (den Bock) schweifen, sein Körper setzte sich in Bewegung, die erste Schritte in die Richtung seiner auserkorenen Position. Nur kurz hielt er noch inne. „Ach und… Maxim?" Venoms Kopf drehte sich zu der jungen Fähe um, die Augen waren zu Schlitzen verengt und das Grinsen war aus seinem Gesicht entwichen, hinterließ eine undurchschaubare Mimik „Enttäusch mich besser nicht.“ ohne ein weiteres Wort zu sagen begab sich Venom zur Position.

BTW: NPC-Wölfin ; Maxim

(erwacht ;; lässt letzte Nacht Revue passieren ;; verabschiedet sich ;; geht mit Maxim jagen ;; gibt Anweisungen ;; begibt sich auf Position)


OUT: Sorry, lese gerade de Sade's Werke und konnte nicht widerstehen *zwinker*


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"Reden"/ Denken



   

   

   


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Geschrieben: Di 20 Dez - 11:21



Wald/Feld | Venom | jagt ihn in seine Richtung

"RIP out you're Tongue!" | Can't hear me

Ein Kribbelndes bildete sich in ihren Pfoten, Aufregung. Wie konnte man bei seinen Plan ja auch gechillt bleiben? Sowas geht nicht, nicht bei ihr. Das einzigste was sie nicht emotional runterstieß war die Tatsache, dass Seratan sie endlich bemerken sollte, doch Venom war ja auch dafür geschaffen, nicht?
Er bemerkte sie, und als er noch passend dazu zusammenzuckte kam zierte ein diabolisches Lächeln ihre Lippen. Ach, er sagte nicht dazu nein? Super! Aufmerksam spitzte sie die Ohren, versuchte seine Worte zu ordnen. Doch bevor Maxim irgendwas erwidern konnte zog der Rüde schon los, unerwartet ging er dicht hinter ihm her. So einen schnellen Tatendrang hätte sie nicht erwartet, eher ein paar Zähne.

Nach ein paar Minuten blieb er stehen. Erst jetzt bemerkte Maxim die Fährte, die Aufregung hatte wohl ihre Sinne gestohlen. Mhm. Ihre Augen waren auf die hübsche Beute gerichtete, er war prachtvoll. Dies wäre eine gute Beute, genug für alle. Stolz kam in der Wölfin auf, unmerklich hob sie den Kopf und starrte die Beute eisern an.
"Ich denke schon. Ich sehe es, Venom.". Ihre Stimme war nur beiläufig, leise. Als würde der Hirsch sie hypnotisieren, ihre Augen konnte sie sogar kaum abwenden. Somit hatte sie schon zwei von seinen Fragen beantwortet. Doch sie musste sich erstmal auf den grauen konzentrieren, er war der Rüde. Die Schlaksige sah seitlich in seine Augen die sie auslasen. Sie versuchte seinen gelben Augen stand zu halten, scheiterte jedoch kläglich und sah schnell zu Boden. Ihre Pfoten schienen ihr richtig interessant auf einmal, die Angst vor ihm war immernoch da. Leicht nachdenklich legte sie die Ohren an, lauschte seinen Worten.



Ich werde mich nahe dem Waldrand positionieren, entgegen der Windrichtung um ihm keine Chance zu geben mich zu wittern. Du, meine kleine, kostbare Läuferin...

Sie konnte ein Lächeln spüren, auf ihrer Haut bildete sich Gänsehaut.
-wirst das genaue Gegenteil tun. Er soll dich wittern, er soll ruhig wissen das du da bist – lass ihn dich nicht sehen, bevor du ihn schon zur Flucht gereizt hast. Treib ihn in meine Richtung, mach ihm Angst – scheue dich nicht davor ihm kleine Wunden zuzufügen. Den Rest erledige ich.

Sie nickte und kniff die Augen zusammen, dann riss sie diese auf und der Blick lag auf das Wild. Schaffte sie dass?
Aus dem Augenwinkel sah sie wie Venom sich in Bewegung setzte, sehnlich sah sie ihm nach. Beinahe hilflos, doch als er seinen Kopf um wandte und ihr Wörter schenkte die sie in Terror versetzte, machte sie sich etwas kleiner. Fuck, erst recht wurde sie nervös. Doch daran durfte sie nicht denken, sie war immerhin vital!

Maxim wartete einige Minuten. Der Bock ging elegant seine Bahn, den Kopf stolz erhoben. Seine Muskeln zuckten immer mal kurz, er schien stark. Wie ein Prinz. Maxim duckte sich und schlich näher ran, leise kamen ihre Pfoten über den Boden. Die Anspannung war beinahe zu spüren, all ihre Sinne waren geschärft. Irgendwie wurde ihr schlecht.
Der Bock blieb stehen, seine Ohren drehten sich in alle Richtungen. Ruckartig blieb auch Maxim stehen, ließ die weit aufgerissenen Augen konzentriert auf die Beute. Kurz roch sie in der Luft, Venom's Richtung...na dann!
Die Zweijährige preschte vor und raste in seine Vordere Front. Reflexartig sprang der Bock um und lief genau in die geplante Richtung, ihr Puls raste. Es drohte zu zerspringen, wie eine Bombe. Die Wölfin gewann an Tempo und schaffte es sogar seine Flanke zu streifen. Ihr Nasenrücken war gekräuselt, ihre Rippen durch den Langlauf deutlich zu erkennen. Sie registrierte nurnoch den Bock der wie geplant angst hatte und lief.



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Venom (Dany)

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Geschrieben: Di 20 Dez - 20:10


"Du Abscheulicher" schrie sie ihm entgegen.


Seine Moral hatte bereits vor vielen Jahren ihren Tiefpunkt erreicht. Die gelben Augen brannten, als er wie gebant den Bock fixierte. Seine Strategie war perfekt durchdacht. Schon früher hatte er seine Mitstreiter, jedem einzelnen, eine eigene Figur zugewiesen. Alle penibel und teuflisch durchdacht. Das Schachbrett dominierte seine Gedanken. Er war kein schwarz weiß Denker - nein, er war ein von sich überzeugter Meister der Intrigen und der gemeinen Lügen. Bis jetzt hatte er drei seiner Untergeben kleinlichst zugeordnet. Jeder hatte seinen Platz. Maxim war der Läufer, ausgezeichnet durch ihre Schnelligkeit und Ausdauer. Eine perfekte Botin oder der Spion für Feinde. Seratan war in seinem Trupp der Turm - bekannt für seine starke Verteidigung und seine bestialische Durchschlagskraft. Der Rüde würde ihm ohne zu zögern in den Tod folgen, da war Venom sich sicher. Seine Körperkraft brachte dem russischen Wolf Respekt ein und der Graue setzte viel auf seinen neu gewonnen Freund, auf einer etwas kannibalischen Seite. Die Weiße hingegen hatte die Rolle des Bauern inne - dies war keineswegs abfällig zugeteilt. Despina vereinte alle Stärken der beiden, zwar nicht ganz ausgeprägt aber dennoch einsatzfähig. Venom rechnete für sie mindestens vier Bauern ein, eine sehr facettenreiche Figur diese Despina.



"Du grausame Bestie!" fuhr sie fort, indem sie sich losriß und floh.

Irgendetwas schien mit Maxim nicht zu stimmen. Sie krampfte bei seinen Worten, lenkte den Blick überall hin, nur nicht zu den unnachgiebigen Augen – ihre Stimme heiser, etwas verblichen unter ihrer unterschwelligen Angst. "Ich denke schon. Ich sehe es, Venom." Skeptisch verzogen sich seine Lefzen, unterdrückten das missbilligende Knurren, dass in seiner Kehle schwappte – es war mehr als eine rhetorische Frage gemeint, er hatte nun wirklich keine Antwort erwartet. Oder versuchte sie mit diesen Worten nur ihre Unsicherheit und Unfähigkeit zu verbergen? Warum sollte man es sie nicht einmal probieren lassen? Das Schlimmste was passieren könnte, wäre, dass der Bock entwischte. Zur Not würde Venom anderswo sein Fleisch bekommen – schlimmstenfalls könnte Maxim selbst hinhalten, aber er verwarf den Gedanken so schnell wieder, wie er gekommen war, ohne jedoch ein kleines Grinsen verkneifen zu können. Was für ein abscheulicher Gedanke, Venom. Schäme dich. Maxim hatte Angst. Es stank förmlich danach – ihr zarter Körper, wenn auch krampfhaft standgehalten, bebte und in ihrem Gesicht spiegelte sich blanke Panik. Venom glaubte nicht, dass sie etwa Angst vor ihm hatte – davor, dass er ihr etwas antat. Soweit würde sie nicht denken wollen, auch wenn es ihr vielleicht öfters in den Sinn gekommen war. Aber sie würde sich sicherlich nicht weiterhin in Venoms Nähe wagen, wenn sie diesen Gedankengängen länger nachgehangen wäre. Der Rüde wusste nicht wie oft sie schon gejagt hatte… Vielleicht war es das bloße Lampenfieber, Versagensängste oder Angst vor dem Bock selbst. Im Grunde genommen wären das aber auch nur banale Nebeninformationen. Nichts, womit sich der Graue weiter beschäftigen musste.

Venoms Position war nahezu perfekt gewählt, der Wind stand günstig und keinerleit Stimmen drangen in sein Hirn vor - diese selbst eine Jagd wie diese beeinflussen könnten. Mit Argusaugen beobachtete er die Läuferin, achtete auf ihre Bewegungen, sogar auf ein zucken ihres Ohres... Das hätte der Rüde sich gedacht Maxim war keine besonders gute Jägerin, es lag wohl auch größtenteils an ihrem jungen Alter und die damit verbundene Unerfahrenheit. Es könnte aber auch - und da war er sich sicher - an ihrem Aufwachsen im Zoo liegen. Sie hatte es einmal beiläufig erwähnt. Diese Faktoren schlossen eine zähe Bestie also aus. Eher eine etwas zahmere Gestalt der wölfischen Natur.
Also los… lauf... Zeig mir deine wahre Natur. Demonstrier deine Fehlerhaftigkeit, dein Ungenügen als Wolf.


Zu seiner Überraschung jedoch, stolperte sie nicht. Brach nicht ab. War keine verzweifelten Blicke in Venoms Richtung. Stattdessen duckte sie sich - spannte ihren Körper und stob los. Der Hirsch - ihren Geruch inhalierend floh in die entgengesetzte Richtung, getrieben von Angst - und Maxim setzte ihm nach. Anerkennend sog Venom die Luft ein, blähte die Nüstern und verfolgte mit wachsamen Augen die Gewandheit ihres noch recht jungen Körpers. Er war wie befangen - nein peinlicherweise war Venom so perplex, das er beinahe seinen großen Auftritt verpasst hätte.
Der junge Bock hetzte auf den Grauen zu, gefolgt von seiner schlanken Jägerin – er hörte das Grunzen seiner Lungen, seinen schweren Atem, nur wenige – vielleicht 10 Meter trennten ihn noch von dem Wolf. Reflexartig – mehr instinktgesteuert als wirklich bewusst – drückten sich Venoms gespannten Muskeln durch. Seine Hinterbeine katapultierten ihn nach vorne, der massige Körper stob aus dem Gebüsch hervor und fast augenblicklich darauf, prallten Teufel und Beute zusammen. Venoms Ziel war nicht die Kehle –ich war nicht scharf darauf sich von einem Angst besessenen Tier mitschleifen zu lassen was nur seinem Fluchttrieb nachging, aber wenn es trotzdem weiterrannte. Nein… die weit geöffneten Kiefer schnappten nach dem Oberschenkel des jungen Bocks, versenkten die Zähne flüchtig – Venom spürte den dumpfen, harten Schmerz als das Knie des Bocks sich in seine Brust rammte, biss tiefer, für den Moment der ihm blieb. Fast schon frontal prallte Venoms Gewicht gegen das des Bockes – doch bei dem kläglich Biss und dem damit gescheiterten Versuch sein Bein hochzuziehen (was letztendlich diesen Tritt verursacht hatte), riss es den Bock brutal aus dem Gleichgewicht, er stolperte, zerrte die beiden Leiber zu Boden und begrub Venom unter sich. Bei einem älteren, schwereren Tier hätte er niemals auf solch unvorsichtige Weise gejagt – es hätte ihm die Knochen gebrochen, aber mit dem jetzigen Schmerz, sträubte sich sein Fell nur erregt elektrisierend. Ein gequältes, fast schon hohes Fiepen entrann der graue befellten Kehle, als das Gewicht beim Höhepunkt des Aufpralles auf ihn niederstürzte und  all die Luft brutal aus seinen  Lungen quetschte – schon sein Stolpern hatte Venom den Biss entrissen, aber tiefe, stark blutende Wunden in seinem Oberschenkel hinterlassen. Er wusste, der Bock würde nicht liegen bleiben… er wollte fliehen. Tatsächlich rollte er sich fast augenblicklich wild strampelnd von dem Wolf runter, kämpfte sich auf die Beine, doch die wenige Zeit, die er brauchte als er mit seinem verletzten Bein strauchelte und vorne einknickte, reichte Venom, um wieder Luft zu schnappen. Hechelnd sprang der Rüde auf, an die Kehle des Tieres, nutzte sein gestörtes Gleichgewicht um ihn erneut zu Boden zu zwingen. Ab diesem Punkt… war es nur noch eine Frage der Brutalität.


Es musste ein barbarischer Anblick sein. Er war im  Drogenrausch nach einem jahrelangen Entzug. Er war gierig, gab sich nicht mit wenig zufrieden, wollte sich nicht zurückhalten, nahm keine Rücksicht. Begleitet von dunklem, hetzenden Knurren versenkten die Fänge sich immer wieder in seinem Hals, rissen ihn noch dann auf, als selbst das letzte zuckende Lebenszeichen aus ihm entwichen war. Den stumpfen, harten Schmerz der Rippen spürte Venom kaum, verdrängte alles an körperlichen, wie äußerlichen Einflüssen. Bis er sich letztendlich, blutverschmiert – mit pumpenden Atem, geöffnetem Kiefer, hängender Zunge vollkommen erschöpft, breitbeinig stehend über den leblosen Glasaugen des Beutetieres widerfand.
Eine seltsame Ruhe, ein angenehmes Kribbeln jagte durch sein Fell, dass wie Stacheln aufgestellt der Sonne entgegenhielt. Der massige Körper war taub … er spürte die Bewegungen der harten Muskeln kaum, merkte nicht wie er die Luft förmlich hyperventilierend durch seine Lungen jagte. Eine Sache wusste Venom – sein Hirn, es juckte. Wie tausende Insekten krabbelte es durch seinen Schädel. "..Gut gemacht." Seine Stimme war heiser, nur durch ihre blutgesalbte Tiefe wahrnehmbar. Seine Augen rollten nach hinten, fixierten irgendeinen Punkt, wo er dachte es wäre die Läuferin. Ein Zucken durchjagte seinen Körper, von Hunger getrieben senkte sich seine Schnauze, schnüffelte durch das borstige Fell hindurch, liebkoste es. Bevor Venom seine Zähne darin versenkte und genüsslich, ruhig zu kauen begann. WIe lange hatte er kein Wild mehr? Seine Ohren wandten sich nach hinten, er gab nichts mehr auf Umweltgeräusche. Maxim würde ihn schon warnen.  Kurz fragte er sich, ob Maxim sich traute ungefragt mitzufressen – oder ob sie brav warten würde, bevor er geendet hatte? So ganz sicher, war er sich bei beiden Dingen nicht.


»möge der Himmel dich eines Tages strafen, wie du es verdienst! Du bist weder des Reichtums würdig, von dem du einen so niederträchtigen Gebrauch machst, noch der Luft, die du atmest, um sie durch deine Grausamkeit und deine Verbrechen zu verpesten.« Dann rannte sie immer schneller.

Edit:
Als sein Blick auf Maxim fiel, er sich die Reste von den gekräuselten Lefzen leckte, wirkte sie merkwürdig abwesend. Ihr Ausdruck war wirklich undeutbar – wenn auch aufs Fleisch, auf ihn gerichtet – nicht fordernd, nicht aggressiv, drohend. Allerdings war bisher nicht die kleinste Bitte über ihren Mund geflossen, ebenfalls sich an der Beute laben zu dürfen. Von der Überraschung überwältigt hob der Graue seinen schweren Schädel etwas höher, entspannte die harten Muskeln, die vor Erregung angespannt fast schon krampfend unter dem dichten Pelz hervortraten. Ein kalter Wolf kämpfte verbissen um jeden Brocken von Fleisch – er verletzte seine Kameraden, wenn er es als nötig erachtete. Wenn es Maxims alleiniges Opfer gewesen wäre, hätte sie es dann verteidigt? Die Fähe war seltsam reserviert und zurückhaltend. Dies waren zwar Eigenschaften, die Venom an ihr kannte… insoweit schätzte, dass sie ihn nicht mit quirligen Palaver überhäufte, aber dieses Verhalten würde ihr im Leben nicht viel mehr bringen, als einen Omegastatus. Nachdenklich verzog er die Miene, spielte in einem Moment mit dem Gedanken, ihr das restliche Fleisch kommentarlos zu überlassen - im Nächsten jedoch überkam Venom eine seltsame Wut. Wollte sie auf ewig dieses jämmerliche Dasein fristen?!
"Hol die Anderen" sagte er knapp, ohne sich noch länger in seinen einfallsreichen Gedanken zu versteifen. "Wir wollen nach dieser Mahlzeit unseren Weg fortsetzen" damit wandte er sich von der Beute und Maxim ab, legte sich einige Schritte entfernt nieder. Aus den Augenwinkeln sah er noch, wie die Fähe sich umdrehte und zwischen den Bäumen verschwand, um die Anderen zu holen.

BTW: Maxim

[ überrascht von ihrem Geschick ;; erlegt den Jungbock ;; frisst ;; wütend ;; schickt sie fort ]
( kleine Prellungen an den Rippen )



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Shade (Lee -Lee)

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Little puppy. Lonely puppy. Searching for his family, although he knows better. What shall he do now? Where shall he go? Where's the path he shall chose to set his paws on? On the searching for the light... Wandering through the darkness... A shimmering spirit is serching for help...



Geschrieben: Di 10 Jan - 16:52






Anakin, Dream & Furious | Dachsbau | spielt mit Furious, folgt ihm aus dem Bau, ist trotz des Regens aufgedreht und will rennen

Grinsend nahm er die sachten Tritte gegen seinen Bauch war, lauschte dem leisem Ächzen des älteren Rüden. Seine honigfarbenen Augen leuchteten voller Freude, während er versuchte den Anderen zum spielen zu animieren. So richtig funktionierte das nicht, denn er schien keine Motivation zu haben. War Shade denn der Einzige, der zum Spielen bereit war? War er als Einziges so voller Energie? Der Hunger war vergangen und nach dem Schlaf fühlte sich der Welpe einfach nur aufgelegt zum Spiel. So kannte er es. Wenn kein Hunger vorherrschte und sie sich nicht nach einem neuem Bau umsahen konnten sie spielen, wann immer sie wollten. Nur langsam hatte der Ernst des Lebens sie erreicht, doch nicht schnell genug. Am Ende war er von seiner Mutter und seinen Schwestern getrennt worden noch bevor er sich dazu bereit sah. Aber diesen Umstand schob er einfach von sich, wollte sich nicht wieder traurig an die Anderen drücken.
"Komm schon", jaulte er in das Ohr von Furious, der sich auf den Bauch rollte, "Ich will spielen! Wir könnten doch ein Wettrennen machen! Dabei können wir uns ja umsehen." Aufgedreht rannte er im Kreis, drehte sich um die eigene Achse und freute sich. Eigentlich war er nicht der Typ für laute Spiele oder auch diese Art von Aufgedrehtheit, aber er wollte sich dieser Energie in seinen Gliedern erwehren und etwas tun. Ein Wettrennen war da keine schlechte Idee. Der Sandfarbene liebte es zu rennen. Egal wie lang und weit es sein sollte man konnte ihn immer dazu überreden. Da interessierte ihn der leichte Schmerz in der Pfote auch nicht.
Neben Furiou tänzelte Shade auf den Ausgang zu. Während dieser erst langsam die Schnauze aus dem Bau schob drängelte sich der Jüngere an ihm vorbei und in den Nieselregen hinaus. Von einer kleinen Pfütze hüpfte er zu der Nächsten, um gleich darauf zurück zu springen. Ein strahlendes Lächeln lag auf seinen Leftzen. Obwohl er die Drei, wobei Dream und Anakin noch schliefen, noch nicht lange kannte vertraute er ihnen. Man konnte den Welpen wohl als Leichtsinnig und Naiv benennen, doch konnte er das gar nicht selbst sehen. Die Drei waren schließlich keine Kojoten und er hatte außer seiner Familie noch keine anderen Wölfe getroffen. Auch wenn seine Mutter ihn vorgewarnt hatte konnte er in ihnen einfach keine Gefahr erkennen. Sie hatten sich so sanft und freundlich seiner angenommen, das es nun unsinnig erschien von ihnen verletzt zu werden.
Schließlich senkte er den Oberkörper ab, hatte die Vorderbeine weit vorgestreckt und kauerte so halb vor Furious. Das Maul geöffnet, die Zunge zu einer Seite heraushängend forderte er ihn zu einem Spiel heraus. Dabei dachte er an das vorgeschlagene Wettrennen, freute sich einfach nun etwas unternehmen zu können. Würde der Hunger wieder an seinem Magen nagen gäbe es schließlich am Ufer des Sees noch mehr als genug zu essen.





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Dream (Dancer)

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Geschrieben: Mi 18 Jan - 20:00



Dream,Anakin,Shade,Furious | Yellowstone Nationalpark, vor der höle | spielt mit shade
Die jagt war ein voller erfolg geworden,obwohl sie die Elchkuh als sehr tapfer erwiesen hatte. Nachdem sie sich alle vollgefressen hatten suchte sie mit halben sinnen nach einen unterschlupf. Den fanden die vier Wölfe dann auch noch als es anfing zu dämmern. Es roch nach Dachs .aber ihre Sinne sagen ihr das dieser Schon lange abgehauen war, denn der Geruch war schal. Müde dreht sie sich zweimal um sich selbst und legte sich dann hin. Paar Herzschläge lang beobachtete sie noch die anderen die sich ebenfalls müde niederließen, bevor die Müdigkeit siegte und die Augen schloss. Die zweijährige viel in einen Traumlosen Schlaf.

Sie schlief nur ein paar stunden,welche dennoch sehr erholsam waren ,nach den spärlichen Nächten zuvor. Plötzlich wurde sie von einen aufgedrehten shade geweckt, der unbedingt spielen wollt. Dream öffnete ein Auge und schloss es wieder. Nachdem Shade und Furious der sich bereitwillig ergab, die höhle verließen und in den Nieselregen traten. Furious zögerlich, shade mit voller Energie. Die hellbraunen entschied sich um und erhob sich langsam auf den hinter beinen , ließ die Vorderläufe von sich gestreckt um sich zu strecken. Danach lief sie mittlerweile wach nach draußen und lief leise an furious vorbei und sprang shade von hinten mit den Vorderbeine auf den rücken und versuchte ihn auf den Boden zu drücken. Sie unternahm ein paar Angriffe ,danach rannte sie etwas weg um shade zu einen wettrennen aufzufordern. Komm! Jaulte sie voller Energie und sprintete auf den see zu.Shade ,nimm die beine in die pfoten und komm!

Worte | Gedanken


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Gast Gast

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Geschrieben: Do 19 Jan - 19:38


Corteza - Fähe - Einzelläuferin

Die braune Fähe war die ganze Nacht durch gelaufen. Sie hatte es sich angewöhnt, nachts zu laufen wenn es kalt war, damit sie die kälte nicht spürte. Es war in letzter Zeit sowieso ein unangenehmes Wetter. Seit sie ins 'Grünland' vorgedrungen war, wurde ihr immer mehr klar wie gut sie es in der Wüste gehabt hatte. Natürlich war Wasser dort knapp und Beute Rar, aber dennoch sehnte sie sich ein Stück Wüste herbei. Ein wenig Sand,der von der Sonne heiß gebrannt war und sie beim schlafen wärmen konnte. Ja vor allem beim schlafen war der Untergrund unangenehm und die Temperaturen erst. Corteza war das nicht geheuer. Der Boden gab an manchen Stellen gar nicht nach und dann sank man Plötzlich ein und wenn man lag gab es jede Menge Blätter und Nadeln die einem das liegen schwer machten. Die Fähe hatte sich nach etlichen versuchen damit abgefunden, dass sie erst eine Ewigkeit ihren Liegeplatz penibel von allem frei kratze um sich dann hinzulegen und festzustellen, dass es trotz allem ungemütlich war. Dennoch schlief sie ziemlich gut. Nachts war es ihr trotzdem zu kalt. In der Wüste hatte der Boden immer noch nachgewärmt obwohl die Temperaturen nachts drastisch sanken. Aber hier war einfach alles sofort kalt ohne Sonne. Darum schlief sie in der Regel tags, in der Sonne. Dies hatte nicht nur den Vorteil, dass es wärmer war, sondern auch, dass sie weniger Gefahr lief der Wolfsgruppe zu nahe zu kommen, wenn sie nachts ihrer Geruchsspur nach ging.
Doch noch war es der schmächtigen Wölfin zu kalt und Sonne war auch nicht zu sehen. Darum lief sie einfach weiter. es war ein rhythmisches Traben in welches sie verfiel, wenn sie eine lange Stecke vor sich hatte, dabei holte sie weit mit ihren langen Beinen aus, sodass sie zu gleiten schien. Corteza lief schon eine Weile und hechelte leicht, dies regulierte ihre Temperatur und erweiterte ihre Wahrnehmung. Ihre Instinkte hatten der Fähe gedrängt unter den Bäumen zu laufen, anstatt auf offenen Wiesen und die schwarz-braune hatte ihnen sicherheitshalber nachgegeben. Sie kannte das grüne land nicht so gut, auch wenn sie jetzt seit einigen Monden darin unterwegs war. Natürlich war ihr bewusst, weshalb der Wald als sicherer galt. Dennoch missfiel es der Orangeäugigen ihren Instinkten Recht zu geben, auch wenn sie diese ja nicht von vorne herein für schlecht hielt.
Die Fähe hatte vor einiger Zeit beschlossen, die Wolfsgruppe einzuholen und sich ein Bild von ihr zu machen. Notfall würde sie alle töten. Es war nicht so, dass sie es genoss zu töten, aber sie hatte vor zwei Monden einen toten und wohl angefressenen Wolf entdeckt und nichts hatte nach fremden Räubern gerochen. Vielleicht waren es ein paar Raben gewesen, zumindest die ausgepickten Augen und die verstreuten Gedärme,waren von Krähen und anderen asfressenden Raubvögeln, doch der tödliche Biss und die tiefen Wunden mussten von einem Wolf stammen. Es hat kein Geruch von Fuchs oder Kojote in der Luft gelegen, der der Wölfe hingegen war sehr deutlich. Die Fähe musste angewidert die Ohren anlegen, als sie an den anblick dachte und sie kräuselte die Lefzen. Es war abscheulich einen Artgenossen zu fressen, egal wie schlecht es einem geht, als Gruppe wäre man in der Lage gewesen etwas zu Jagen und Corteza hatte damals mindesten zwei verschiedene Wölfe gerochen. Mittlerweile wusste sie ganz sicher, dass es vier waren, aber die Spuren die sie nun verfolgte waren auch frisch. Die dunkle Wölfin hielt inne in ihrem Trab und stellte aufmerksam die Ohren auf, als sie den Schrei eines Tieres vernahm, es war ein Beutetier..eine Reh, oder Hirsch, dem Tonfall nach ein Bock. Die Fähe witterte und reckte die Nase in die Luft. Sie blieb einige Minuten stehen und war hoch konzentriert. Da drehte der Wind in ihre Richtung und der Geruch von Blut strömte ihr entgegen. Ihre Geruchsknospen explodierten förmlich. Das musste die Gruppe sein, sie hatte etwas erlegt. Corteza war zu nahe an ihnen dran, als das eine andere Gruppe Wölfen hier unbemerkt geblieben wäre. ~Sie dürften abgelenkt sein durch die Nahrung, aber es ist nie gut sich fremden Wölfen zu nähren während sie Beute haben~
Die Fähe war vorsichtig,als sie den Wald verließ und auf eine Hügelkuppe im Grasland zu lief. Sie versteckte sich nicht, als sie auf der anhöhe stand und auf das Feld vor sich sehen konnte. Die Wölfe sollten ihr keine Aufmerksamkeit schenken, da sie zu weit weg war und der Wind stand so, dass es unmöglich war die dunkle zu riechen. Nicht von dort unten. Sie blinzelte ein wenig und kniff die Augen zusammen, da der Nieselregen ihr direkt ins Gesicht schlug, doch sie sah keine vier Wölfe. Es waren nur zwei und die Fähe schien sich zu entfernen.
Der Wind zerrte an Cortezas Fell und ließ das Gras um sie herum peitschen, es waren Böen die immer wieder auf kamen, aber wohl nur hier oben so deutlich zu spüren waren. Vor ihr,die Wiese wurde von dem Wald geschützt. Die Fähe duckte sich etwas und schnüffelte erneut umsicher zu gehen,dass nur dieser eine Wolf hier war,mit einem würde sie fertig werden und es war weniger Gefährlich sich einem zu nähern als vielen. Zudem schienen sie gefressen zu haben, also sollte die größte Bedrohung gebannt sein. Trotzdem wollte die dunkle Wölfin sicher gehen, nicht von den Wölfen umzingelt zu werden, sie konnte das nicht leiden und Kämpfe waren mehr Energieaufwand, als ein kurzer Sprint um wütenden Wölfen zu entkommen. Zügig wendet die Wölfin sich wieder ab und verschwindet im Schutz des Waldes. Zügig aber stehts aufmerksam und mit tropfender Nase, vor Aktivität kommt sie der Wiede und dem Wolf näher,der mit der Beute alleine zurück geblieben ist. Die Wölfin eben war auf der anderen Seite der Wiese in den Wald gelaufen und Corteza war sich sicher hier und hinter sich keine Wölfe zu riechen oder zu hören. Also trottet sie aufmerksam aus dem Wald heraus. Schon seit sie sich entschlossen hatte hier runter zu gehen und sich den Wölfen zu Zeigen die sie schon so lange verfolgte, war sie nicht mehr darauf bedacht gewesen nicht aufzufallen. Sie wollte den Wolf schließlich nicht überwältigen oder überraschen. Am Ende würde er noch von einem Angriff ausgehen. Die schlanke Fähe hatte aufgerichtete Ohren und beobachte den Rüden aufmerksam, vergaß aber auch den Hintergrund nicht. Ihre Route zeigte eine entspannte Freundlichkeit. Wie immer war sie völlig ruhig, es gab auch kein Grund zur Aufregung.Soweit sie erkennen konnte war der Rüde auch nicht angespannt und so trat sie der Situation offen gegenüber. Als sie noch fast 5 Wolfslängen von dem Rüden entfernt war blieb sie stehen und tatsächlich lenkte der Geruch frischen Fleisches einen Augenblick ihre Nase ab. Sie bewegte sich kurz sogar in die Richtung des Kadavers und Corteza schüttelte sich die tropfen aus dem Fell welche sich durch den Nieselregen gebildet hatten. Ihr Konzentration hatte sich nie von dem Rüden gelöst nur hatte sie einen Augenblick ihre Nase abschweifen lassen. Ihr viel ein dass sie seit zwei Sonnen nichts mehr gegessen hatte, natürlich war das nicht viel und es störte sie persönlich überhaupt nicht. Sie wusste, dass ihr Körper ohne Probleme noch weitere 3 Sonnen ohne Nahrung schaffen würde und mehr, aber ihre Instinkte waren anderer Meinung. Doch die Fähe verwarf deren Drängen an den Kadaver zu gehen mühelos und blieb bei dem Thema. Sie hatte beschlossen sich als eine etwas naive Wölfin zu präsentieren um eventuelle Aggressionen austesten zu können. Corteza wollte sich wie eine junge Wölfin aufführen, die alleine nicht klar kam, ihre magere Gestalt half ihr dabei und sie war noch nicht zu alt um das vorzugeben. Darum kam sie gleich ein wenig zur Sache und ließ ihre zu Anfang gesenkte Rute waagrecht aufsteigen und leicht hin und her wedeln. Dann stoppte sie für einen Moment und begann wieder von Vorn. Sie vermied vorerst Blickkontakt und schnüffelte dann gespielt abwesend in die Richtung des Rüden und dann in die des Kadavers. Allerdings überließ sie dem Fremden die erste tatsächliche Kontaktaufnahme. Sie wollte ihn beurteilen können. Er war schon etwas älter. In seinen besten Jahren schätzte die Fähe und die Tatsache, dass er alleine mit der Beute hier war bestärkte sie in ihrer Annahme, dass es sich um den Anführer der Gruppe handelte.

First Post | Bei: Venom | Verfolgt die Fährte der Gruppe | Beobachtet die Wölfe von einer Anhöhe aus | Beschließt auf sie zu zu gehen


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Venom (Dany)

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Der Schlachtmeister erwartet euch.



Geschrieben: Sa 21 Jan - 15:26


Flahback:
Ich wusste nicht mehr wie viel Zeit vergangen war, seit ich die schwarze Fähe, deren Namen ich noch immer nicht wusste, hinter mir gelassen hatte. Die Farben durchdrangen grell meine Iren stachen direkt in das schwarze Fleisch unter den Löchern meiner Pupillen, sodass ich krampfhaft meine Lider zusammenpresste und blind durch das Laub taumelte. Ein Piepen zerschoss mir das Trommelfell und ich ertappte mich dabei stehenbleiben zu müssen, um nicht zu kippen. Mein Schädel dröhnte, als tausende kleine Hämmerchen meine Synapsen malträtierten und mein Gehirn begann sich einem Karussell ähnlich zu drehen. Ächzend schnappte ich nach Luft, pumpte sie gierig in meine Kehle, lechzte nach Sauerstoff und riss die Lider auf, nur um zu erkennen, dass ich blind war. Die Sonne hatte sich durch mein Fell gebrannt, mein Fleisch bis aufs Hirn gebraten und die Tatsache, dass ich seit Stunden nichts gegessen hatte tat den Rest. „Ich hätte sie killen sollen…“ Raunte ich mit kratziger Stimme, unwissend wen ich genau damit meinte – meine Gedanken hatten sich längst von mir verabschiedet und hinterließen nur gähnende Leere in meinem schwarzen Schädel und Worte die unkontrolliert wie Öl über meine Lefzen schwappten. Ich versuchte sie zu schlucken, zu verbannen, aber der Zugang zu meinem Hirn war versperrt. Ich war ausgesperrt aus meiner Psyche. Schwankend stand ich dort, starrte auf den Fleck, wo ich den Boden vermutete. Unendlich viele Gerüche drangen in meinen Körper, schoben sich unnachgiebig durch meine Nasenlöcher – Fleisch. Der süsse, fiebrige Duft von einem frisch aufgerissenen Körper. Ein letztes Mal grinste ich, ehe mich die Übelkeit übermannte und ich mich zitternd würgend erbrach.

You look so pretty when you die before my eyes das war nun schon der dritte dieses Jahres. Zitternd die Augen gar vor Furcht geweitet, hatte er die Schnauze zwischen grauen Fell verborgen. Er wollte nicht aufblicken, er wollte nichts mehr. Kurz überkam ihn der Gedanke einfach zu verschwinden, doch der Rüde verwarf ihn wieder, so schnell wie er ihm gekommen war. Sein Leben war trist und einsam, floss wie ein reisender Fluss an ihm vorbei und drehte ihm im Kreis, bis ihm schlecht wurde. Sein Kopf schwirrte, sein Hirn schien Purzelbäume zu schlagen, so sehr machte es ihm wohl Vergnügen, seinen Kopf zum zerbersten zu bringen. Er zog die Lefzen angewidert nach oben, als er bemerkte, was er hier gerade tat. Er hasste sich selbst für seine Existenz auf dieser verlassenen Welt. Er schloss die Augen, würgte die aufkommende Galle hinunter und stand zitternd auf. Sah zum erlegten Tier und stieß ein Lachen aus. "Du bist Schuld du hässliche Kreatur aus verrotteten Fleisch und stinkendem Blut" murmelte er, als er in die glasig - leblosen Augen starrte. „Dein ausgehauchter Lebensgeist ist wie die eine lang ersehnte Heilung für meine Seele, weißt du?". Ein Grinsen zerschnitt sein hübsches Gesicht. Warum redete er mit einem Kadaver, vielleicht war dieses tote Wesen der beste Psychologe auf dieser Welt, weil er eben einfach die Klappe hielt und schwieg.

Was Maxim jetzt wohl tun mochte. Sicher - sie war gerannt, schnell auch noch dazu - aber ob sie die Anderen wirklich benachrichtigen würde war wirklich fraglich. Er hoffte inständig, das die Fähe sich heute ausnahmsweise einmal zusammenreißen konnte und nicht gleich einen Streit mit Despina vom Zaun brach - alles nur das nicht. Ein Seufzen verließ seine Lefzen. Es war wirklich anstrengend keifende Weiber um sich zu haben, wie hielt das denn Seratan bloß aus? Venom schüttelte erneut den schweren Schädel und streckte sich dann. Die geprellten Rippen schmerzten immer noch ein wenig, das hatte er diesem dämlichen Bock zu verdanken. Seine Zunge leckte sich kurz über die Lefzen, ließ die blutbefleckten Reste in seinem Fell langsam blasser werden. Langsam, bedächtig tappte der Graue zu dem Tierkörper hinüber, grinste als er ihn sah und stieß dem Aas dann mit einer seiner Pranken heftig in die Seite. War es als Schändung zu bezeichnen was er da tat? In fremden Augen vielleicht, doch Venom sah das ganz anders, er nahm Rache für seine schmerzenden Rippen an dem Schuldigen, jenen würde es ja nun am wenigsten stören. Venom fühlte sich dadurch auch besser. Der Tote hatte sozusagen nicht nur seinen Hunger gestillt, sondern diente auch noch als eine Art Punchingball um seine aufgestauten Aggression an ihm auszulassen. Auch wenn er es sich nicht eingestehen mochte, Venom vermisste das Rudelleben schon ein bisschen. Besonders den Omega. Ja genau, der Spielball der Launen eines Jeden. Hach ja Erinnerungen waren das scheußlichste was ein Wesen haben konnte.

So ganz in seinem Labyrinth aus verworrenen Gedanken vertieft, beachtete er nicht die Umgebung. Vielleicht ein Fehler, ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, er hätte bestimmt den Wolf dort oben auf der Anhöhe bemerkt, wäre er nicht so fixiert auf den toten Körper gewesen. Seine gelblich Augen blickten voller Lust auf das Massaker, das er dort angerichtet hatte. Aber wenn er ehrlich war, es störte ihn nicht im Geringsten, er konnte sich ja nicht einmal daran erinnern. Zu sehr war er dem Rausch verfallen, das Dröhnen von pochendem Blut in den Ohren, war er nicht fähig gewesen einen klaren Gedanken zu fassen. Aber nun war er wieder er selbst - zumindest teilweise.
Nun jedoch erregte ein Rascheln im Wald seine Aufmerksamkeit. Maxim, war sie zurück? Der Graue erwartete jeden Moment seinen kannibalischen Freund zu erblicken, das Grinsen auf seinem Gesicht zu sehen - aber statt Seratan kam eine schwarz-braune Wölfin aus dem Gebüsch. Sie sah wirklich mitgenommen aus, ihre Rippen traten bereits unter dem stumpfen Fell hervor, jedoch ihre Augen stachen fast unangenehm aus ihren weichen Gesichtszügen heraus. Venom konnte nicht sagen, ob sie in ihrer Vergangenheit viel mitgemacht hatte, aber die Fähe schien ausgezerrt und hungrig zu sein, als ihr Blick zu dem Kadaver richtete und er dann wieder an ihm vorbei glitt, als würde sie versuchen jeglichen Blickkontakt mit ihm zu vermeiden. Als ob sie ihn kommentarlos fragen würde, ob sie sich einfach so bedienen könne, an dem Festmahl. War sie etwa stumm? Der Graue legte fragend den Kopf schief. Was tat sie denn da? Verspielt schnüffelte sie durch die Luft, ihre Rute pendelte wie die eines Welpen umher. Dieses Verhalten wiederholte sie. Was sie wohl damit, bei ihm, erreichen wollte? Ihre Ignoranz und Abwesenheit spuckten Venom beinahe ins Gesicht. Er war empfindlich wenn man meinen musste ihn zu ignorieren. Der Graue erwiderte den starren Blick, kräuselte die Nase etwas. Ihr blutjunger Duft marschierte in seinen Gehirnzyklus wie eine kleine Einmann-Invasion. „Na los, was brennt dir auf der Zunge?“ Raunte er leise, während eines seiner Ohren zu dem toten Bock zurückzuckte, lauschend, ob er ihm nun eine Antwort servierte, auch wenn seine jetzigen Worte allein ihr galten. „Mich stumm anzuschweigen, als wäre ich eine leblose, schwarze Götze wird dir wenig Antworten einbringen…“ Venom lächelte, wie um sie zu Worten zu ermuntern, auch wenn seine Worte zu der weichen Tonlage und dem fast schon freundlichen Ausdruck sehr kontrovers waren. Der Rüde selbst wusste nicht einmal, ob er gerade irgendetwas ernst meinte oder es lediglich genoss Worte aus seinem Gehirn zu schütteln, um dort mal wieder Platz zu schaffen, bevor es explodierte.

BTW: Corteza

[ Flashback ;; denkt ;; redet mit sich selbst ;; bemerkt Cor ;; genervt ;; spricht sie an ]


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Geschrieben: Mo 23 Jan - 20:28


Corteza - Fähe - Einzelläuferin

Die Braune hatte sich schon auf dem Weg durch den Wald ein genaues Bild von der Fähe gemacht, die sie, zumindest im nächsten Moment, sein wollte. Sie hatte in ihremKopf eine art Steckbrief erstellt und nahm dafür eine Fähe als Vorlage, welcher Corteza vor etwa einem halben Sommer begegnet war. Sie war wohl lange alleine gewesen und gerade für Corteza war ihr verhalten extrem verwirrend gewesen. Die orangeäugige orientierte sich an den normalen Umgangsformen, die Wölfe nun einmal unter sich so pflegten und dem was ihr Onkel Plaga ihr beigebracht hatte. Aber diese junge Fähe hatte sich nicht an diese Regeln gehalten, die die Schlanke kannte. Sie selbst wäre ein paar Mal fast aus der haut gefahren, weil sie die Situation nicht einschätzen konnte. Corteza hatte sich nach einigen Missverständnissen entschieden mit der Fähe zu reden und hatte so einiges erfahren. Die Wolfsgruppe in der sie lebte, hatte sie erst vor kurzem gefunden und sie aufgenommen. Sie waren sehr geduldig hatten ihr aber schon viel über 'normales' Verhalten beigebracht. Die grauweiße Fähe, deren Name Nira war hatte ihr leben unter Menschen verbracht, war aber irgendwann ausgerissen und hatte nicht gewusst wohin. Darum war sie so merkwürdig. Außerdem teilte sie alle Emotionen überdeutlich mit,was extrem nervig war, doch sie erklärte mir, dass die menschen es nur so sahen, wenn sie etwas wollte oder brauchte. Mal davon abgesehen war sie überaus unkonzentriert und naiv, zudem hatte sie immer angst etwas falsch zu machen, was ein echtes Problem war, da sie dauernd etwas falsch machte.
Ja diese Nira war die Ideale Vorlage, eine Nervenprobe. Und kein Wolf der andere Tötete oder Spaß am töten hatte,würde sie lange ertragen. Es war ja sogar für Corteza selbst ein Problem gewesen und sie hatte keinen Spaß daran, es war ihr einfach nur egal.
Also mit der schreckhaften, naiven und etwas kindischen Vorlage hatte die Braune begonnen und die Feinarbeit würde sich mit der zeit ergeben. Wenn sie zu genau planen würde, wäre sie nicht flexibel, wenn etwas unvorhergesehenes passieren würde. Die 4 Jährige hatte diese Lektion während ihrer Ausbildung mit Plaga gelernt und dieser Flohball hatte ihr nicht einmal einen Tipp gegeben sondern die junge Corteza alles selber herausfinden lassen. Sie war damals mehrere Monde frustriert gewesen und hatte schon mit dem Gedanken gespielt einfach zu gehen und sich ein Rudel zu suchen, weil sie der Meinung gewesen war nicht gut genug zu sein. Idiot.
Auch wenn die schwarz-braune Wölfin die Emotionen nicht verstand,verstand sie doch die Körpersprache und die Reaktionen welche die Wölfe zeigten, so gelang es ihr immer wieder, trotz allem eine ausgezeichnete Darbietung abzugeben, wenn sie Gefühle und Reaktionen simulierte die nicht ihre waren. Und so war es auch jetzt.

Die dunkle Wölfin ließ die Ohren unsicher nach hinten schnellen und zuckte bei den Worten des schwarz-grauen Rüden übertrieben stark zusammen. Sie machte einige schritte zurück und beobachtete den älteren entschuldigend. "Es. Es tut mir leid. Ich wusste nicht... Ich rede nicht so oft.", erklärte die braune und machte immer noch unsicher einige Schritte zurück. Corteza hasste diese Rolle jetzt schon. Nicht weil sie erniedrigend war, oder sie sich nicht unterordnen wollte, nein.Sie hasste die Rolle weil sie so gar nicht ihr selbst entsprach. Normalerweise, trat sie fremden Freundlich entgegen, aber forderte von Anfang an den selben Respekt den sie gab, den von dem sie glaubte ihn verdient zu haben. Doch diese Figur forderte gar nichts, nicht dass sie nicht etwas wollte, aber sie forderte es nicht.
Als der erste schreck wohl verflogen sein sollte sah sich die Schauspielerin noch einmal unsicher um und trat dann wieder einen Schritt vor, als hätte sie sich zusammen gerafft. Sie hob den Kopf etwas an und - dieser Ausdruck war für Corteza bei weitem der schwierigste - gab vor, Selbstsicherheit vorgeben zu wollen. Als hätte sich die Fähe den Mut gefasst und versuchte nun selbstsicher zu erscheinen. Das Komplizierte dabei war nicht die eigene, tatsächliche Selbstsicherheit auszustrahlen und Corteza wusste,wenn ihr diese Geste gelang war es ihr Meisterwerk, aber so sicher konnte sie sich da nicht sein. Schließlich verspürte sich weder Unsicherheit noch Schreck. Im Gegenteil. Die raue Art des Rüden hatte ihr Interesse geweckt. Natürlich musste das nichts heißen, aber es hieß schon einmal, dass er nicht der gutmütigste, geduldigste und freundlichste, 'ich-habe-einen-Preis-für-meine-friedliche-Art-verdient' Rüde in dieser Welt war. Oder etwas ähnlich weniger übertriebenes. Dennoch konnte es genauso gut heißen, dass er mit der falschen Pfote aufgestanden war, wie dass er ein sadistischer Kannibale war.
Während Corteza die Route wieder zwischen ihren Beinen hervor holte versuchte sie wieder einen freundlichen Ausdruck aufzusetzen. "Ich war lange alleine.. und ich würde gerne etwas essen... wenn ich darf."
Die Erklärung war anfangs energisch, verlor jedoch im Laufe des Satzes an Aussagekraft. Die Fähe seufzte tief, als hätte dies eine enorme Kraft benötigt. Und nach einigen Sekunden täuschte die magere Fähe auch schon wieder Zweifel vor. "Ich.. ich weiß dass ihr eine Gruppe seit, wenn ihr die Beute nicht teilen wollt,wäre ich schon dankbar,wenn ich wenigstens ein paar Tage bleiben könnte, dann würde ich die nächste Beute mit Jagen und.. ja dann kann ich auch wieder gehen... wenn ihr das wollt." Am ende sehr kleinlaut sah die Fähe den Rüden mit ihren stechenden Augen an und sie war sich fast sicher, dass ihr Interesse an ihm kurz durchstach, aber dies würde kein Wolf sehen. Keiner der nicht ähnlich gelernt hatte, wölfe zu deuten, wie sie. Denn die wenigsten lasen aus den Augen und noch weniger, waren mit der Option vertraut, dass der Körper etwas anderes sagte als die Augen. Aber sie musste zugeben, dass sie sich nach der langen Verfolgung in der sie schließlich auch alleine war, darauf freute mit diesen Wölfen zu spielen. Natürlich war 'Spielen' eher einseitig und das Wort an sich lag ihr auch nicht in diesem Zusammenhang, aber Unterhaltung traf es sehr gut. Ja sie war voller Vorfreute auf die Nächten Tage und die Unterhaltung, die diese mit sich bringen würden. Nach und nach würde sie die Rolle verlieren. Auch unabsichtlich, aber eine Rolle in der die Schlanke sich so verstellen musste konnte sie auf dauer nicht durchhalten. Kleine Veränderungen, wie gespielte Freundlichkeit, oder Einstellungen zu einem Thema, das zusammenleben mit anderen, das war nichts im vergleich zu dieser drastischen Veränderung ihrerseits. Vielleicht würden die nächsten Tage sogar och viel interessanter werden,wenn es tatsächlich um sadistische Kannibalen ging. Außerdem würde Corteza einiges an Geschick leisten müssen um alle zu Töten, wenn es so war. Schließlich waren sie ihr 4 zu 1 überlegen, andererseits würde das die Sache erst fair machen. Und wenn die braune länger bleiben sollte könnte es sogar sein, dass sich diese 'Mission' mit ihrer Läufigkeit überschnitt und für sie war dies einerseits immer sehr nervtötend, andererseits könnte es mit solch seltenen Wölfen auch überaus interessant werden. Und die Fähe war überzeugt, dass sich ihre Vermutungen bewahrheiten würden, es war nur eine Frage der Zeit. ~Warum töte ich sie nicht gleich? Eine frage die ich mir nicht zum ersten mal stelle. Ich liege immer richtig, aber es geht ums Prinzip. Plaga wusste von was er redet. Jeder kann sich irren und wenn ich mir nicht zu 100 Prozent sicher bin und es mit eigenen Augen gesehen habe, kann man Fehler machen. Wenn ich so vorgehe,wie er es mir beigebracht hat, wird es nie zu meinem ersten Fehler kommen~
Einen Fehler. Nein Corteza würde niemals einen Fehler machen. Sie war zu gut. Sie war zu Clever, dafür.Aber sie hatte Regeln und die würde sie nicht brechen. Eine Regel war es nichts ohne einen tatsächlich sicheren Grund zu tun. Und momentan war ihr Grund nicht ausreichend sie zutöten, sondern eben nur dafür sie zu beobachten, zu testen und zu verdächtigen.

Bei: Venom | Denkt an ihre Rolle | Täuscht schwäche vor | redet mit Venom | freut sich auf die nächsten Tage


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Venom (Dany)

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Der Schlachtmeister erwartet euch.



Geschrieben: Sa 28 Jan - 16:01


Der freundliche Gastgeber & das Mädchen


Das Mädchen war sich uneinig, ihr junger Körper zitterte vor Anspannung ihre demütige Haltung und ihre leiste, fast schon gehauchten Worte bildeten einen zu starken Kontrast zu dem Bild, was der Graue sich erhofft hatte. Ihre Augen zeugten von der großen alles verschlingenden Demut und der Schmach die sie sich gegenüber ihm hingab. Er war fast schon niedlich, ihre Gesten und ihre zarte Ausdrucksweise die sie an diesen Tag legte. Dummerweise war sie auf ihn getroffen - nicht auf andere Wölfe die Mitleid mit dem zarten Mädchen gehabt hätten. Venom verzog das Gesicht, seine Kiefer malmten knirschend. Seine Brust hob und senkte sich, er war kurz davor die Kontrolle über sich zu verlieren, als er sie so sah. Es stank zum Himmel, warum war er ausgerechnet jener Wölfin über den Weg gelaufen. Ihr Duft überwältigte ihn und er versuchte krampfhaft seine Emotionen zu schlucken, bitter stieg ihm die Galle nach oben. Ein heiseres seufzen entwich seinem leicht geöffneten Fang. Verstand das Mädchen es als Provokation so vor ihn zu treten? Tat sie dieses Verhalten aus purer Absicht um den Stärkeren die Oberhand zu gewähren? Venom zwang seine Aufmerksamkeit sich wieder auf die Bunte zu richten. Sein Herz hämmerte in seiner Brust, verursachte ihm Kopfschmerzen die ihn drohten von den Pfoten zu werfen. Er blickte ihr nicht ins Gesicht, starrte auf einen imaginären Punkt irgendwo zwischen den Bäumen hindurch. Die rot glühenden Augen der Bestie drohten ihn zu durchbohren. Scharf zog er die Luft ein, eine Anspannung floss durch seinen Körper, glühendes Blut jagte durch seine Venen hindurch und Schweiß sammelte sich unter seinen Pfoten, ließ die Erden weich werden und an seinen Ballen haften. Das Monster war aus seinen Käfig entkommen und nun wollte es Rache, an ihm nehmen.

Der Graue schloss die Augen versuchte die Karten neu zu mischen, seine Ohren wandten sich nach hinten, als er mit gekräuselter Schnauze wieder zum dunklen Wald hinüberstarrte - die Gestalt war verschwunden. Ihre Worte rissen an seinen Trommelfell, brachten seine Augen dazu sich auf sie zu richten. "Ich war lange alleine.. und ich würde gerne etwas essen... wenn ich darf." perplex starrte er in ihre Augen, noch nie hatte jemand ihn aus seinem Konzept gebracht. Es lag an dem Monster im Wald - aber vielleicht auch an ihrer Tugend die sie ihm zeigt. Sie musste wohl die schönste Kindheit gehabt haben, die man sich nur wünschen konnte. Hatte sich immer an die von ihr erwartete Etikette gehalten und hatte sich keinen Fehler erlauben dürfen. Wahrlich ein durch undurchschaubares Wesen. Venom wusste nicht wie er sich gegenüber ihr Verhalten sollte, er wollte sie nicht verschrecken und er wollte sich auch nicht unbedingt wütend machen. Es wiederstrebte seiner Art und stellte ihn vor eine gedanklich aufgebauten Mauer. Ein erneutes Seufzen, dann ein Wimpernschlag später, seine Stimme rau, kehlig "Nun gut...Fremde" er schlug die Lider nieder und setze sich gemächlich. Er schlug die Lider nieder, obwohl die Wut in ihm wie ein Feuer brodelte, wirkte er nach außen hin ruhig wie ein kühler Felsen. Er konnte niemanden seine Gastfreundlichkeit verwehren, dafür war er viel zu abgebrüht.

Ihre nächsten Worte drangen in sein Gehirn und bestätigten seinen verdacht, den er schon seit ein paar Tagen hatte. Sie war ihnen also gefolgt. kleines Miststück er hatte es also von Anfang an gewusst. Aber er durfte sein Gesicht nicht verlieren - besonders nicht vor ihr. Er musste wohl oder übel weiterhin den freundlich - charmanten Gentleman spielen. Oh nein er würde sie nicht so einfach wieder ziehen lassen, sie könnte Informationen aufgeschnappt haben, die nicht für ihre Ohren bestimmt gewesen waren. "Bedien dich ruhig, es ist ja schließlich noch genug da" oder soll ich es dir vorkauen - Biest. ein breites - einladendes Lächeln, so falsch wie er selbst zierte seine Züge und seine Ohren kreisten kurz verspielt umher. Seine Augen blickten kurz zu dem Mädchen nach oben, er nickte noch einmal bestätigend in ihre Richtung, ehe er den schweren Schädel über seine Schulter drehte um zu sehen, ob die Anderen schon eingetroffen waren. Kurz fragte er sich, ob wohl die schwarze Wölfin noch unter der Truppe weilte, oder ob sie die Beiden schon verlassen hatte. Sie hatte sich wirklich als eine frische Abkühlung für seine aufkommende Langeweile erwiesen. Es war wirklich ein angenehmes Spiel gewesen, aber dies war jetzt vorbei. Venom vermisste sie nicht - nicht im geringsten - ihm war es egal was mit ihr passieren mochte. "Vorerst bist du Gast des Rudels, Gast, nicht mehr und nicht weniger, vergiss das nicht." Sie erwartete nicht wirklich, das sie innerhalb eines Satzes ein vollwertiges Mitglied werden würde und auch an der Jagd mit beteiligt sein würde. Es wäre viel zu einfach sie bei der Jagd in eine falsche Richtung zu schicken und sie als Kanonenfutter zu benutzen - nein so leicht würde er sie nicht loswerden, da war der Graue sich sicher. Aber er würde sich ihr gegenüber sehr zuvorkommend zeigen, sicher würde es ihm schwer fallen, aber er vertraute auf seine Schauspielkunst und auf seine charmante Ader die ihm in die Wiege gelegt wurde. Er beobachtete sie aus den Augenwinkeln, es würde die nächsten tage damit verbringen ein herausragender Gastgeber zu sein und würde ihr Vertrauen einflößen. Er würde sich darin versuchen mit ihr klar zukommen und sich mit ihr Gut zu stellen. Auch wenn es ihm scher viel, mit ihrer wirklich eigenartigem Verhalten umzugehen. Wege würden sich immer finden lassen.

Er erhob sich elegant auf die Pfoten und schüttelte den grauen Pelz. "Dürfte ich fragen, weshalb du uns schon seit Tagen verfolgt?" er legte den Kopf in eine leichte Schräglage "Mein Name lautet Venom - und wer bist du, ehrenwerter Gast und verfolgender Schatten zugleich?" eine leichte Provokation versteckte sich hinter seinen Worten, er versuchte sie aus der Reserve zu locken.

BTW: Corteza

[schweigt ;; verliert kurz die Kontrolle ;; fängt sich wieder ;; spricht ;; läd Cor ein ;; überdenkt seine nächsten Schritte ;; hackt nach]


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"Reden"/ Denken



   

   

   


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Déspina (Rima)

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Das Problem mit Märchen ist, dass wir alle gern an sie glauben möchten und dann enttäuscht werden. Im echten Leben reitet der Prinz mit der Falschen Prinzessin davon. Oder der Zauber verblasst und zwei Liebende erkennen, dass sie besser dran sind, nun ja, mit dem was sie haben.


Geschrieben: Mo 30 Jan - 14:11








Maxim && Déspina

Willst du dich am Ganzen erquicken,




so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.

Déspina erwachte mit den kleinen wenigen Sonnenstrahlen und beobachte die Umgebung, sie waren zu einem See gekommen und hatten gerastet. Die Nacht war so feucht wie dieser Morgen. Nerviger Nieselregen, welcher bis auf die Haut versuchte durchzugehen. Zum glück war das Unterfell der Fähe dicker als, jenes der anderen Zoowölfe. Venom hatte sich der Bitte der Nervensäge hingeben und Despi konnte sich ein vergnügtes Naserümpfen nicht verkneifen. Ihr Blick folgte den Beiden bis sie im Unterholz verschwunden waren, dann schweifte er zu der schwarzen Fremden. Viel hatte die Fähe nicht von sich hören lassen und noch weniger waren es Worte über das Herzland. Die Fähe erhob sich elegant und streckte sich, machte einen Buckel und legte den Kopf schief bevor sie noch einmal die Schnauze in dem Fell ihres Liebsten. Sie schwebte fast auf die Fremde zu, welche dort zusammengerollt lag, doch man sah sie wirkte nur schlafend. Ihre Ohren drehten sich immer wieder und sie fing jeden Laut in der Umgebung ein, wieso war sie nur eine der Gläubigen? Irgendwas hatte die Kleine, was Despi denken lies. Kurz schüttelte sie den Gedanken ab. "Guten Morgen Víma.", begrüßte sie die Fähe. "Willst du mir nicht heute erzählen, was du über das Herzland weißt?" , versuchte sie es wie die Tage zuvor, doch heute waren sie alleine, wenn man ihren schlafenden Partner außen vor ließ. Die schwarze öffnete die Augen und ihre bernsteinfarbenden Iriden suchten die der Dornenprinzessin, Angst und Erkenntnis lagen in Vímas Augen und doch war auch ein Funke Hoffnung dort zu finde. Vielleicht war es genau der Funke Hoffnung, welchen das Zickenherz weich werden ließ. "Du wirst mir nicht meine Ruhe lassen, wen ich es dir nicht sage oder? Nun gut, aber ich werde es nur einmal sagen und danach werde ich gehen! Ich will diesen Weg nicht mit euch gehen, an euren Pfoten klebt Blut!", sagte sie leise aber bestimmt. Solche Töne hätte die Weiße der Schwarzen gar nicht zugetraut. Ihre Ohren zuckten und sie nickte nur, jedes Wort könnte ihren Entschluss umkehren.
"Mein Großvater sagte nur Seelen mit reinem Gewissen und dem Verlust könnten den Ruf hören. Du hast ihn ja Gewiss nicht gehört!" , spuckte sie der Fähe verächtlich vor die Pfoten. "Der Ruf leitet die Wölfe zu einem Land, in welchem keine Zweibeiner leben, in welchem genug Futter für alle ist und keiner Hunger leiden muss. Es ist das Paradies!", sie stoppte als würde sie sich an etwas erinnern, was in ihr Trauer auslöste. Mit zittrigen Worten kam der Nächste Satz aus ihrem Maul, während sie sich erhob. "Mein Großvater sagte immer zu mir: Es ist Zeit für dich, auf eine Reise zu gehen. Du hast nicht alleine überlebt. Die Blumen schützten dich und das Herzland verschonte dein Leben. Hör immer gut auf die Worte deiner Seele. Dein Schicksal liegt an einem anderen Ort als diesem. Du musst dieses Rudel verlassen und niemals zurückblicken. Du wirst für uns beide ins Herzland gehen."  Die Schwarze wandte sich von der Weißen ab und schritt davon, doch am Rande des Dickichts blieb sie noch einmal stehen und wendete sich zu ihr um. "Weißt du, du bist wie ein Schneesturm. Nur in deinem Inneren Kreis ist Ruhe zu finden.", und mit diesen Worten war sie im Dickicht verschwunden. 

Despi stand wie angewurzelt da, sie hatte nicht mit dem gerechnet was geschehen war und konnte sich fast nicht bewegen. Ja vielleicht war sie ein Schneesturm, doch wieso waren genau dies ihre letzte Worte an die Fähe gewesen? Verwirrung stand in dem Gesicht der Fähe, ein erneutes Rascheln lies sie herum fahren. Ein leichtes Knurren, als Maxim im Dickicht auftauchte. Doch sie ließ die Drohgebärden sofort fallen, als sie die Frischbeute in ihrem Maul sah. Kurz sah man Stolz in dem Gesicht der Weißen, aber es war wirklich nur ein kleiner Moment, vielleicht hätte Maxim dies auch gar nicht gesehen. Ihr Magen meldete sich zuerst zu Wort, ein Magen grummeln verriet ihren Hunger. Wann hatte sie das letzte man wirklich erlegte Beute gefressen,es fühlte sich an wie eine Ewigkeit und ihr lief das Wasser im Maul zusammen. "Möchtest du mit uns deinen Fang teilen? Und erzähl uns am besten wie deine erste Jagd für dich war.", versuchte die Dornenprinzessin freundliche Worte zu der Schwarzen zu richten. Ihr Blick fiel jedoch immer wieder auf das Tier im Maul von Maxim. Diese ließ es fallen und kehrte ihr den Rücken zu. "Ich geh nochmal los!", kam es aus dem Maul der Braunen und sie verschwand zwischen den Bäumen. Verwirrt blickte Déspina ihr nach, was sollte dieses Verhalten? Als sie Seratan wecken wollte, musste sie schmerzlich feststellen, dass er ebenfalls verschwunden war. Aber wieso? Und wohin? Frustriert legte sich die Dornenprinzessin sich nieder und fing an, an der Frischbeute zu kauen.



lichtung . spricht . verwirrt . stolz . hungrig . seratan und maxim out


by infinity.of.sins @ TCP



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Anakin (Gwyn)

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Zitat des Monats Mai



Geschrieben: Mo 30 Jan - 18:41







» Die Saat des Bösen

Furious, Dream und Shade| schläft, kommt aus dem Bau und bereitet sich auf das Rennen vor


Sie hatten Glück gehabt. Die Elchkuh war zwar am Bein verletzt, aber dennoch ein würdiger Gegner. Die Jagd war heikel gewesen, doch nun lagen sie alle in einem Dachsbau, völlig überfressen und seelenruhig schlummernd. Bis auf Shade. Unterschwellig hatte Anakin immer wieder Shades Wimmern und Winseln vernommen, aber offenbar geglaubt, es wäre Teil seines Traums gewesen. In diesem hörte er einige Wölfe verzweifelt rufen und jaulen, obwohl er nicht wusste, was mit ihnen geschehen war. Er hatte versucht, ihnen zu helfen, aber am Ende stand er ganz alleine vor einem Abgrund, in dem alle Wölfe verschwunden waren. Er hatte versagt.

Er war froh, als Shade begann im Bau herum zu tollen, was ihn abrupt weckte, denn Anakin wollte lieber nicht weiter diesen Traum verfolgen. Schläfrig nahm er wahr, wie Shade den älteren Rüden Fury nach draußen bugsierte, um zu spielen. Beide waren bereits draußen, als auch Dream sich erhob und zu ihnen stieß. Anakin brauchte noch etwas Zeit, um sich zu ordnen. Er hatte nicht versagt, der Traum war nicht real gewesen, niemand war seinetwegen gestorben. Abgesehen vielleicht von der Hirschkuh. Die  lag vor sich hin gammelnd draußen im Nieselregen. Der Helle blickte hinaus, wo die anderen scheinbar ein Rennen starten wollten. Mühselig stand er auf, schüttelte sich den Dreck aus dem Pelz und lief dann hinaus. Dort angekommen, spürte er kleine Tropfen auf sein Fell prasseln und probehalber legte er den Kopf in den Nacken mit geöffnetem Maul. Ein paar kleine Tropfen fielen ihm auf die Zunge und er schmeckte das kalte, frische Wasser. Er schloss das Maul wieder und wandte sich an seine Begleiter, die drauf und dran  waren, davon zu flitzen.

"Wie wärs, wenn wir zum Ort des Lärms rennen, den wir diese Nacht gehört haben? So erfahren wir noch was und gleichzeitig haben  wir den Morgensport weg." Er grinste zu Shade, der heute voller Energie war.

Er trabte zu ihnen und stellte sich neben sie, in der Hoffnung, sie würden eine Linie bilden, von der jeder dann starten konnte. "Ich würde sagen, einer zählt bis 3 und dann laufen wir los. Was sagt ihr?"






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Spoiler:
 
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Furious (Evchen)

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Geschrieben: Mi 1 Feb - 8:42



Saat des Bösen
Dream, Anakin, Shade| Grüßt die anderen Beide - Lauscht Anakins Worten - macht witze und beginnt zu zählen...




Einen kurzen Moment hatte der Rotbraune mit dem jungen Shade für sich. Fury hatte fast schon vergessen, wie es war, ausgelassen zu spielen, umso mehr begann seine Rute hin und her zu wedeln, während er sich langsam aber sicher von dem jungen Wolf anstecken ließ. Ein spielerisches Knurren, ein kurzer Versuch den jüngeren in die Pfoten zu bekommen...
Schließlich jedoch gesellte sich auch die Fähe zu ihnen. Kurz klappten Furious Ohren zur Seite und mit einem kräftigen Schütteln des Körpers glättete er das zerzauste Fell. Er Grinste "Guten Morgen!" grüßte er Dream. Sie mischte sich sogleich unter ihr Spiel und ein lächeln spielte auf Fury Lefzen. Sicherlich würde auch Anakin sich bald aus dem Bau schälen, dann würde es wohl weiter gehen...
Tatsächlich. Während er sich auf die Hinterbeine setzte, die Rute ordentlich um die Vorderpfoten geschlungen und Dream und Shade beobachtete, trottete das helle Fell des Rüden heran.
Und Anakin kam nicht allein, denn eine Idee begleitete den Rüden. Kurz überlegte Furious und blickte von dem Rüden zu der Fähe. Bei dem Knall, den sie damals gehört hatten, war Dream fast panisch geworden. Es interessierte ihn eben so brennend, was dort wartete, wie es wohl auch Anakin nicht mehr loslassen wollte. Mit dieser Idee, die er hatte, würden sie dem Geheimnis wohl auf die spur kommen. Er nickte ihm zustimmend zu, ging jedoch weiterhin erst einmal auf das anstehende Wettrennen ein. Ein Grinsen spielte auf seinen Lefzen "Als ob du MICH schlagen könntest!" witzelte er, streckte die Vorderpfoten nach vorne, hob das Hinterteil in die Luft und streckte den Rücken kräftig durch. "Aber wenn ihr alle es versuchen möchtet!" fast schon überspielt elegant, kam er neben dem weißen zum stehen und musste sich ein Lachen sichtbar verkneifen. Dann senkte er den Kopf, die Augen etwas verengt "EINS!".....







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Shade (Lee -Lee)

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Little puppy. Lonely puppy. Searching for his family, although he knows better. What shall he do now? Where shall he go? Where's the path he shall chose to set his paws on? On the searching for the light... Wandering through the darkness... A shimmering spirit is serching for help...



Geschrieben: Sa 4 Feb - 20:02




Vor dem Dachsbau | Anakin, Dream & Furious | spielt mit Furious, wird von Dream umgesprungen, rauft ein wenig mit ihr, ist von der Idee zum Knallursprung zu rennen begeistert, jammert das sie es auf jeden Fall machen mussten, stellt sich zappelnd neben die beiden Älteren und kann es kaum erwarten

Gesprochenes | Gedachtes


Der sanfte Nieselregen verfing sich im sandfarbenem Fell des Jungwolfs, der noch immer von einer Pfütze in die Nächste hüpfte und sich am Ende doch entschied es sei zu langweilig. Außerdem hatte er die letzte Zeit doch wahrlich mehr als genug Wasser unter den Ballen gehabt, oder? Erinnerungsfetzen quollen wir stinkender Schlamm aus einer Gruppe in seinen Kopf. Um ihn herum war nichts als das reißende Wasser des Flusses. Schmerz glühte in seinen Lungen, besonders nachdem er versucht Laut zu geben und Wasser in diese drang. Seine Pfote pochte und bald schon auch seine Schultern, sein Rücken, denn er wurde haltlos hin und her geschleudert. Nur langsam war die Schwärze in sein Blickfeld gekrochen, hatte es zuerst langsam beknabbert und dann immer größere Stücke verschlungen.
Seinen Oberkörper hatte er während der Aufwallen seiner Erinnerungen abgesenkt, wollte mit Furious spielen. Da der Rest schlief musste ihn eben der ältere Rüde beschäftigen. Es klang vielleicht gemein, aber er begann sich zu fürchten. Wenn die Erinnerungen wann immer er sich nicht beschäftigte aufwallen würden dann würde er nicht mehr ruhen wollen. Dabei war sein Schlaf ruhig gewesen... Und tatsächlich reagierte Furious, versuchte ihm die Pfoten um den Hals zu schlingen. Verspielt knurrend bockte er auf, entwand sich dem drohendem Griff und schnappte verspielt nach dem flauschigem Ohr seines Spielgefährten. Immer wieder fanden sie sich gegenüber in einer Spielposition wieder, um dann wieder einen kurzen 'Schlagabtausch' zu vollführen.
Plötzlich sprang ihm etwas auf den Rücken. Mit einem überraschtem Jaulen knickten ihm die Beine unter em Hintern weg, gaben einfach unter dem ungewohntem Gewicht nach und so landete er halb auf der Seite im weicher werdendem Boden. Wie er es bei seinen Schwestern gemacht hatte rollte sich der junge Rüde auf den Rücken, ließ seine Hinterpfoten sanft gegen den Bauch der aufgewachten Fähe trommeln, kaum das er ihn erkannte. Hatte er sich eben noch erschreckt, am liebsten die Flucht ergreifen wollen so war er nun voll von der spielerischen Herausforderung eingenommen. Oh und wie ihm es gefiel. Wenn er groß war wollte er auch so freundlich und spielerisch sein, wenn er denn auf einen Welpen traf. Bis dahin wollte er die Zeit mit den Großen genießen.
Als der helle Rüde aus dem Dachsbau getapst kam verlief sich die sanfte Rauferei zwischen ihnen, weil Dream mehr an ein Wettrennen dachte. Sofort sprang er auf die Seite, kümmerte sich nicht um die Dreckschicht auf seinem wärmendem Pelz und machte einen Satz in ihre Richtung. Da durchbrach Anakin seinen aufkommenden Jagdinstinkt mit einem Vorschlag. Sein Kopf zuckte herum, während ein Strahlen sich in die honigfarbenen Iriden und ein breites Lächeln auf seine Leftzen stahl. Wie wild schlug seine lange Rute durch die Luft, zeigte seine innere Erregung und Aufregung. "Zum Lärmursprung? Oh ja, bitte! Bitte, bitte bitte!", begann er die Anderen anzujammern und sprang auf der Stelle auf und nieder. Wahrscheinlich sah er mehr aus wie ein Hase grade, doch das störte ihn nicht. Sie MUSSTEN einfach zustimmen!
Da Furious eine spielerische Herausforderung aussprach rechnete er damit, das sie nun wirklich laufen würden. Aufgeregt tänzelnd, so als hätte er einen ganzen Schwarm Hummeln im Hintern, fand sich Shade neben den beiden älteren Rüden ein. Die Zunge hing ihm zur Seite raus, während er es kaum erwarten konnte endlich die Krallen in den Boden zu schlagen. Als die erste Zahl fiel fokusierte sich sein Geist auf das Anstehende, wurde das Spinnennetz aus Erinnerungen von ihm gestriffen und fuhr die Energie heiß in seine Glieder. Vorfreudig fuhr er sich über die Leftzen und duckte seinen Leib ein wenig. "Zwei", entkam es ihm fast schon in einem leisem Knurren.




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Gast Gast

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Geschrieben: So 5 Feb - 8:52


Corteza - Fähe - Einzelläuferin

Der schwarze Rüde gefiel ihr, nicht weil er besonders gut aussah, oder einen schönen Charakter hatte nein, aber was er gerade von sich Zeigte war sehr... kalt, direkt und er strahlte irgendwie eine gewisse Rationalität aus, welche Corteza an ihren Onkel erinnerte und auch an sie selbst. Ohne ihre freundliche Art und ohne dass sie sich verstellte wäre sie wohl ähnlich direkt wie der Schwarze. Ohne viel drum herum Gesäusel, sie würde einfach was Sache war. Vermutlich würde sie sich sogar vor diesen Wolf stellen und ihm direkt sagen warum sie hier war. Es war eigentlich nicht ihre Art irgendwelche Spielchen zu spielen, sie bevorzugte von sich selbst aus die einfache Variante, wusste jedoch dass diese oft missverstanden wurde und wollte unschuldige Wölfe nicht unnötig verstören.
Die braun-schwarze Fähe spielte ihre wechselhafte Rolle weiter und veränderte wieder spontan ihr gesamtes auftreten, als der Rüde ihr gestattete zu essen. Nun wirkte sie eher verspielt als zurückhaltend und schüchtern. Ihre Rute wedelte erfreut hin und her,wieder auf mittlerer ebene und ihre Ohren waren aufmerksam/freundlich nach vorne gerichtet. Das schwierige an solchen Umschwüngen war den eigenen Energiepegel mit schwingen zu lassen, schließlich war ein schüchterner Charakter kaum bis gar nicht energiegeladen, ein aufgeregt, freundlicher jedoch hatte viel Energie und ein Ängstlicher hatte angespannte Energie in sich. Um diesen so perfekt anpassen zu können, dass es authentisch wirkte hatte die Fähe viel Zeit in üben investiert. Als sie noch jung war hatte Plaga von ihr verschiedene Charaktere verlangt,bevor er sie an die erlegte Beute ließ. Einmal sollte sie ein Junges mimen, dann einen alten Wolf, einen unterwürfigen Omega, völlig egal. Sie bekam erst essen wenn Plaga von der Rolle überzeugt war,manchmal verging dabei beinahe ein ganzer Tag und Corteza musste ihren Anteil kalt Fressen. Mit der Zeit viel es ihr immer leichter und irgendwann begann sie sich selbst Charaktere auszudenken und diese nach zu ahmen um bei Plaga bestimmte Verhaltensweisen zu provozieren. Es war eine schöne Zeit, manchmal fragte die Fähe sich noch, ob es ihm gut ging und was er wohl so trieb, aber eigentlich glaubte sie nicht daran dass er noch lebte. Warum? Keine Ahnung, schließlich war Plaga genauso Geschickt wie sie selbst, vielleicht etwas weniger, trotz allem hatte sie tief in sich das Gefühl, die Menschen hätten ihn erwischt.
"Wirklich?! Super.. ich ähm.. ich meine Danke. Das ist wirklich nett von dir. Ich bin am verhungern." Fast Euphorisch kamen die Worte aus ihrem Maul und die Fähe sprudelte vor Energie, was eher Provokant erschien, da dies eine gewisse art von Dominanz imitierte. Wenn Welpen so etwas taten wurden sie vom ganzen Rudel zurecht gewiesen, selbst vom Omega, es war ein Verhalten welches auch Nira an den Tag gelegt hatte. Unerträglich diese Respektlosigkeit, eine Ermahnung war häufig angebracht doch bei ihr reichte schon ein intensiver Blick um sie so zu verunsichern, dass sie damit aufhörte. Die Orangeäugige lief an die Beute heran und schnüffelte sie erst kurz ab bevor sie sich noch einmal vergewisserte, dass es ihr tatsächlich gestattet war, dann riss sie das erste Stück Fleisch heraus. Der Fähe wurde schon bei dem Gedanken an das frische Fleisch,warm um die Magengegend. Sie schlang Stück um Stück nur so herunter. Zum einen, weil sie noch immer eine Rolle spielte,und diese am Verhungern war, zum anderen aber auch, weil sie selbst hungrig war und weil sie der Situation nicht traute, diesem Rüden nicht traute. Auch wenn es nett war ihr die Beute zu überlassen, blieb ihr ein Gedanke im Kopf. Es war zu einfach. Der Schwarze schien eher kalt und berechnend und nicht wie der Freundliche Onkel von nebenan, es war zu leicht gewesen an seine erlegte Beute zu bekommen und die Wölfin wusste nicht wie lange diese Gutmütigkeit anhalten würde. Ihr misstrauen zog sich durch ihre Rolle und schließlich warf sie trotz ihrer naiven Rolle einen Blick hinter sich in den Wald und schnüffelte ob der Rest der Gruppe eventuell zu Gegend war. Doch die Befürchtungen der Braunen bestätigten sich nicht und so fraß sie weiter, auch wenn ihre Aufmerksamkeit die ganze Zeit über bei dem Wolf lag, der ihr das Fressen gestattet hatte. Der Schwarze machte noch einmal klar dass die braunschwarze Wölfin nur Gast war auch wenn sie bleiben durfte, vorerst. Auch wenn sein Tonfall ihr nicht gefiel, wunderte sie sich über den Überhaupt nicht, schließlich ließ er einen Fremden in sein Rudel und machte dem eben, klar dass er keinen scheiß machen sollte. Das war völlig normal. Es war eher wieder der Punkt dass es so einfach war. Die Fähe antwortete nicht sondern grunzte nur kurz und Fraß weiter, erst als der Schwarze erwähnte, dass sie dem Rudel wohl schon lange folgte hielt sie inne und sah ihn mit gesengtem Kopf nervös an. Corteza hatte sich wohl etwas gehen lassen bei der Verfolgung, alleine dass sie auf warme Liegekulen gestoßen war, war ein Zeichen dafür gewesen, dass sie viel zu nahe an ihnen dran war,kein wunder dass der Rüde sie gerochen hatte. Der Wind musste nur spontan gewechselt haben und schon hätten alle sie bemerkt, aber sie viel nicht aus der Rolle. "Ich... ja ich hatte gehofft zu euch stoßen zu können, als ich euch gerochen habe. Ich bin nur zufällig auf eure Duftstpur gestoßen und habe dann eine Weile gebraucht euch einzuholen." erklärte die Fähe und sah den Rüden nervös an. Seine Stimme hatte sehr scharf geklungen, wenn das auch nichts besonderes, war aber für Corzeta hieß das: ~Er traut mir so wenig, wie ich ihm.~ Das war ihr jetzt klar. ~Das wird ja noch richtig Interessant hier.~ Innerlich schmunzelte die Fähe ließ sich nach Außen aber nichts anmerken. Ein wenig selbstbewusster kam dann die Antwort zu ihrer Person. "Tut mir leid,ich war wohl wirklich zu lange alleine. Ich heiße Corteza, ich komme aus der Wüste, aber mein Rudel ist von Menschen getötet worden,sie haben nur mich am leben gelassen, als ich noch sehr jung war. Dann musste ich alleine klar kommen." Erklärte sie. Es war zu lange und eigentlich interessierte es den Rüden vermutlich gar nicht, aber auch das Gehörte zur Rolle. Nun war die Braune selbst aber von der Sprache des Schwarzen angetan, er hatte eine sehr gewählte Sprache und als eines der wenigen Dinge an ihm wirkte die Überhaupt nicht falsch. Eins stand fest, dieser Rüde konnte Reden, er konnte schmeicheln, vielleicht sogar Gedichte schreiben, aber wenn jemand ein solches Mundwerk hatte, was sagte das über ihn aus?
Die Dunkle leckte sich die Lefzen um sie weitestgehend vom Blut rein zu waschen und sah dann direkt zu ihm, dieses mal Formell korrekt. Unterwürfig, nicht provozierend keine falsche energetische Bedeutung. "Danke dass ich bleiben darf. Wann lerne ich dein Rudel kennen?"
Bei: Venom | Beurteilt Venom | Denkt an früher | redet mit Venom


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Venom (Dany)

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Geschrieben: Mo 6 Feb - 15:35


schachmatt gesetzt

Werden sie nicht mit eigener Berechtigung sagen, dass die Tugend, so schön sie auch sein mag, der schlechteste Teil ist, denn man ergreifen kann, wenn sie zu schwach ist, um gegen das Laster anzukämpfen und dass in einem so verderbtem Zeitalter, wie das unsere es ist, das Beste darin bestünde, so wie die Anderen zu handeln? Es gibt nichts Böses, aus dem Gutes entstünde und dass sie sich demnach dem Bösen so viel hingeben könnten, wie sie wollten, da das in Wirklichkeit nur eine Form ist, Gutes zu tun? Wenn die Tugend vom Unglück verfolgt wird, das Laster stets gedeiht und beides in den Absichten der wilden Natur liegt, es unendlich besser wäre, mit den Bösewichten zu gehen, die begnadet sind, als mit den tugendhaften Gestalten, die zugrunde geh ‘n.

Er war wohl das schwärzeste Schaf in seiner gesamten Familie gewesen, der der immer am Rande gestanden hatte und ausgeschlossen wurde, weil niemand etwas mit ihm zutun haben wollte. Aber es half nicht sich darüber Gedanken zu machen, es existierte eine gähnende Leere in seinem Kopf und all jene Erinnerungen waren fort. Ein zwanghaftes Heraufbeschwören hätte also nichts genützt, selbst wenn der Rüde es denn so gewollt hätte. Seine Ohren zuckten und er fröstelte, als er den schweren Schädel gen Himmel hob und die schwer hängenden Regenwolken betrachtete. Es regnet. Der Regen hatte bereits eingesetzt, doch er hatte es bis eben noch nicht bemerkt. Erst als eine Träne des Himmels in sein Auge fiel, schloss er es und wandte sein Haupt wieder der Fähe zu. Sie hatte bisher noch kein Wort gesprochen, sie hatte sein wirklich - großzügiges - Angebot aber auch nicht abgelehnt. Vielleicht hätte er auch daraus ein Spiel veranstalten sollen, einen Futterkampf gleich. Man würde sich um die Beute reißen, oder bis auf Blut kämpfen. Ein verstecktes Grinsen kam Venom über die Lefzen, als er die verstrichene Chance bemerkte, aber er schwor sich dies so bald wie möglich nachzuholen. Sein Blick glitt wieder zu ihr, monoton wie immer, aber innerlich erhoffte er sich endlich eine Reaktion von seinem Gegenüber. Er hasste es zu warten, er war ein wirklich ungeduldiger Wolf. Noch schlimmer machte es die Tatsache, das die andere Wölfin ihm noch nichts konkretes über das Herzland erzählen konnte oder es schlicht und einfach nicht wusste. Anscheinend hatte ihr Großvater sein Geheimnis mit ins Grab genommen. Seine Lefzen zogen sich angewidert nach oben und seine Ohren richteten sich nach hinten. Ja er musste schnell zurück, er hatte seit er hier war das Gefühl, das das es wohl das letze Gespräch zwischen ihm und ihr werden würde. Er konnte sie ja nicht ewig bei sich behalten - obwohl dieser Gedanke bei ihm nun nur noch mehr Abscheu bewirkte.

Sein Blick haftete nun wieder an seinem Gast, lauernd fast wie ein Raubtier studierte er ihre feinen Züge. Für ihr Alter, verhielt sie sich eindeutig viel zu Jung. Irgendwas lief bei ihr gehörig schief oder sie liebte es einfach ihn mit ihrer Art auf die Nerven zu gehen. Ihre Worte sprudelten nur so aus ihr heraus, von Freude und grenzenloser Dankbarkeit getränkt, prallten sie jedoch an der harten Schale Venoms ab. Nur das zucken seiner Ohren verrieten seine wachsende Wut. Die Augen verengten sich gefährlich, als er ihren schlanken Körper verfolgte, als dieser sich elegant erhob und zum sprechenden Kadaver schritt.

Na du Stück Fleisch - spürst du die Schmerzen? fragte er den Bock gedanklich, seine Augen verfolgten akribisch jede Bewegung der Fähe, studierten ihre Art zu fressen, mit welch Bedacht sie das Fleisch riss. Ihre innerliche Unruhe übertrug sich auch so langsam auf Venom, immer wieder hielt sie im Mahl inne und starrte woanders hin. Dachte sie tatsächlich er würde sie in einen Hinterhalt locken? Seine Mundwinkel zuckten - nein, das wäre viel zu töricht von ihm.
Der fallende Regen hatte mittlerweile seinen gesamten Pelz durchnässt und das kalte Wasser stach ihm wie feine Nadelspitzen in die Haut. Wenn er hier nicht bald wegkam würde ihn diese kleinste Veränderung seiner Umgebung rasend werden lassen. Er schloss die Augen und seufzte, ehe er sich wieder dem Mädchen zuwandte das nun zu ihm getreten war. "Soso - zufällig also" murmelte er und sah sie aus den Augenwinkeln heraus an. Sie waren wirklich in der Wanderschaft eine langsame Truppe gewesen, es hätte also gar kein Problem für die Braune sein sollen sie einzuholen. Venom unterdrückte ein Schnauben, als er ihre Nervosität begriff. Reiß dich mal zusammen, ich fress dich schon nicht. Noch nicht. innerlich klugste er über seinen eigenen Scherz und verzückte die Mundwinkel zu einem leichten Grinsen. Vielleicht war das Mädchen aber einfach nur zu ängstlich gewesen um sich ihnen zu nähern. Aber umso mehr er darüber nachdachte, gelang es ihm ebenso die dahintersteckende Feigheit herauszureißen. Diese beiden Aspekte vereinte das Mädchen - unwissend wie es scheint. Dies macht sie zu einem perfekten Opfer für einen Serienmörder, der diesem offensichtlichen Flehen in jenen Augen unverzüglich nachkommen würde.

Der Rüde schwenkte leicht seinen massigen Schädel um sich wieder auf die Fähe zu konzentrieren, die das Wort an ihn richtete. Spätestens als das Mädchen dem Bösewicht ihren Namen nannte, hörte dieser schon nicht mehr zu. Venom wiederholte ihren Namen wie ein Mantra in seinem Kopf, um ihn sich einzuprägen, falls er nochmal nützlich werden würde. Corteza wie Rinde - vielleicht auch Dreck? Venom nickte selbstgefällig. Du bist wie Dreck unter meinen Pfoten. Und Dreck kann nicht sprechen sein Kopf ratterte und machte ihn nur noch wütender. Gereizt zuckte seine Rute während er dem Mädchen aufmerksam zuhörte. "Corteza, welch ungewöhnlicher Name" er erhoffte sich darauf keine Erklärung ihrerseits, es war nur eine Feststellung, der Graue wollte seine Zunge lockern.
Schon wieder sah sie ihn mit veränderter Mimik an, eben noch die Unterwürfigkeit in Wolfs Gestalt und nun die kokett, reizende Dame? Venom wurde nicht schlau aus ihr und er konnte sich auch nicht den plötzlichen Sinneswandel erschließen. Sein Hirn meldete eindeutig eine Überforderung seiner Synapsen. Überraschung machte sich auf seinen Zügen breit, als das Corteza nun so direkt mit ihm sprach. Wahrscheinlich hatte sich der plötzliche Wandel auch auf ihre Sprechweise Einfluss genommen. Er zuckte mit den Ohren und setzt sich ohne ein weiteres Wort in Bewegung. Er blickte nicht zurück, forderte sie auch nicht auf ihm zu folgen. Sie wollte zum Rudel und er ging nur in die richtige Richtung, hinterherlaufen musste sie schon selbst bewerkstelligen. Venom wurde schneller, bis er schließlich rannte, er achtete nicht darauf ob sie mitkam. Dafür hatte er kein Mitleid. Wer Schwach war, blieb eben auf der Strecke zurück, so ist das nun einmal.

Er ging auf die ihm bekannte Lichtung und fand nur den weißen Dorn, der sich auf der weiten Fläche zusammengekauert hatte und an einem Stück der Frischbeute herumkaute. Venom spähe über die Lichtung, die anderen Beiden waren verschwunden. Wo waren sie? Welch ungewöhnliches Verhalten für Seratan einfach so zu verschwinden, ohne Despina und auch noch mit Maxim. Die Weiße musste wohl jetzt betrübt sein und Trauer schieben, aber dafür hatte der Graue keine Zeit. Die zwei könnten natürlich auch von einer drohenden Gefahr geflohen sein, vielleicht waren sie schon immer kleine Verräter gewesen. Venom schnaubte, ehe er zu Despina trat. "Hey...Prinzessin, wo sind Seratan und deine Todfeindin? er wartete, wenn er ehrlich war, erwartete Venom nicht mal eine Antwort. Aber wenn der Dorn seine Ohren mit ihrer angenehmen Stimme salben wollte, konnte sie das gerne tun. Er beugte sich zu ihr hinunter, dicht neben ihrem Ohr murmelte er, sodass es Corteza nicht hören konnte. "Ich habe die Quelle des Gestanks gefunden, welche deine reizende Nase belästigt hat". mit dem Kopf deutete er hinüber zu der Fähe. "Das ist Corteza, sie ist unser gast und wird uns mit ihrer Anwesenheit die nächsten Tage beehren" er setzte sich, sah noch einmal zur Dornenprinzessin hinab "Déspina, wir müssen unseren Plan wohl noch einmal überdenken" die Sache gestaltete sich nun um einiges schwieriger, da der Turm und der Bauer fehlten. Auch sollten sie sich bald einmal mit anderen Wölfen treffen, sollten sie deren Spuren finden, um an neue Informationen zu gelangen.

BTW: Corteza :: Déspina

[denkt nach ;; ungeduldig ;; wachsende Wut ;; belustigt ;; spricht ;; geht ohne Worte voraus ;; kommt auf der Lichtung an ;; Déspina ;; überdenkt den Plan]


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"Reden"/ Denken



   

   

   


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Dream (Dancer)

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Geschrieben: Di 21 Feb - 0:29








   
       
           
           
       
   
Dream

                               
Die Junge Fähe wollte grade mit Shade weiter spielen als der Große weiße Rüde aus dem Bau gekrochen kam und sich zu ihnen gesellte. Dream war schon ein paar Meter voraus gelaufen ,als Anakin ein gemeinsamen rennen vorschlug. Sofort gingen die braunen Ohren in Richtung der andern und sie blieb sofort stehen. Von mir aus gerne, schloss sie sich den anderen an. Die hellbraune Wölfin wandte sich ab und ging in die Startreihenfolge neben Shade ,der auf und ab hüpfte, in Position. Auch sie konnte einen Lauf gut gebrauchen ,nach dem sie sich den Bauch an der Hirschkuh Vollgeschossen hatte. Mittlerweile spürte sie auch den feinen Nieselregen, der ihr gemustertes Fell mit feinen Tropfen benetzte , nicht mehr. Nach dem Anakin mit eins begonnen hatte, Furious mit zwei fort fuhr, antwortet sie mit drei Kinder. Mit ihren Vorderläufe ging die zweit jüngste in Startposition und auf los Schoß sie wie vom blitz getroffen los. In einen schnellen Takt trommelten ihre Pfoten auf den matschigen Boden, welcher sie am Bauch, Brust und Beinen bespritzte. Doch das war ihr egal solange sie laufen durfte.
Mit lang gestreckten Körper lief sie eine Weile voraus den anderen her. . Vor lauter Freude jaulte sie auf ,ließ es aber wieder sein, da sie sich aufs laufen konzentrieren müsste.
Sie drosselte etwas ihr Tempo , da es auf Dauer anstrengend wurde. Im gleich mäßigen Tempo rannte sie an der Flanke der gruppe entlang. Ab und an sprang sie mit angezogen den Beinen und gespritzten Ohren über Äste und Steine die im Weg lagen, neben den anderen her. Zwischen durch stieg ihr aber auch der Geruch von Beute in die Nase was ihr ausnahmsweise mal nicht das Wasser ins Maul laufen ließ. Doch auch jeder Lauf hatte ein ende.
Doch sie wahren noch lange nicht am ziel angekommen. Dream ,die nach dem Lauf nun einigermaßen ausgepowert,  war stellte sich breitbeinig hin und schüttelte sich kräftig, damit der ganze Dreck  und das Wasser einigermaßen aus ihren Fell verschwand. Das tat gut, wante sie sich an die andern. Das sollten wir unbedingt wiederholen. Die Junge Fähe setzte sich auf ihre Hinterläufe und leckte sich ein paar Mal über ,die vom lange lauf,trockenen Lefzen und schaute dann zu den anderen auf.


2 Jahre

           
Yellowstone

           
           

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Geschrieben: Di 21 Feb - 10:10


Corteza - Fähe - Einzelläuferin

Was macht eine gute Lüge aus? Was sorgt dafür, dass eine Lüge für die Wahrheit gehalten wird? Und wie überzeugt man andere davon? Was macht eine Lüge so glaubhaft, dass sein Gegenüber nicht an ihr zweifelt? Eine Lüge kann zur Wahrheit werden, oder sie von beginn an sein, sobald sie die Schlucht zwischen Realität und Fiktion überschritten hat. Aber genauso kann die Wahrheit gelogen sein, wenn eine Lüge zuerst da war. Aber was genau ist eigentlich die Wahrheit? und was ist eine Lüge? Die Wahrheit ist doch das, von dem man glaubt dass es wahr ist. Umeine Lüge zu erkennen muss man also zwangsweise die Wahrheit gesehen haben? Wenn ein Wolf von einem Ort erzählt, wo das Feuer in Flüssen durch das Land fließt und aus dem Boden schießt, ist das für die meisten erst einmal eine Lüge, auch wenn er die Wahrheit sagt. Also zieht man den logischen Schluss das Wahrheit und Lüge erst einmal Subjektiv sind. Doch es gibt Lügen, die so offensichtlich falsch sind, dass man diese nicht glaubt, auch wenn man die Wahrheit noch nicht gesehen hat. Einfach weil diese Lüge zu weit weg ist von dem was man bisher kennt. Also, wie wird eine Lüge zur Wahrheit? Durch Unwissenheit.. sicher, aber wenn man zum Beispiel über seine Vergangenheit Lügt ist Unwissenheit bei seinem Gegenüber auf jeden Fall vorhanden. Doch das weiß man und ist misstrauischer, da man weiß wie leicht es ist belogen zu werden. Also wie sorgt man bei seiner Lüge für Authentizität? Eine Lüge muss so nahe an der Wahrheit liegen, dass es nicht auffällt. Siehst du einen Wald fallen dir die Ginsterbüsche zwischen den dicken Eichen nicht auf, aber es gibt etwas das trotz allem die Wahrheit ans licht bringt, selbst wenn man die Wahrheit nicht gesehen hat. Man kann eine Lüge, die so gut ist, dass sie als Wahrheit erscheint, erkennen, selbst wenn man die Wahrheit nicht gesehen hat. Unter den Eichen bekommt der Ginster nicht genug Licht, nicht genug Nahrung und um so länger sie dort stehen um so größer werden die Eichen, der Ginster hingegen, geht langsam ein. Und genau darum geht es. Zeit.
Und die dunkle Fähe hatte davon mehr als genug. Sie würde ihre eigenen Lügen langsam selbst auflösen, so langsam, dass es niemandem groß auffallen würde, aber diese Gruppe an Bastarden würde versuchen ihre Lüge aufrechtzuerhalten und wenn man lange genug wartete würde die Lüge zu modern anfangen und zu stinken und dann würde die feine Nase der Fähe sie riechen. Und Zeit... das hatte die Wölfin genug.
Corteza schob stolz den Kopf vor und tat etwas verlegen, als der Rüde ihren Namen lobte. Sie erzählte irgendwas von ihren Eltern und der Entstehung des Namens und dessen Bedeutung, aber weder sie noch der Rüde hörten ihr zu. Sie wäre zwar jederzeit in der Lage die Geschichte zu wiederholen, auch in anderen Worten, aber un sich selbst zuzuhören war es einfach zu uninteressant, zumal Corteza ja wusste dass es eh nicht ganz der Wahrheit entsprach. Ihr Name bedeutete etwas wie 'Kruste' oder 'Rinde', aber ihre Eltern hatten nichts davon gewusst, als sie die Fähe so nannten, es war der Name einer Streunerin gewesen, welche eine Kurze Zeit lang im Rudel gelebt hatte und an einer Schlange gestorben wahr, als sie verhindern wollte dass diese in den Bau der Jungen eindrang. Sie hat sie getötet, starb aber in den folgenden Tagen an ihrem Biss. Corteza hatte nur am Rande von ihr erfahren und war eigentlich eher enttäuscht gewesen den namen einer nichtssagenden Streunerin zu tragen. Jetzt gefiel es ihr eigentlich ganz gut, da sie ja selbst zu einer geworden war. Vielleicht lag es am Namen? Und jeder der diesen trug musste zwangsweise zu einem Streuner werden? Die Fähe erfuhr erst von der Wörtlichen Bedeutung als sie schon einen weiten Weg zurück gelegt hatte, ein Paar Mexikanische Wölfe sagten es sei ein Wort aus ihrer Sprache, wurde aber schon lange nicht mehr benutzt. Die Bedeutung fand Corteza eher lasch und winkte ab, aber wenn ihr Langweilig war dachte sie ab und zu daran und fand dass er eigentlich ganz gut passte. Rinde schützt den Baum vor Feinden und Umwelteinflüssen, sie ist Robust und hartnäckig, sodass sie immer wieder nach wächst. Kruste eben so, vielleicht ist damit sogar, der Schorf von Wunden gemeint, also das passt tatsächlich zu der Fähe.

Als der schwarze Rüde losging und dann rannte war Corteza erschrocken, aber nicht wegen etwas das der Rüde... nein Venom getan hatte - übrigens auch ein sehr interessanter Name über den sich Corteza sicher auch noch Gedanken machen würde - sondern weil Corteza es irgendwie bedauerte, dass der stille Kerl nichts mehr gesagt hatte. Irgendwie gefiel es der Fähe, wie der Wolf sprach. Es war klangvoll und er hatte eine fast edle art zu reden, natürlich war das auch gefährlich aber Corteza hatte dieses Talent nie entwickelt mit Worten zu überzeugen. Sie Überzeugte mit ihrem Auftreten und Selbstsicherheit, aber nicht mit Worten. Dieser Rüde könnte, wenn er es richtig machte, sicher sogar einem verhungernden Wolf die Beute abschwatzen. Die Dunkle hatte schon lange nicht mehr so empfunden, es war eine art Bewunderung,nur ein hauch, aber sie hatte fast bedenken, dass es stärker werden könnte, desto mehr sie ihn reden hörte. ~Wenn er jetzt noch was im Kopf hat, muss ich aufpassen... am Ende wird er noch ein richtiger Gegner.~
Sie verwarf den schreck und verbannte das Gefühl der Sehnsucht, nach seinen Worten im letzten Winkel ihres Bewusstseins hinter einer dicken Mauer aus Stärke, Stolz und Kühnheit.
Sie hatte selbst nach dem sie seit Tagen mal wieder was gegessen hatte, kein Problem den Rüden zu folgen. Zwar baute sie nicht seine Geschwindigkeit auf, aber sie war ja auch Langstreckenläufer und kein Sprinter. Mit der unbekannten Umgebung kam sie schnell zurecht, legte eine Karte in ihrem Kopf an und erweiterte die Alte um alles was sie nun lief. Obwohl der Rüde noch rannte verfiel die Fähe in eine gespielt ungeschickten trab, blieb aber aufmerksam, sie roch, dass eine der Rudelmitglieder sehr nahe war und wollte schnell reagieren können, dass ging nur mit langsamerem Tempo.
Als die magere Fähe auf eine kleine Lichtung trat hatte sich Venom bereits neben eine schneeweiße Fähe gesetzt und stellte Corteza vor. Die Fähe war sich nicht ganz sicher, glaubte aber etwas beißendes in seiner Stimme zu hören, vielleicht spiegelte sich aber auch nur ihr eigenes Misstrauen. Sie erinnerte sich kurz an ihre Rolle und verfiel wieder in ihre neugierig-naive Haltung sie wedelte mit der Rute und übertrat wie selbstverständlich die Grenze des respektvollen Abstandes ohne Demut oder ähnliches zu zeigen. "Hallo, ich bin wirklich froh, dass ihr mich ein paar Tage mit euch ziehen lasst. Ich dachte schon ich würde bald verhungern.", gab sie über fröhlich von sich und setzte sich den beiden gegenüber. Dabei leckte sie sich die Lefzen, als erinnere sie sich gerade an das soeben zu sich genommene Mahl. Corteza stellte sich mental darauf ein,dass sie gleich eine zurechtweisende Reaktion erhalten würde und plötzlich verängstigt zurückweichen würde, aber sie legte sich nicht darauf fest. Dann sah sie sich neugierig um und schnüffelte, blieb aber sitzen. "Wo sind denn die anderen? Ich dachte ihr währt mehr? Und wie heißt du?", fragte sie neugierig und betrachtete die Weiße. Die Dunkle glaubte etwas dominantes spitzes in ihr zu entdecken, aber sie vertraute ihrem Gefühl,bei Gefühlen nicht richtig.
Bei: Venom & Déspina | Denk nach | Läuft Venom nach | redet mit den Beiden


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Midas (Blue)

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and nothing is more vulgar than haste.





Geschrieben: So 26 Feb - 12:33



Staat des Bösen

First Post

Midas3 JahreMännlichEuropäischer Wolf
Unter einigen Nadelbäumen, halbwegs geschützt vor der Nässe, lag Midas und schnaufte. Er blickte müde über das Ufer. Nichts. Nur Matsch und Wasser. Der Regen schien ein wenig nachzulassen. ›Vielleicht kommen wir bald wieder in Bewegung‹, überlegte er, gähnte und beschloss endlich, sich zu erheben. Er schüttelte sich, worauf einiges an Staub und Erde von ihm abfiel, welches sich in seinem langen Fell verfangen hatte. Seine Nase begann wie wild zu zucken, er holte Luft, kniff die Augen zusammen und nieste so laut, dass man es vermutlich bis ans andere Ufer gehört hatte. Darüber musste er kichern. Es war ein sehr kratziges Kichern, was den Rüden etwas verwunderte. Aus seiner Kehle kam ein Kratzen hervor: »Ist das meine Stimme?«. Er räusperte sich, sah dabei leicht irritiert aus, und versuchte es noch einmal: »Hallo?«, diesmal war es verständlich. Er freute sich.

Nachdem er sich ein wenig gestreckt hatte, ein paar Mal mit den Ohren hin und her gezuckt hatte und sich hier und da gekratzt hatte, wollte er gerade in den Wald hineinspazieren, als er doch noch einen letzten Blick auf das gegenüberliegende Ufer wagte. Seine Ohren fuhren nach vorne und er bewegte sich schnell in die Deckung von einigen Sträuchern. Er zählte vier Wölfe, die gerade dabei waren, etwas wie ein Wettrennen zu veranstalten. Skeptisch kniff er sein rechtes Auge zusammen, konnte aber nicht erkennen, wie alt sie waren oder gar, ob es Fähen oder Rüden waren. Die Regenluft trug dazu bei, dass er, egal wie angestrengt er es versuchte, nicht die Spur eines Duftes erkennen konnte. Als der erste Wolf zum Stehen kam, zog Midas sich unruhig zurück, weiter in das Gestrüpp hinein. Er sollte erstmal Ori holen. Wo steckte die Kleine eigentlich? ›Hatte sie nicht gemeint, sie will sich umsehen?‹ Midas zog sich leise aus dem Gestrüpp zurück, tiefer in den Wald hinein, und begann zu suchen.
liegt am Waldrand | Entdeckt die um die Wette rennenden Wölfe | Sucht Ori



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Déspina (Rima)

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Das Problem mit Märchen ist, dass wir alle gern an sie glauben möchten und dann enttäuscht werden. Im echten Leben reitet der Prinz mit der Falschen Prinzessin davon. Oder der Zauber verblasst und zwei Liebende erkennen, dass sie besser dran sind, nun ja, mit dem was sie haben.


Geschrieben: Di 28 Feb - 17:16








Venom && Corteza && Déspina

Sarkasmus ist ihre große Stärke. 




Ich dachte, wir hätten uns auf brilliant geeinigt. - Ich habe nicht vor, 
dich auch noch zu ermutigen.
Nicht viel Zeit verging, als die Weiße wieder Pfotenschritte hörte. Sie hob die Nase in die Luft und konnte doch nichts finden, was ihren Liebsten enttarnen würde. Im Gegensatz sogar, es war der Duft der sie so unsanft geweckt hatte. Sie knurrte leise als Venom mit der Schwarzen auf der Lichtung auftauchte, erhob sich dann aber elegant und dreht die Ohren zu den Worten, welche ihren Weg aus Venoms Maul suchten. Déspi rümpfte die Nase als sie Corteza begutachtete, sie schein genauso nervig werden zu können, wie es Maxim war, ob das an den Genen der Weißen lag? Vielleicht war sie auch rassistisch und konnte deswegen die Schwarzen nicht leiden, wohl dann müsste sie Venom auch nicht leiden können. Schnell verwarf sie den Gedankengang wieder, es lag bestimmt einfach daran, dass die Weiße die einzig Wahre sein wollte. Nein, sie wollte es nicht, Den sie war es schon! Als die Andere dann ihr Maul öffnete und eine ebenso nervige Quietschfidele Art an den Tag legte, verengten sich die Augen der Fähe. 

°Also doch so nervig, wenn nicht sogar mehr!°, kam es durch den Kopf der Weißen und hallte nach. Irgendwas schien jedoch nicht so zu sein, wie es sollte. Déspina konnte jedoch nicht einschätzen, was es an der schwarzen Fähe war. Als diese dann noch neugieriger wurde und nach Fressen und weiteren Informationen fragte, platze dem Zickenherz die Hutschnurr. Hätte sie nicht schon gestanden, dann wäre sie nun auf gesprungen und hätte sich vor der Fähe aufgebaut. Nun musste es eben bei dem aufplustern und bedrohlich wirken bleiben, auch wenn die Weiße um einiges kleiner war als ihr Gegenüber. Déspi bleckte die Zähne und knurrte tief, ein angetäuschtes Schnappen nach der Schnauze ihrer Gegenüber würde wohl reichen. 

"Erstens stelle ich hier die Fragen! Nicht umsonst habe ich den Rang des Betas, und da es keine Fähe über mir gibt hab ich das Sagen, was das betrifft. Wo unsere anderen sind geht, dich damit also am wenigsten an! Keine Bange, wir sind mehr als du denkst.", ein kurze Pause, in welcher Déspi die Fremde böse anfunkelte. "Doch ich will nicht so sein, man nennt mich Déspina, die schöne Rose mit den scharfen Dornen. Unsere Rudelmitglieder sind auf Beutezug, damit Wölfe wie du und wir genug zu fressen haben. Du scheinst es ja allein nicht geschafft zu haben, dir genug Nahrung anzueignen.", versuchte die Fähe  mit lieblicher und doch höhnischer Stimme ihrer Gegenüber klar zu machen, wo ihr Platz war. Selbst ein Gast musste sich den Rängen ordnen und Déspina war definitiv kein Fan von vertütteln und extra freundlich nur weil ein Gast auftauchte. Vor allem nicht wenn dieser dann auch noch so viele Fragen stelle, welche ihn gar nicht zu interessieren hatten. Déspina würde auf der Hut bleiben, sie merkte etwas verschwieg die Fremde und das war sicher nichts gutes.



lichtung . im gedanken . mustert cor . weist sie zurecht . stellt klar . misstrauen


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Ori *eingefroren* (Nicky)

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Geschrieben: Di 28 Feb - 21:12


Ori
Saat des Bösen


Obwohl um diese Tageszeit die Sonne schon die Erde erleuchten sollte, umgab Ori immer noch ein Zwielicht. Dank der Wolkendecke, welche über dem Wald in dem sich die Fähe befand, hing, konnte die Dämmerung nicht erscheinen. Und genauso wie das Wetter, war auch Ori’s Stimmung ziemlich trübe. Sie fühlte sich unwohl und ihr war kalt, obwohl ihr weißes Fell aufgeplüscht war. Es war nicht nur ihre Umgebung, welche die Kälte verursachte, doch auch das Wissen, das zwischen den Bäumen überall diese Gestalten waren. Unbedingt nun, da die Sonne nicht durch die Wolken kam, würde sie noch länger als sonst in der Gegenwart der Geister sein. Denn Tagsüber, wenn es hell war, gelang es Ori meist ihre ‘unsichtbaren’ Begleiter auszublenden, doch heute war dies besondres schwierig. Sie wollte gar nicht erst um sich schauen, denn sie wusste was auf sie wartete: nebelige Figuren die hinter den Bäumen und Büschen standen und sie betrachteten.
Was wollen die nur von mir? Wieder einmal fragte sich die Fähe diese Frage. Zum tausendsten mal. Immer wieder kam dieser Gedanke hoch und doch gab es nie eine Antwort. Die Gestalten waren einfach nur anwesend und das schon seit gut zwei Jahren. Trotzdem konnte Ori sich einfach nicht daran gewöhnen. Welcher normale Wolf wurde auch von toten, nicht existierenden Wölfen verfolgt? Niemand – oder auf jeden Fall niemanden den Ori kannte.
Mit dem Unbehagen in jeder Körperzelle, fragte sich Ori wieso sie sich bloß von Midas getrennt hatte. Ja, der Grund war ihr natürlich klar: sie wollte sich aus Neugierde etwas umsehen, doch wieso unbedingt alleine? Alleine war alles einschüchternder: die großen Bäume, der Regen und nicht zu vergessen die Geister. Aber Midas sollte ja nicht allzu weit entfernt sein. Oder?
Unruhig tapste die Weiße von einer Pfote auf die andere, bis sie beschloss denselben Weg, den sie gekommen war, einfach wieder zurückzugehen. Schritt für Schritt wurde ihr Tempo schneller, doch in den Augenwinkeln meinte sie auch das die Gestalten ihr folgten, wie immer. Doch heute schienen sie näher als sonst; bedrohlicher als sonst und schon rannte die junge Fähe so schnell sie konnte.
Sie hörte ihr Herz laut in ihren Ohren pochen. Als sie plötzlich den Rüden vor sich fand, stoppte sie abrupt und gleichzeitig seufzte sie erleichtert.
“Ich hab dich gefunden. Das ist ja gut.” Sie sah den großen Rüden an. So gut wie möglich kontrollierte sie ihren Atem, bevor sie fortfuhr. “Es tut mir leid das ich dich aufgehalten habe, aber wir können ja jetzt weiter. Ich bin ja jetzt wieder da.” Mit einem entschuldigenden Blick schaute Ori zu dem Rüden hinauf, aber wendete ihre bernsteinfarbenen Augen wieder ab. Obwohl es unhöflich war, hatte sie sich immer noch nicht wirklich an sein blindes, glasiges Auge gewöhnt. Dennoch war Ori heilfroh nicht mehr alleine zu sein, auch wenn sie es nur für mehrere Minuten gewesen war. Sofort beruhigte sich die Fähe und das Trommeln in ihren Ohren wurde ruhiger und leiser.
Schließlich meinte sie, mit angelerntem Mut: “Wir sollten endlich etwas zwischen die Zähne bekommen, sodass wir zurück zu den anderen können. Was meinst du?” Sie schaute wieder zu dem Rüden hoch, wich diesmal jedoch nicht seinem Blick aus. Obwohl die Ansicht ungewohnt war, war es aber wahrscheinlich nicht so ungewöhnlich wie die Geister die sie sah. Sie entgegnete ihm mit einem verzehrtem Lächeln.

BTW: Midas
{fühlt sich unwohl | rennt zurück zu Midas | will jagen und zu den anderen zurück kehren}


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Midas (Blue)

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Geschrieben: Di 28 Feb - 22:46



Staat des Bösen

Midas3 JahreMännlichEuropäischer Wolf
Ein wenig geduckt, als wäre er im Glauben, jemand könnte ihn hier entdecken, hastete Midas durch den Wald. Sein Fell wippte bei jedem Schritt, seine Nase zuckte ab und zu und fing schon an zu schmerzen von der ganzen Luft die er damit aufsog. Er war gerade erst losgegangen, da tauchte die etwas jüngere Fähe vor ihm auf. Erleichtert lächelte er sie an und wollte gerade zum Sprechen ansetzen, als sie das Wort ergriff: »Ich hab dich gefunden. Das ist ja gut.« Midas großer, breiter Kopf nickte. »Es tut mir leid, dass ich dich aufgehalten habe, aber wir können ja jetzt weiter. Ich bin ja jetzt wieder da.« Er merkte, wie sie den Blick abwandte und sein Lächeln wurde ein bisschen breiter. ›Sie ist schüchtern‹, dachte er. Auf die Idee, dass sein Auge etwas damit zu tun haben könnte, währe er in Jahren nicht gekommen.

Ori schlug vor jagen zu gehen, Midas setzte sich, weil er sich stehend neben ihr wie ein Riese fühlte, ließ sie ausreden und merkte selbst, dass er ein wenig Hunger hatte: »Wir könnten tatsächlich einen Happen essen...« er erinnerte sich plötzlich daran, weshalb er sie überhaupt gesucht hatte, schüttelte sich ein bisschen und wurde ernster »Aber nur einen Happen. Es gibt etwas Interessantes auf der anderen Seite des Sees.« Er drehte seine Schnauze kurz in die Richtung, wo er die Wölfe gesehen hatte, und wo er sie jetzt vermutete »Artgenossen.«, meinte er knapp und drehte sich zurück zu Ori. »Es könnten sogar die anderen sein.. aber ich habe vier Wölfe gesehen und soweit ich mich erinnere sind außer uns nur drei verblieben, nicht?« Midas stand jetzt wieder auf. »Ich schlage vor, wir jagen uns etwas Kleines. Das Nächstbeste. Und dann gehen wir um den See herum und sehen nach, ob es denn die anderen sind. Zu zweit kommen wir nicht weit. Was meinst du?« Er wüsste nicht, weshalb Ori nicht einverstanden sein sollte, aber er fragte der Höflichkeit Genüge zu tun auch nach ihrer Meinung. Vielleicht hatte sie auch Bedenken oder eine bessere Idee. Während er auf ihre Antwort wartete, sog Midas erneut die Luft durch die Nase ein, diesmal auf der Suche nach Beute.
Bei Ori | Berichtet über die anderen | Schlägt vor zu jagen und dann aufzubrechen






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Nirriti (Cor)

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Im Grunde ist die Fähe mit sich selbst nicht im Reien. Sie hält sich selbst für die Reinkarnation einer bösen Gottheit. Und verhält sich aggressiv und abweisend. Jedoch steckt in ihr eine empfindsame, gesellige Fähe, die nur darauf wartet entdeckt zu werden.




Geschrieben: Mi 1 März - 21:07


Nirriti - Fähe - Einzelläuferin
First Post | Bei: Orí & Midas | Kehrt zur Höhle zurück | Knurrt ihr Spiegelbild an | Folgt Orí | Belauscht sie
Die schwarze Fähe hatte die ganze Nacht nach Nahrung gesucht und nicht das geringste gefunden. Das Wetter war auch nicht das beste und sie war frustriert durch den feuchten Wald getrottet, nachdem sie vier potenzielle Beutetiere hatte entkommen lassen. ~Die Biester spüren wohl die Anwesenheit des Monsters. Die schwarze Bestie verschreckt alles.~ Sie hatte geknurrte und angewidert die Ohren angelegt, dann war sie zu dem Felsenhaufen zurückgekehrt in welchen vor wenigen Tagen wohl noch ein junger Bär gelebt hatte und welche seit dem der jungen Wölfin als Schlafplatz diente. Die Fähe hatte den Bären tot vorgefunden, sie hatte die Raben und Krähen verscheucht und sich an seinem Leib genährt, danach war sie den Duft des Bären zu dieser Höhle gefolgt. Schließlich brauchte dieser sie ja nicht mehr. Seit dem Morgengrauen lag Nirriti nun wieder im Bau und starrte nach draußen. Der Regen war nicht stark, aber es hatte sich trotz allem ein kleiner Rinnsal im Felsen gebildet welcher in einer kleinen Pfütze direkt vor der Schwarzen zusammen lief. Sie hatte den ersten tropfen beobachtet der hinab gelaufen war und starrte in die immer größer werdende Lache. Mittlerweile war es beinahe Mittag und es war immer noch grau und Nass draußen und der Hunger stach der Einzelgängerin wie eine scharfer zahn in den Magen. ~Was starrst du so du schwarze Bestie?! Hast du nichts besseres zu tun? Bist du einsam?! Ja niemand mag dich, du magst niemanden, du brauchst niemanden! Natürlich, aber wie wäre es wenn du dich anderweitig beschäftigst, statt mir ein Loch ins Hirn zu starren?! Ja du! Du grausames Biest, du hast doch nur Angst! Du hast Angst vor Fremden du Monster. Du der du hier rum liegst in dieser finsteren Höhle, alleine und einsam und alles anknurrend das kommt! Du willst töten? Du wirst Töten? Du wirst jeden verletzten um dich herum, finde dich damit ab.~ Sie legte die Ohren an und lieferte sich ein wett starren mit ihrem Spiegelbild. ~Schwarzes Monster. Verderben und Leid und Tod.~ Die Fähe knurrte und stand ruckartig auf um weiter in die Höhle hinab zu laufen und mit beiden rechten Pfoten in die Wasserlache zu treten  um jegliches gespiegeltes Bild zu zerstören. Doch Nirriti kam nicht dazu sich zu setzten, schnelle Schritte, rennende Schritte wurden lauter und man hörte etwas hallend, durch die Höhlenwände, das schlammige Geräusch, des aufgeweichten Bodens. Die Fähe lauschte weiter und erkannte dass es ein Wolf sein musste, kein anderes Tier machte solche Geräusche beim Laufen. Der Wolf rannte an der Höhle vorbei und die Schwarze lugte aus ihrem Unterschlupf hervor, der weißen hinterher. Sie lauschte. Doch plötzlich, noch bevor Nirriti das verklingen der Schritte erwartete hielten sie plötzlich inne. Das unaufhörliche Interesse der jungen Schwarzen war geweckt und so glitt sie leise und sehr aufmerksam der Weißen hinterher, allerdings blieb sie in großer Entfernung zwischen einigen Büschen stehen und lauschte. Das meiste von dem was die zwei Wölfe besprachen interessierten sie nicht, doch als es um Nahrung ging horchte die Fähe auf und es ratterte in ihrem Kopf. Sie konnte kaum etwas riechen und erkannte nicht ob es tatsächlich nur zwei Wölfe waren, aber sie wog ab wie die Chancen standen, den Fremden bei der Jagd über den Weg zu laufen oder noch Reste der Beute zu erhaschen. ~Du wirst sie töten nicht wahr? Ich töte sie wenn es sein muss. Sie werden verunglücken, erkranken, völlig egal.. Ich bekomme was zwischen die Zähne!~ Damit war die Entscheidung gefallen.






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Anakin (Gwyn)

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Zitat des Monats Mai



Geschrieben: Di 7 März - 4:16


Anakin | Yellowstone-Nationalpark | Saat des Bösen
Sein Vorschlag erhielt von jedem Zuspruch, was ihn ungemein freute. Selbst Dream, die letzte Nacht noch so panisch reagiert hatte bei dem Krach in der Ferne, wich diesmal nicht zurück. Fury und Shade waren beide vollauf begeistert, besonders der Jüngste schien es kaum abwarten zu können. Kaum dass er das Zählen bis 3 vorgeschlagen hatte, begann Fury schon mit der ersten Zahl, gefolgt von Shade. Dream gab den Startschuss und war auch schon vorgeprescht. Doch Anakin ließ sich davon nicht beirren. Beim Klang der drei drückte er sich mit aller Kraft mit seinen Hinterbeinen ab und flog regelrecht über den Boden. Er war zwar groß und halbwegs muskulös, aber ungewöhnlich leicht und langbeinig für einen Wolf seiner Größe. Man konnte ihn also durchaus als schnell und agil bezeichnen. Getrieben vom Wind und seiner Leichtfüßigkeit lief und sprang er über Äste, Steine und Blätter. Es tat so gut, dass er nicht mal mitbekam, wer nun eigentlich vorne oder hinten war. Einzig das Rennen zählte nun. Er schloss sogar für ein paar Sekunden die Augen und spürte den Wind, welche an seinem Fell zerrte und der Boden, den er nur wie eine Feder spürte, so schnell trugen ihn seine Pfoten. Leider öffnete er zu spät die Augen, um zu merken, dass Dream aus Erschöpfung stehen geblieben war. Mit vollem Karacho warf er die Wölfin um und rollte einige Meter weiter über Erde und Gras. Völlig perplex lag er nun da und hechelte was das Zeug hielt. Er wollte gar nicht wissen, wie schmerzhaft das für Dream gewesen sein musste, die ja nun etwas kleiner war als Anakin. Geplättet und erschöpft rappelte er sich auf und drehte sich zu ihr.

"Tut mir echt leid. Ich sollte wohl besser nicht die Augen bei einem Rennen schließen..."

Er versuchte zu erkennen, ob sie gerade Todesqualen litt aufgrund des Zusammenstoßes. Er hoffte es nicht, schließlich war das nur ein Versehen gewesen. Er streckte sich genüsslich und kam allmählich wieder runter.

"Puuh.. das hat gut getan. Sollten wir öfters machen. Ich verspreche auch, beim nächsten Mal die Augen offen zu lassen."  Er zwinkerte.

Jedenfalls waren sie noch einiges entfernt von dem Ort, an dem der Lärm seinen Ursprung hatte. Zumindest deutete hier nichts daraufhin, dass etwas Außergewöhnliches passiert war. So ein Lärm kam ja nicht einfach so ohne auch sichtbare Spuren zu hinterlassen. Auch ein besonderer Geruch lag hier nicht in der Luft. Sie waren nach wie vor am See, natürlich einige hundert Meter von ihrem letzten Standort entfernt. Hier sah es nicht viel anders aus als bei dem Dachsbau.

"Ich glaube, wir müssen noch ein ganzes Stück laufen. Hier scheint alles normal zu sein. Bin gespannt, was wir so finden werden..."

Abenteuerlust machte sich nun in ihm breit und seine Augen glänzten vor Neugier. So ein Lärm war nichts alltägliches und deshalb besonders interessant. Er würde der Sache schon auf den Grund gehen.


'Gesprochenes'

Fury, Shade und Dream | am See, etwas näher am Lärmursprung | Wettlauf, Zusammenstoß mit Dream, spricht






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Ori *eingefroren* (Nicky)

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Geschrieben: Do 23 März - 10:45


Ori


Saat des Bösen

Als Midas ihren Vorschlag, jagen zu gehen, guthieß, freute sich die Weiße und schon war die Angst, welche sie vor wenigen noch zurück zu dem Rüden getrieben hatte, verflogen. Jetzt, in der Gesellschaft von einem starken Rüden, brauchte sie kaum Angst haben vor den Geistern. Sie würden sich bestimmt nicht näher trauen, jetzt da sie nicht mehr allein war. Derweil Ori Midas zuhörte, schwanke sie leicht von einer Seite auf die andere, gefüllt mit Freude. Das es in dieser Gegend andere Wölfe ließ gemischte Gefühle in der Fähe hochkommen. Natürlich war es interessant, aber hieß das das sie nun in einem Gebiet jagen wollten, das schon einem anderen Rudel gehörte? Für einen Moment flitzen verschiedene Gedanken durch ihren Kopf und ohne wirklich zu einem Entschluss zu kommen, begann sie einfach ihre Gedanken auszusprechen: “Oder wir gehen gleich zum See! Immerhin sind wir ja auch losgegangen um die Gegend zu erkunden, und dazu zählt auch ob andere Wölfe in der Gegend sind, nicht?” Die Abenteuerlust in ihr war geweckt, die Angst verflogen und am liebsten würde sie sich sofort mit Midas auf den Weg machen. “Jagen können wir ja später noch. Wirklich hungrig bin ich nicht. Außerdem sollten wir bestimmt Despina und den anderen auch was mitbringen und die Beute die ganze Zeit mitzuschleppen wäre ja nervig, oder?” Das sie gerade diejenige war, die die Jagd überhaupt vorgeschlagen hatte, war jetzt nicht mehr wichtig. Genauso unwichtig schien der Gedanke, das die Fremden nicht unbedingt freundlich gesinnt waren und so blickte sie hoffnungsvoll zu Midas hoch, wie ein Welpe der auf seine erste Jagd ging.

BTW: Midas
{freut sich | fühlt sich bei Midas sicher | ist von den Fremden abgelenkt | will jetzt zum See | wartet auf Midas' Entscheidung}


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Midas (Blue)

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Manners require time,
and nothing is more vulgar than haste.





Geschrieben: Sa 25 März - 18:17



Staat des Bösen

Midas3 JahreMännlichEuropäischer Wolf
»Talking« // ›Thinking‹ // BEI ORI
Ori's Eifer brachte ihn zum Schmunzeln. Sie sah so zappelig und neugierig aus, dass Midas von diesem Gefühl angesteckt wurde. Er brannte plötzlich darauf die anderen Wölfe zu treffen und der Gedanke, sie könnten eine Bedrohung sein, wurde einfach ganz, ganz weit zurückgedrängt. So stand Midas also auf, schüttelte sich wieder einmal und grinste Ori an »Also gut! Dann schlage ich vor wir gehen direkt zum Ufer. So sehen sie uns von der anderen Seite aus und wissen, dass wir nichts Böses wollen.«  Diesmal wartete er nicht auf das Einverständnis der Jüngeren, sondern ging in einem recht zackigen Tempo los, darauf bedacht, dass Ori gut folgen konnte.

Während er lief, dachte er noch darüber nach, ob sie den Fremden, wenn es denn nicht Venom und die anderen waren, nicht etwas zu Essen als Geschenk geben sollten. Als er dann weiter darüber nachdachte, kam er zum Schluss, dass es vielleicht so aussehen könnte, als würden sie denken, die anderen seien zu blöd zum Jagen.

Die beiden kamen schneller am Ufer an, als Midas es gedacht hatte. Vermutlich war er einfach so in Gedanken versunken, dass ihm der Weg viel kürzer vorgekommen war. Er sah die Fremden von hier aus immer noch nicht gut und konnte auch immer noch nicht feststellen, ob es nicht doch die anderen aus dem Zoo waren. Ob sie ihn und Ori sehen konnten? Er machte sich ein wenig größer, hob den Kopf sowie den Schweif und spitzte die Ohren. ›Der See ist hier ziemlich schmal‹, stellte er nun fest und war sicher, dass er von hier aus zum anderen Ufer schwimmen konnte. Er richtete sich an die Fähe »Sag mal, meinst du du schaffst es rüberzuschwimmen? Ich könnte dich auch ein bisschen tragen.« Auf ihre Zustimmung hoffend sah er sie erwartungsvoll an.
Von Oris Eifer angesteckt | Läuft zum Ufer | Schlägt vor zu schwimmen


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Ich hoffe es ist okay Ori zum Ufer mitzuschleifen
Wollte Midas jetz nich nochmal auf ihre Antwort warten lassen hehe x3
Wenn das nich okay ist, sag bescheid und ich nehm's aus dem Post raus




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In the country of the blind
the one-eyed man is King
 
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Ori *eingefroren* (Nicky)

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Geschrieben: Mo 27 März - 20:42


Ori


Saat des Bösen
Mit gespitzten Ohren und einer aufrechten Rute, folgte sie Midas' großen Schritten. Es schien unfair, dass Midas so lange Beine im Vergleich zu Ori hatte, und am Anfang brauchte die Fähe auch einige Schritte um sich an sein Tempo zu gewöhnen . Die beiden liefen schweigend hinunter zum Ufer, den Schutz der Bäume verlassend. Ori wollte schon wieder anfangen etwas zu sagen – irgendetwas, was die Stille unterbrechen würde – doch Midas schien in seinen eigenen Gedanken zu sein und so wollte die Weiße ihn nicht stören. Nein, dann würde sie lieber die Stille ertragen und sich mit etwas anderem beschäftigen.

Sie konzentrierte sich auf das gegenüberliegende Ufer. Ja, dort konnte auch sie die vier anderen Wölfe erkennen, welche Midas schon vorher erspäht hatte. Doch bevor sie etwas Weiteres erkennen konnte, stolperte die Fähe über einen Ast, schwenkte erschrocken von einer Seite zur anderen und fing sich, bevor sie zu Boden kullerte. Hoffentlich hat Midas, das nicht gesehen … Wie eine unnütze, tollpatschige Begleitung hatte Ori wirklich nicht vor auszusehen. Weil Midas sie nicht sofort darauf ansprach, meinte die Wölfin, dass sie noch mal Glück gehabt hatte, sich nicht total vor dem Rüden zu blamieren.

Beim Ufer des Sees angekommen, imitierte Ori automatisch die Haltung von Midas. Bei seinen Worten verlor sie jedoch die gerade gewonnene Größe und schaute kurz zu Boden. Mist, hat er doch gesehen wie ungeschickt ich bin! Als sie wieder ihren Blick hob, schauten erwartungsvolle Augen sie an. “Natürlich schaff ich es!” Sofort und ohne jeglichen Gedanken beantwortete sie seine Frage. Erst als sie die Wörter ausgesprochen hatte, merkte Ori, dass sie noch nie eine längere Sträcke geschwommen war. Ja, natürlich hatte sie als Welpe im Wasser gespielt und hat sich auch ab und zu getraut so tief ins Wasser zu gehen, das der Boden unter den Pfoten verschwand. Doch ob dies für diese Strecke reichte? “Um ehrlich zu sein… hab ich wenig Erfahrung mit dem Schwimmen.” Sie blicket hoch und um dem Rüden nicht völlig zu enttäuschen, fügte sie noch schnell hinzu:” Ich werd aber mein bestes geben und so schwer kann es doch gar nicht sein, oder?” Ein leises Lachen erklang, kein verzweifeltes, sondern ein ehrliches Lachen, denn sie war überzeugt das nichts schief gehen würde. Nicht derweil Midas in der Nähe war.

Mit Mut und Eifer trat sie auch sogleich ans Wasser und machte den ersten Schritt in das ungewisse Nass. Obwohl sie schon vom Regen genässt war, schrack sie zurück, als das klate Wasser um ihre Beine spühlte. Ohne jedoch wieder zu Midas zu schauen, life sie tiefer und tiefer in den See hinein. Vielleicht war es nun ihre Chance sich als würdige Begleiterin darzustellen. Leichte Wellen Berührten ihr Bauchfell und ihre Ballen traten auf ungewohnten Boden, doch sie life weiter. Als jedoch etwas schleimiges ihr Bein berührte sprang sie hoch; ein Quietschen entwich ihrem Maul. Beschämt entwich sie dem Blick des Rüdens, als sie feststellte das es ja vielleicht nu rein Fisch oder eine Wasserpflanze gewesen war.
Zum anderen Ufer schauend meinte sie, “Ich werd das schon schaffen.”. Noch ein Schritt, und schon gab es nur noch das Wasser das die Fähe umgab, der Boden war veschwunden.

BTW: Midas
{folgt Midas | stolpert | antwortet, ohne zu denken | gesteht nicht schwimmen zu können | geht ins Wasser}


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(HR) Saat des Bösen

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