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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: 8 | Rüden: 8

Blacklist

-//-
Auf den Spuren der Ahnen

Gruppe 1: Amber
Gruppe 2: Doom


Saat des Bösen

Gruppe 1: Shade
Gruppe 2: Kiyán


Ode an die Feindschaft

Kalliope

02.06.2018

Washington

Montana

Grand Canyon

Tageszeit: Morgen
Wetter:Nebel hängt zwischen den Bäumen, es ist frisch. Die Sonne hat noch nicht ihren Weg gefunden.
Tageszeit: Mittag
Wetter:Wolkenbehangen und vereinzelt schafft es die Sonne durch die Wolkendecke, der Boden ist nass und matschig.
Tageszeit: Mittag
Wetter:Der Himmel ist wolkenlos und die Mittagssonne strahlt erbarmungslos vom Himmel.
 
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Ori (Nicky)

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Geschrieben: So 4 Feb - 16:06


Ori



Die Antworten ihres Gegenübers waren sehr direkt und dies traf die junge Fähe in ihrem Gemüt. Schon total überfordert mit der ganzen Situation, empfand Ori die Antworten übermäßig grob und insensitiv; dass auch der Fremde gestresst und bestimmt auch etwas überfordert war, konnte sie in diesem Moment nicht einsehen. Sie sollte froh sein überhaupt noch am Leben zu sein, natürlich hatte diese Aussage Wahrheit an sich, doch der Ton in dem sie herübergebracht wurde, erschütterte die Weiße, ähnlich wie die Tatsache, dass sie nicht die Richtige war, die der Fremde suchte. Letzteres gab Ori das Gefühl, dass der Rüde sie am liebsten überschauen hätte (dies ergab natürlich keinen Sinn, da er ja trotzdem auf sie gewartet hatte).

Ihre Aufregung war immer noch groß, als der Fremde ihr versicherte, dass Midas wohl noch am Leben sein müsste und sich wahrscheinlich mehr Sorgen um Ori machte, als sie um ihn. Diese Worten gaben der Kleinen Sicherheit - glaubürdig wie sie war. Es war als ob sie langsam wieder halt in ihrem Leben fand... Ja, Midas ging es bestimmt gut! Und bald würden sie einander wiederfinden! Ganz bestimmt!

Zuversicht nahm den Platz der Hoffnungslosigkeit in ihren Augen und ihr optimistischer Charakter zeigte sich als sie erneut dem Fremden eine naive Frage stellte:”Wir werden ihn ganz bestimmt finden, oder? Wir - ”
Fast hätte sie weitere Worte des Rüdens in ihrem Redeschwall verpasst – einen großen Unterschied hätte es nicht gemacht, da sie sie nicht verstand. Nun mit schräg gelegtem Kopf, stellte sie weitere Fragen, jedoch etwas zögerlich:”Wie meinst du das? Ein halbes Kind?” Verwirrt schüttelte sie ihren Kopf. Wie konnte man ein halbes Kind verlieren? Dass es nicht wortwörtlich gemeint war, entsprang der Fähe total und so begegnete sie dem Rüden mit einem fragenden Blick.

BTW: Furious
{empfindet Furious als insensitiv | stellt naive Fragen}


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Furious (Evchen)

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Geschrieben: Fr 9 Feb - 14:28



Saat des Bösen (Gruppe 1)
Ori
wird nicht ganz schlau aus ihr | beschließt bei ihr zu bleiben | versucht positiv nach vorne zu sehen





'Wir' sagte sie und der Braune konnte nur die Ohren verlegen in den Nacken legen. Er haderte mit sich selbst. Er war eigentlich sehr wohl hilfsbereit, aber musste man nicht irgendwo auch mal einen Strich ziehen, um seines eigenen Rudels willen? Schließlich hatte er doch auch eine gewisse Art Verantwortung gegenüber Shade, hatte er sich doch geschworen den Jungwolf solange zu begleiten, bis er sich sicher sein konnte er würde sein Leben alleine Leben können.

Etwas verwirrt starrte er die Weiße dann an und schüttelte leicht den Kopf, fassungslos dass sie wohl wirklich nicht verstand was er damit sagen wollte. "Einer meiner Freunde ist noch sehr jung..." erklärte er dann langsam, abschätzend in ihre stechend gelbbraunen Augen blickend. Ihm wurde klar das er sie nicht zurücklassen würde. Er konnte es nicht. Also musste er sich damit abfinden, das auf seiner Liste der verschollenen ein weiterer Name hinzukommen würde und sein Tempo sich drosseln musste. Er versuchte ein aufmunterndes Lächeln und nickte langsam.

"Klar werden wir deinen Freund finden. Ebenso die Meinen!" er atmete tief ein, zog eine Lefze zu einem Lächeln und schleckte sich die Schnauze. Sie brauchte keine schlechten Nachrichten, davon gab es schon zu viele und warum nicht gemeinsam weiter gehen. Er hatte sich daran gewohnt keine Einsamkeit mehr erleiden zu müssen. Vielleicht war es ganz gut das die Fähe auf ihn gestoßen war. "Wie heißt du überhaupt?" wollte er dann wissen, während er sich herumdrehte, das Fell schüttelte und die Nase in den Wind steckte um eine neue Witterung aufzunehmen.






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Déspina (Rima)

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Das Problem mit Märchen ist, dass wir alle gern an sie glauben möchten und dann enttäuscht werden. Im echten Leben reitet der Prinz mit der Falschen Prinzessin davon. Oder der Zauber verblasst und zwei Liebende erkennen, dass sie besser dran sind, nun ja, mit dem was sie haben.


Geschrieben: So 18 März - 22:19








Anakin && Nirriti && Déspina

There's no right, there's no wrong...



Revenge is in God's hands. Not mine.

Die Fähe nickte, als der Rüde seine Stimme zu ihr wandte. Sie mochte das direkte, was würden schon große Reden bringen, wenn keine Taten folgen würden und sie bis zum morgengrauen reden würden über das Hätte, Könnte, Würde. Gerade als sie ihm antworten wollte, fuhr die Schwarze herum und ihre Zähne funkelten in der Dunkelheit bedrohlich. Ein tiefes Knurren grollte die Kehle der Dornenprinzessin hinauf, was bildete sich dieser Wolf nur ein?
"Welche Maus hat dir den ins Fell gebissen? Wir sind deutlich in der Überzahl und du dummer Fellball! ", grollte es aus der Weißen heraus, überhaupt nicht mehr freundlich und lieblich, sondern biestig und scharf wie Glasscheiben. Im Augenwinkel erkannte die Weiße, als die Schwarze an ihr vorbei auf den Rüden zu preschte, dass die Rute der Fähe zwischen ihren Beinen klemmte, was nicht ansatzweise für ihr Verhalten sprach. Das widersprüchliche Verhalten, verwirrte die Weiße und ließ ihre Angriffsstellung sinken. Was wollte die Fähe ihr gegenüber? Kampf? Frieden? Flucht? Wieso sprach sie nicht einfach aus, was ihr Herz so schwer werden ließ? War es doch die Angst, welche tief in ihren Knochen saß und sie zu diesem widersprüchlichem Verhalten führte? Despiná verstand nicht was hier vor sich ging und sah hilfesuchend zu dem Grauen. Seit sie in Rudeln lebte hatte sie so etwas noch nie erlebt, nicht einmal als sie in das Zoorudel kam und dort sind schon echt komische Wölfe dabei gewesen und dazu gekommen. "Was machen wir jetzt?”, wisperte sie zu Anakin und ließ die Schwarze nicht aus den Augen, keine Bewegung sollte ihr entgehen.



Dachsbau . begeistert . biestig . verwirrt . sucht hilfe . gibt ihre angriffsstellung auf


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Shade (Lee -Lee)

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Little puppy. Lonely puppy. Searching for his family, although he knows better. What shall he do now? Where shall he go? Where's the path he shall chose to set his paws on? On the searching for the light... Wandering through the darkness... A shimmering spirit is serching for help...



Geschrieben: Di 3 Apr - 19:59




Sandkuhle, dann zwischen den Bäumen | Midas, dann alleine | verängstigt und hilflos, trennt sich von Midas, macht sich auf die Suche nach Furious, heult voller Angst und ruft nach Furious

Gesprochenes | Gedachtes


Unsicher wartete der sandfarbene Jungwolf auf eine Reaktion des älteren Rüden. Dieser schien aber mehr durch ihn hindurch zu sehen, fast als würde er ihn gar nicht wahrnehmen. Wäre er nun bei seinen Freunden hätte er sich über dieses Verhalten beschwert, doch er kannte von dem Anderen grade mal seinen Namen und das Dieser sie bereits gesehen hatte. Er war ihm ein wenig unheimlich.
Bei dem Gedanken an seine Freunde überfiel den jungen Rüden eine unglaubliche Schwermut. Ihm fehlte sein Vorbild Furious. Diesem zu folgen, mit ihm zu spielen und zu toben war großartig. Bei ihm fühlte er sich sicher und gut aufgehoben. Dieser hatte sich um ihn gekümmert, ihn gewärmt und herzlich in der Gruppe aufgenommen. Dank ihm hatte er ruhig schlafen können. Natürlich war die Anwesenheit der Anderen auch sehr beruhigend gewesen, aber sogesehen sah er zu Furious auf und folgte ihm, wie er es bei seiner Mutter getan hatte. Bedeutete das, dass er Furious als Alpha ansah? Er kannte sich mit Rudeldingen nicht wirklich aus.
Traurig dachte er an Dream. Die Fähe hatte ihn verlassen, ihn zurückgelassen! Sie war bei ihm gewesen und doch... Wie lange musste sie suchen, um einen der Rüden zu finden? Sollte sie denn nicht zurückkehren, wenn es zu lange dauerte? Ahnte sie denn nicht wie viel Angst in Shade herrschte? Hatte sie nicht gesehen wie sein schlanker Leib zitterte, das er die Rute zwischen die Hinterläufe gezogen hatte und sich zu Boden presste? Warum war sie gegangen? Hätte sie denn nicht bei ihm bleiben können? Ein leises Winseln entfuhr ihm, so als würde es sie dadurch wieder zurückholen.
Von Anakin konnte er auch nichts wahrnehmen. Dieser war nach dem lautem Donnern nicht bei ihm gewesen und jetzt waren all die Gerüche von Staub durchsetzt. Er konnte keine Spur wahrnehmen, als er vorsichtig den Kopf ein wenig über die Hügel der Sandkuhle schob. Das Zittern setzte sich wieder in seine schlaksigen Glieder. Hilflosigkeit durchströmte ihn, brachte ihn dazu die Krallen in den Boden zu graben. Die Rute zog er wieder ein. Midas' Schweigen half ihm nicht im mindesten gegen seine Angst zu kämpfen. Schon wieder war er alleine! Wieso war er alleine?
Plötzlich kam er sich vor als müsse er ersticken, wenn er auch nur einen Herzschlag länger in dieser Kuhle verharrte. Vor Panik rang er nach Luft, versuchte Luft in seine krampfenden Lungen zu Pumpen und starrte aus aufgerissenen honigfarbenen Augen zu Boden. "Ich kann nicht...!", japste er und sprang ohne ein weiteres Wort los. Der Ältere könnte ihm schließlich folgen. Stolpernd rannte er vollkommen kopflos davon, ließ den Staub unter seinen recht großen Pfoten aufstieben und eilte mit gesenktem Kopf dahin.
Erst nach und nach lockerte sich die Anspannung über seiner Brust. Er konnte sich entspannen. Hechelnd verlangsamte er seine verzweifelte Raserei und sah sich mit seitlich heraushängender Zunge hektisch um. Seine Pfoten hatten ihn ein ganzes Stück von der Kuhle weggeführt, doch er hatte Furious nicht gefunden. Hier war er nicht. Laut winselnd holte er tief Luft, legte den Kopf zurück und heulte langgezogen seine Angst heraus. Zugleich rief er flehend nach einem seiner Freunde und ganze besonders nach Furious. Vielleicht würde er ihn hören können. Ja, genau darauf hoffte er. Wenn Furious ihn fand würde sich die Angst etwas legen. Langsam und mit gesenktem Kopf ging er weiter.




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Kiyán

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Geschrieben: Sa 14 Apr - 15:14


Dieser Drang, dieses ... Rufen. Kiyán konnte es sich auf seine alten Tage selbst nicht so recht erklären, aber irgendetwas drängte ihn in eine ganz bestimmte Richtung. Nach so langer Zeit der ziellosen Wanderung eine nette Abwechslung, und er war in seiner Altersverwirrung beinahe schon euphorisch über dieses unerwartete Ziel. Hatte ihn endlich jemand erhört und würde ihm ein schnelles, schmerzloses Ende bereiten? Es blieb spannend ... neugierig ließ er den Blick über die unbekannte Umgebung schweifen und dachte unwillkürlich an die vielen Landschaften zurück, die er in den letzten Jahren erblickt hatte. Manche wunderschön und verträumt, andere zerklüftet und hart. Ja, er hatte wirklich viel gesehen von der Welt und war doch irgendwo auch dankbar dafür, wenngleich der Grund dahinter weniger schön war. Der Rüde schnaufte und verdrängte die Gedanken an früher, viel wichtiger war es, das Ziel zu erreichen - was auch immer das sein mochte. So trottete er gemächlich dahin, bis ihn ein unbekannter Geruch in die Nase stieg. Das war doch eindeutig ein Wolf, aber irgendetwas lag noch in diesem Duft. Etwas, das er nicht so recht einordnen konnte und ihn irritiert die Schnauze kräuseln ließ. Was das wohl sein mochte? Der Graumelierte zog das Tempo an und folgte der Spur, bis seine angestrengten Augen einen am Boden liegenden Wolf entdeckten. "Hallo!", rief er vorsichtig und auch nicht ganz so laut, um den Fremden nicht aufzuwecken, falls dieser schlafen sollte. Seltsam, er antwortete gar nicht ... verhalten näherte sich Kiyán der Gestalt, die ihm plötzlich so unwirklich vertraut vorkam. "Hrel", flüsterte er zu sich selbst und stürzte plötzlich los. "Hrel, mein Kind!", brabbelte er hektisch und stupste bei dem Wolf angekommen dessen Körper mit der Nase an, doch er rührte sich nicht. "Hrel, Hrel, beweg dich!", forderte er unwirsch und stupste immer wieder gegen den reglosen Körper. Als ihm die Panik beinahe die Luft abschnürte fiel ihm eine Tatsache auf, die er in seiner Hektik und dem Gedanken, seine Tochter wieder gefunden zu haben, entgangen war - der Geruch. Er passte nicht. Obwohl viele Jahre ins Land gezogen waren und die Erinnerungen langsam verblassten, so war er sich ganz sicher, seine Kinder spätestens an ihrem Geruch zu erkennen.

"Du bist nicht Hrel", schimpfte er und wandte sich angewidert von dem toten Wolf ab. Kopfschüttelnd folgte er weiter dem unsichtbaren Weg und fragte sich, was aus seinen Kindern wohl geworden war. Ob sie ihn wiedererkennen würden? Auch er hatte sich verändert, war alt und tattrig geworden und seine Augen waren auch nicht mehr die Besten ... generell ließ vieles nach, allen voran sein Gedächtnis. Kaum verwunderlich also, dass er wenige Minuten nach dem grausigen Fund den Anblick der Leiche schon wieder vergessen hatte. Auch verschwendete er keinen weiteren Gedanken daran, viel mehr beschäftigten ihn die Erinnerungen an seine Sprösslinge. So verlor er sich also in Tagträumen von einer besseren Welt, einer Welt, in der viele Dinge gnädiger gelaufen waren und er nach wie vor bei seiner Familie, den Schicksalsträumern, war. Erst vor einem Dachsbau kam er wieder zu sich - es wirkte fast so, als hätte ihn der Ruf dorthin geleitet und zum Stehenbleiben beordert. Verwirrt blinzelte Kiyán einige Male, bis er sich wieder in der Realität befand. Sein Blick sondierte die Umgebung und blieb schließlich bei dem finsteren Loch hängen, das sich vor ihm erstreckte. Widerstrebend trat er einen Schritt näher und schnupperte prüfend in der Luft. Der Geruch von anderen Wölfen trieb ihm ganz dezent in die Nase und auch leise Stimmen waren entfernt zu vernehmen, aber dieses Loch kostete ihn zu viel Überwindung und er zog es vor, draußen stehen zu bleiben. Der Rüde verband schlichtweg zu viel Schlechtes mit dunklen Erdlöchern, also musste ein leise gerufenes "Ist da jemand?" für's Erste genügen.


| folgt dem Ruf | stolpert über die tote Corteza | findet den Dachsbau und hört die anderen | ruft leise |


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Ori (Nicky)

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Geschrieben: Mi 2 Mai - 20:13


Ori



Freudig mir der Rute wedelnd, blickte Ori ihren neuen Weggefährten an. Er hatte wirklich gesagt, dass sie Midas und auch seine Freunde finden würden! So musste es dann doch auch irgendwann geschehen, oder? Unter der Erleichtrung, nach all den Geschehenissen, alleine Unterwegs zu sein, war es einfach für Ori ihre Beschämtheid doch so eine offensichtliche Frage bezüglich des halben Kindes gestellt zu haben, verstecken.

Automatisch, wartete sie mit aufmerksamen Blick und nach vorne gestellten Ohren den Rüden – bereit um jegliche Anweisungen entgegegn zu nehmen. Er würde bestimmt wissen, was man nun am Besten tun würde, immerhin war er definitiv älter als sie selbst. Bevor sie jedoch eine weitere naïve Frage in den Mund nehmen konnte, fragte der andere nach ihrem Namen. Leicht verdutzt, dass sie sich gegenseitig noch nicht vorgestellt hatten, blinkte sie ein paar Mal,”Mein Name ist Ori. Was genau dieser bedeutet, dass weiß ich nicht. Aber er klingt schön nicht war?” Sie lächelte.”Und du, wie heißt du?”


BTW: Furious


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Furious (Evchen)

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Geschrieben: Do 3 Mai - 13:41


Furious schrieb:

Saat des Bösen
Ori , Shade
Versucht klare Gedanken zu fassen| Antwortet auf Oris worte | Hört ein Heulen und springt los um Shade zu finden





Erneut wurden seine Fähigkeiten auf die Probe gestellt. Zu allem übel kamen auch noch die normalen Bedürfnisse eines Wolfes hinzu. Während das nasse Wetter es noch gut mit ihnen meinte machte sich in seinem Magen bereits eine leere bemerkbar. Fraglich wann er wieder was richtiges zwischen die Zähne bekommen würde.

Er musste lächeln und nickte auf ihre Frage einfach zustimmend ehe er sich selbst vorstellte. "Mein Name ist Furious" und wieder konnte er nur erneut feststellen das aus dem roten stürmischen Welpen ein viel zu nachdenklicher Rüde geworden war der sich viel zu viele Sorgen um das hier und jetzt machte und noch mehr um die Zukunft. "Wir sollten uns auf den Weg machen, ehe es wieder dunkel ist und wir nicht vorangekommen sind" stillstand war falsch, sie mussten laufen. Wenn diese komischen Flugdinger wieder kamen, sollten sie längst woanders sein.

Ein stechender Schmerz lag in seinem Kopf, er schob es auf das Wetter und den Wind der schwer drückend über das Land strich. Mit mulmigem Gefühl im Magen setzte er die Pfoten voreinander und war schon bald im Wolfstrab unterwegs. Er strich zwischen den Bäumen hindurch und plötzlich, wie ein Schlag ins Gesicht, hörte er es. Das Heulen eines Wolfes. Er blieb stehen und lauschte. In Zeiten wie diesen sollte man besser nicht heulen, das war zumindest das, was er gelernt hatte. Lieber unsichtbar sein. Lieber nicht auffallen. Aber vielleicht hatte er glück und es wäre ein Teil seines Rudels. Wäre es Shade, dann könnte ihn vielleicht auch Anakin hören?

Es war ein Reflex. Ein Instinkt, dass er sogleich den Kopf in den Nacken legte und den Ruf erwiderte. Ein leiser kehliger Klang, tief und dunkel, strömte gleichmäßig gen Himmel um dem Rufenden eine Antwort zu geben. Schon im nächsten Augenblick brach sein Ruf ab "Komm Ori!" forderte er die zierliche Weiße auf ihm zu folgen. Jeder Wolf mehr an ihrer Seite war ein stück mehr Überleben und würden sie auch nur einen von den ihren finden, wäre es ein Schritt in die Richtige Richtung.






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Shade (Lee -Lee)

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Geschrieben: Sa 12 Mai - 21:24




erst allein, dann bei Furious und Ori | heult seine Angst heraus; hört Furious; rennt wie ein wahnsinniger los; sieht bald Furious; kann seine Freude kaum verbergen; springt ihn an und sucht bei ihm Schutz

Gesprochenes | Gedachtes


Laut und recht anklagend hob er die Stimme, rief nach seinen Freunden, seinem Rudel. Wo waren sie? Wieso hatte ihn Dream alleine gelassen? Warum hatte er Anakin nicht getroffen? Was war aus Furious geworden? Die Angst wühlte mit scharfen Krallen durch seine Brust, machte ihm das Atmen schwer und sorgte dafür, das sein Kopf sich auf unangenehme Weise drehte. Er erinnerte sich an das kalte Wasser, das über ihm zusammen geschlagen war, als er über die Klippe gesprungen war. Seine Mutter und seine Schwestern hatte er nicht mehr gesehen seit diesem Moment. Ob Diese noch lebten konnte er nicht sagen. Vielleicht würde er sie eines Tages wiedersehen und erfahren, was ihnen geschehen war an jenem Tag. Sicher konnte er sich dessen wohl nicht sein.
Plötzlich hallte eine tiefe, dunkle und kehlige Stimme durch den Wald. Der Ruf vermischte sich mit Seinem. Zwar konnte er es nicht sicher sagen, aber diese Stimme gehörte zu seinem rotbraunem Beschützer. Da war er sich so sicher, wie das nach dem Regen auch wieder die Sonne schien. Schon brach der andere Ruf ab und er tat es ihm einfach nach. Wenn sein Beschützer nicht weiterrief musste es wichtig sein eher unbemerkt zu bleiben, auch wenn er seine Angst so natürlich nicht laut kundgeben konnte. Aber das hatte gewiss Alles seinen Grund und Furious würde es ihm mit Sicherheit erklären.
Obwohl seine Lugen brannten verfiel der Jungrüde in einen zügigen Lauf, zwang seine Pfoten schnell auf den Boden einzutrommeln. Die Zunge hing ihm seitlich aus dem Maul, sodass er so gut wie möglich abkühlte, während er sich so beeilte anzukommen. Seine Ohren richtete er immer wieder auf, um zu lauschen, ob der andere Wolf bereits in der Nähe war. Ihm zitterten die Flanken, Beine und Pfoten. Verleugnen konnte er die durchgestandene Anstrengung und Angst nicht. Wahrscheinlich stank er auch danach. Würde er wahrscheinlich gleich erfahren.
Wie lange es dauerte wusste er nicht, doch schließlich entdeckte er durch die Bäume hindurch eine Bewegung. Der schlanke sandfarbene Wolf zwang sich noch ein wenig schneller zu werden, geriet aber nur ins Stolpern. Atemlos bellte er und eilte auf den anderen Rüden zu, den er bald als seinen Freund und Beschützer erkannte. In den hellen Iriden leuchtete die Freude über das Wiederfinden auf. Noch zu keinem Wort fähig sprang er seinen Freund einfach leicht an, schmuste sich gleich an seine Seite und lehnte zitternd an ihm. Schutzsuchend schob er den Kopf leicht unter sein Kinn, stieß winselnde und fiepsende Laute aus. Die helle Fähe sah er scheu und unsicher an, ein wenig ängstlich.




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Déspina (Rima)

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Geschrieben: So 13 Mai - 12:11








Kiyán && Déspina

My father, I don't understand you,



but I trust in you.

Betretenes Schweigen breitete sich in dem Bau aus, nur das leise kontinuierliche knurren der schwarzen war zu hören. Die Weiße beobachte noch einen Moment das spektakel, als ein leises Rufen zu ihren Ohren drang. Sie machte einen vorsichtigen Schritt zurück und beobachtete die Schwarze um einen eventuellen angriff entgegensetzen zu können. Doch diese blieb einfach dort an der Wand und hatte die beiden Fremden in ihrem starren Blick gefangen, wäre diese Situation nicht doch ein wenig spannend gewesen, so wäre die Fähe schon lange gegangen.

Dieser leise Ruf am anderen Ende des Eingangs, jedoch war um einiges spannender als diese sich wie Kaugummi ziehende Situation. Einen Schritt nach dem anderen machte die Fähe sich auf den Weg zum Ausgang und kehrte schlussendlich, dem Geschehen den Rücken. Kurz darauf erschien ihr Kopf in dem Erdloch und musterte den alten Rüden vor dem Loch. Irgendwas hatte er ansich, was die Fähe mit Heimat verband.

"Ja, ich. ", kam es aus ihrem Maul. Im nächsten Moment hatte sie sich aus dem Loch befreit und schüttelte sich die Erdklumpen aus dem Fell geschüttelt um dann erneut den Fremden zu begutachten.
"Ich bin Déspina, Tochter eines Rudels, welches schon lange nicht mehr auf diesem Boden weilt. Wie nennt man dich, alter Knabe? Wollen wir nicht ein Stük gemeinsam gehen? Ein Schluck Wasser tut uns sicher gut.", ergriff sie erneut das Wort an den Rüden und behielt mit einem Seitenblick das Erdloch im Visier. Er müsse nicht auch noch dem geifernden Fängen der Schwarzen begegnen, so entschied sie den Rüden ein wenig gen Wasser führen zu wollen. Ihre Kehle war trocken, von der ganzen Panik und der Hektik, welche sich abgespielt hatten. Sie machte den ersten Schritt an dem Rüden vorbei und ihre Rute berührte ihn leicht an der Schulter. Dieses Gefühl von Zuhause war so stark, als würde vor ihr einer ihrer Ältesten stehen, nicht verwandt aber voller Geschichten und Güte.




außerhalb Dachsbau . wendet sich ab . spricht . fühlt  ein stück heimat . möchte trinken


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Ori (Nicky)

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Geschrieben: So 13 Mai - 12:45


Ori



Furious. So war also sein Name – er klang wie ein starker Name, der jemanden gehören musste, der genauso stark und ausdauernd war. Die Weiße lächelte mit dem Gewissen, dass sie jemanden gefunden hatte, auf welchem sie vertrauen und den sie folgen konnte. So war sie auch sofort bereit, als der Rotbraune meinte, dass sie weiter müssten.
Am Anfang war es schwierig mit Furious Schritt zu halten, immerhin war dieser einiges größer als sie selbst und längere Beine konnten eben größere Schritte machen. Doch ihre zierlichen Beine trugen auch sie flott voran, damit sie ja nicht eine Last für Furious werden würde. Obwohl sie jetzt schon sehr abhängig von ihm (und seinen Entscheidungen) war, wollte sie definitiv keine Last werde – schon bei Midas und den anderen wollte sie so wenig wie möglich Umstand verursachen. Niemand sollte denken, nur weil sie klein, schreckhaft und naiv war, dass sie die Gruppe zurückhielt.

Ori machte alles, was ihr ‘Führer’ tat. Blieb stehen, lauschte. Natürlich hatte auch sie das Heulen auch gehört und es hatte ihre Hoffnung, ihre Gruppe wieder zu finden, wiederbelebt. Mit wedelnder Rute und glänzenden Augen, schaute sie zu Furious hoch, welcher nach einiger Zeit den Ruf erwiderte. Auch sie wollte dasselbe tun, doch schon war der Große wieder in Bewegung und treu folgte sie ihm. Beide von ihren waren gefüllt mit dem Willen, den anderen Wolf zu finden. Ohren lauschen, Augen suchend nach dem anderen, bis sie ihn endlich fanden – oder eher er sie.

Der Wolf war keiner Ihren. Ein weiterer Fremder, doch trotzdem viel der Fähe ein Stein von ihrem Herzen, als sie sah, dass dieser Jungwolf zu Furious gehörte. Ein erleichtertes Lächeln zierte ihr Gesicht – dies war wahrscheinlich Furoius’s “halbes Kind”, um welches er sich Sorgen gemacht hatte. Er war außer Atem, total aufgewühlt und verschreckt, weshalb Ori einen kleinen Schritt zurücktrat. Sie wollte den Beiden etwas ‘Privatsphäre’ zu geben, sodass sich der Jungwolf beruhigen konnte, jetzt da er wieder mit Furious vereint war. Sie konnte sich gut vorstellen, wie durcheinander, hilflos und allein sich der Junge gefühlt haben musste. Immerhin hatte sie ziemlich schnell nach all den Ereignissen Furious gefunden, wessen Anwesenheit ihr schon einiges an Sicherheit bietete.


BTW: Furious, Shade
{ folgt Furious | hört den Ruf | ist erleichtert }


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Furious (Evchen)

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Geschrieben: Mo 14 Mai - 17:55


Furious schrieb:

Saat des Bösen
Ori und Shade
ist erleichtert Shade gefunden zu haben | versucht ihn zu beruhigen| stellt Ori und Shade einander vor





Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, dabei war noch nicht einmal ein Tag vergangen. Und dennoch hatte sich die Sorge wie eine eiserne Klaue um seine Seele gekrallt und sein Gemüt schwer getroffen. Es dauerte viel zu lange, er es schließlich hörte. Das trommeln von Pfoten, das rascheln von Blättern und Ästen die dem anderen im Weg waren und endlich erkannte er das glänzende Fell des jungen Wolfes und er dankte Odins Wölfen dafür ihn heil zu ihm zurück gebracht zu haben.

"Shade! Geri und Freki sei dank, sie haben über dich gewacht!" er presste den jungen Wölf an sich während er weiter den Göttern dankte und war versucht ihn nie wieder los zu lassen, aus angst er könnte sich doch gleich wieder in Luft auflösen. Erleichterung machte sich in ihm breit und das Zittern in seinen Lungen nahm ab und das ziehen bei jedem Atemzug wurde leichter. "Ich hatte sorge, dich verloren zu haben! Geht es dir gut Shade? Wo sind die anderen?" ihr Rudel war groß gewesen und auch wenn Ori nun bei ihnen war, fehlten noch immer einige Seelen an ihrer Seite.

Furious versuchte sich zu beruhigen und er schleckte sich abermals über die Lefzen, die Ohren angelegt, ehe er sich auf die Hinterhand setzte und zu der Fähe blickte die wacker an seiner Flanke geblieben war, als er so stürmisch losgehechtet war. "Shade, darf ich dir Ori vorstellen, sie hat auch ihr Rudel verloren, hast du vielleicht einen ihrer Freunde getroffen?" denn es war sicherlich nicht abwegig. Die Gewissheit, das sie nicht alleine in diesem Gebiet waren, war offensichtlich. Die Frage war nur ob man Freund oder Feind vor Augen hatte.
Es beruhigte ihn schon mal den jungrüden gefunden zu haben, das gab ihm neue Kraft für diesen ungewissen Tag, der noch vor ihnen lag.







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Kiyán

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Geschrieben: Fr 8 Jun - 16:30


DÉSPINA & KIYÁN


Zeit hatte für den alten Rüden kaum noch Bedeutung. Seine Gedanken trieben immer wieder ab, kamen selten zum Stillstand, malten wunderschöne Bilder und Erinnerungen. Aus diesem Grund kam es ihm auch so vor, als wären nur wenige Herzschläge seit seinem Ruf vergangen, bis ein ihm unbekannter Wolf plötzlich den Kopf aus dem Loch steckte. Dass es doch einige Sekunden länger war, war ihm nicht aufgefallen. Der Melierte zog erschrocken den Kopf zurück und starrte die Fähe erschüttert an. Im ersten Moment sah er Cayleen, seine Tochter, doch nach einigem Blinzeln verschwand die Erinnerung und gab den Blick auf die richtige Wölfin frei. Bei genauerem Hinsehen war sie auch viel zu alt, Cayleen war damals noch ein Jungspund, als sie plötzlich verschwand. Kiyán trat zur Seite, um der Unbekannten Platz zu machen, die sich erst noch schüttelte, bevor sie sich vorstellte. Den Namen kannte er nicht, kam ihm auch nicht einmal ansatzweise bekannt vor. Die Fähe wirkte nicht gerade so, als würde sie ihn kennen, also kannte er sie tatsächlich nicht. An manchen Tagen war sein Hirn noch so gut, dass es um seinen Zustand wusste. Am nächsten Tag war dieses Bewusstsein wieder vergessen. Nichts desto trotz hatte er somit gelernt, Brücken zu schlagen und auf Feinheiten zu achten.

"Hallo, Déspina", entgegnete er förmlich. "Ich bin Kiyán. Etwas trinken gehen klingt gut." Es war schon etwas länger her, dass er einen Artgenossen getroffen hatte, dementsprechend steif fiel die Konversation auch aus. Durst hatte er eigentlich ebenso keinen, aber Trinken war ja nicht grundsätzlich schlecht. Es dauerte einige Schritte, die er schweigend neben Déspina zurücklegte, ehe er ein wenig auftaute und vorsichtig eine Frage stellte. "Wo sind wir hier? Ich bin viel gereist, da habe ich wohl den Überblick verloren." Gegen Ende hin klang seine Stimme entschuldigend. Er kramte erfolglos nach einem Hinweis in seinen Erinnerungen, ob er seit seiner Ankunft in diesem Land jemals schon einen anderen Wolf getroffen hatte. Der Graumelierte wusste es schlichtweg nicht.

| stellt sich vor | folgt der Aufforderung | stellt eine Frage |


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Shade (Lee -Lee)

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Geschrieben: So 10 Jun - 18:12




Furious & Ori | atemlos, drückt sich an Furious, beantwortet die Fragen, setzt sich ebenso dicht bei Furious, grüßt Ori scheu, erzählt von Midas

Gesprochenes | Gedachtes


Atemlos drückte sich der junge Rüde an seinen älteren, souveränen Freund. Sein ganzer Leib bebte von der Anstrengung des schnellen Laufs. Die Angst verging sehr langsam. Solange sein Freund da war fühlte er sich geschützt, so wie er sich bei seiner Mutter sicher gefühlt hatte. Es war ein unterbewusstes Gefühl. In ihm entspannten sich die Krallen der Angst und Panik wieder, ließen seine Lungen wieder leichter arbeiten und sein Herz leichter schlagen. Trotzdem dachte er nicht im mindesten daran abzurücken, sondern blieb fest an Furious gedrängt stehen - auch wenn seine Pfoten sich weich wie Schlamm anfühlten.
Leicht zuckte er mit den Ohren, signalisierte seine Aufmerksamkeit. Geri? Freki? Wer waren das? Also solche Wölfe hatte er noch nie getroffen oder auch noch nicht von Ihnen gehört. Später, wenn sie einen sicheren Ort zum Rasten hatten, würde er ganz gewiss fragen, wer diese Beiden waren. Furious würde es ihm doch gewiss auch erzählen, wenn es nicht schmerzhaft für ihn war. Nicht wahr? Aber erst einmal konzentrierte sich der sandfarbene, schlanke Jungwolf auf die Fragen von Furious. "Ich hab ganz weiche Pfoten von dem Laufen", antwortete er atemlos, "Und ziemliche Angst. Es war so furchtbar laut, aber jetzt bin ich ja bei dir." Das führte er auch nicht weiter aus. Es schien sich für ihn von selbst zu erklären.
Bei der zweiten Frage hob er den Kopf an, blinzelte aus hellen Karamellaugen zu dem rotbraunem Rüden auf. "Anakin habe ich nicht gesehen und es riecht auch alles so sehr nach Staub, das ich ihn bestimmt nicht finden würde. Dream...", seine Stimme wurde bedrückt und Trauer und Angst zeichneten sich in den hellen Augen ab, "Dream war bei mir, aber sie ist vor einer ganzen Weile gegangen und wollte nach euch suchen. Sie hat mich einfach alleine gelassen mit Midas. Ich verstehe nicht, warum sie einfach gegangen ist und mich nicht mitgenommen hat." Unwillkürlich zog er die Rute wieder etwas weiter zwischen die Beine, wenn er auch deutlich entspannter als zuvor blieb.
Wacklig ließ er sich ebenso auf dem Hinterteil nieder. Seine Läufe wollten wirklich einen Moment der Ruhe, auch wenn er Angst hatte, das erneut so ein Vogel auftauchte und so einen Krach machte. Das hatte wirklich in den Ohren geschmerzt. Das musste er nicht haben. Shades Blick glitt zu der hellen Fähe, die er scheu anblinzelte. Nervös spielte er mit den Ohren, schleckte sich über die Nase und grüßte dann leise: "H-Hallo, Ori." Was hätte er sonst auch sagen sollen? Ihm war es nicht so ganz klar, aber er glaubte auch nicht, das ihm Furious oder Ori sauer sein würden.
Seine Ohren zuckten auf. Sie hatte ihr Rudel ebenfalls verloren? Mehrmals lehnte er den Kopf von einer Seite auf die Andere. Nach einem Moment kratzte er sich mit der Hinterpfote kurz hinter dem Ohr, ehe er zu Ori sah und dann erneut einen Moment zu Furious. "Also ich war in einer Sandkuhle. Da war Dream bei mir und dann war da noch Midas. Er war auf einem Auge blind. Zwischendrin hat er geschlafen oder so und als ich weggelaufen bin hat er nur vor sich hingestarrt, mich gar nicht wirklich gesehen. Andere Wölfe habe ich nicht gesehen", erzählte er langsam.




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Ori (Nicky)

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Geschrieben: So 17 Jun - 0:46


Ori



Das Glück der beiden Wölfe, die vor ihr wieder zu einander fanden, spurt sie auch. Ihr Rute wedelte aufgeregt von einer Seite zur anderen und als Furious den Kleinen fragte, ob er jemanden anders gesehen hatte, blieb sie für einen Moment totenstill. Es wäre als hätte der große Rüde sie mit seinen Worten eingefroren. Doch Shade sprach nur von seinen Wölfen – natürlich…
Ori wollte schon fast die Hoffnung aufgeben, dass sie durch den Kleinen bald wieder ihre Gruppe finden würde, als sie etwas hörte. Zwei Silben. Ein Name. Sein Name! Ohne nachzudenken, machte sie einen Schritt, oder eher Sprung, nach Vorne, sodass sie den Jungwolf fast mit ihrer Nasenspitze berührte. ”Du kennst Midas?” Ihn dem Rausch der Ungläubigkeit und Freude, merkte die Fähe nicht erst, dass sie total in die Privatsphäre des Wolfes eingedrungen war.

Ihre Augen suchten wild nach mehr Antworten in den dunklen von Shade. Wo befand sich ihr großer Begleiter? Wo? WO?
Als die Fähe bemerkte, dass sie Shade komplett auf die Pelle gerückt war, schritt sie beschämt zurück, Kopf gesenkt. Ein leises “Entschuldigung” glitt aus ihr, bevor sie sich hinsetzte – nun mit “sicherer” Distanz zwischen Ihr und dem Jungwolf. Laut den Beschreibung Shades’ war es definitiv [i]ihr[/] Midas, den er über den Weg gelaufen war.

Ungeschickt versuchte sie sich zu erklären. ”Midas… Midas ist mein… Beschützer. Nein, nicht wirklich. Also wir waren zusammen unterwegs. Wir waren gerade auf einem Jagdgang, getrennt von dem Rest unser Gruppe. Midas. Midas.” Sie wiederholte den Namen mehrere Male, blinzelte, schaute von Shade zu Furious und zurück. ”Du sagst, er ist nicht weggelaufen? Midas? Midas!” Der Gedanke, dass ihm etwas zugestoßen war, ließ die kleine Weiße nicht mehr los.War er irgendwie verletzt? Aufgeregt, sprang sie wieder auf alle Viere.”Ich muss zu ihm!’”
Mit Angst gefüllten und bittenden Augen schaute Ori nun zu Furious. Sie war nah dran einfach wie ein blindes Huhn los zu rennen – alles in ihr wollte zu Midas, doch irgendetwas hielt sie instand.


BTW: Furious, Shade
{ freut sich für Shad & Furious | ist total durch den Wind }


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(HR) Saat des Bösen

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