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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: .. | Rüden: ..

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Just another Chance

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22.10.2018

Washington

Montana

Grand Canyon

Tageszeit: Morgen
Wetter:Nebel hängt zwischen den Bäumen, es ist frisch. Die Sonne hat noch nicht ihren Weg gefunden.
Tageszeit: Mittag
Wetter:Wolkenbehangen und vereinzelt schafft es die Sonne durch die Wolkendecke, der Boden ist nass und matschig.
Tageszeit: Mittag
Wetter:Der Himmel ist wolkenlos und die Mittagssonne strahlt erbarmungslos vom Himmel.
 
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Geschrieben: Mi 4 Apr - 20:14




Name: Kiyán
Alter: 10 Jahre
Geschlecht: Rüde
Unterart: Timberwolf

Aussehen



Kein Wolf, der in Erinnerung bleiben würde. Er ist nichts Besonderes. Nicht auffallend groß oder klein oder überdurchschnittlich muskulös oder schlaksig. Sein Fell ist in unauffälligen ausgewaschenen Tönen gehalten, neutrale Farben wie grau, dunkelgrau und creme. In einem gewöhnlichen Muster zieht es sich über seinen Körper, melierte seinen Rücken und gab seinem Gesicht ein wenig Farbe, die mit den Jahren aber immer blasser geworden war. Narben sucht man an seinem Leib vergebens, resultierend aus der Einstellung, dass er Kämpfen grundsätzlich aus dem Weg geht. Einzig und allein seine hellen, pastellblauen Augen wirken anders, gar ungewöhnlich, war er bis jetzt doch noch niemandem begegnet, der ähnlich gefärbte Seelenspiegel sein Eigen nennen konnte. Trotzdem nichts, das ihn tatsächlich von anderen abhebt. Kiyán hat nichts an sich, das ihn großartig von anderen unterscheidet oder gar im Gedächtnis bleibt. Sein Alter sieht man ihm an; das Fell ist zauselig, die Farben ausgewaschen und blass, die langen harten Jahre haben jeglichen Glanz aus den Augen gedrängt und seine Bewegungen wirken oft unbeholfen und langsam.




Augenfarbe: Pastellblau
Schulterhöhe: 88 Zentimeter
Gewicht: 54 Kilogramm

Charakter



Alt ist er geworden, tattrig, dement und mehr Träumer denn je. Nachdem er seinem letzten verbliebenen Sohn Reân Ilari das Nötigste zum Überleben beigebracht hatte, verließ er das Tal der Schicksalsträumer und blickte kein einziges Mal zurück. Es hatte ihn auf grausamste Weise zerbrochen, hatte ihm alles genommen. Alle Sterbeversuche scheiterten – nicht nur für eine funktionierende Familie, sogar zum Sterben war er zu dumm … oder in letzter Instanz auch oft zu feige. Also überließ er sich letztendlich der Einsamkeit und oh, die verstand etwas von ihrem Werk. Sie zeichnete ihn, erschuf ihn neu, formte aus ihm ein Kunstwerk. Anfangs wog der Schmerz bleischwer, doch irgendwann verflüchtigte er sich und flog davon wie ein Schmetterling. Zurück blieb eine Ahnung, wer er mal gewesen war. Ein Träumer, ein Geschichtenerzähler; freundlich, redselig, aber allen voran verwirrt. In fast jedem Wolf sieht er jemanden aus seinem alten Leben, an manchen Tagen machen ihm die banalsten Dinge Angst und Welpen sind sein Knackpunkt. Manchmal explodiert sein Herz vor Freude, weil seine Kinder zu ihm zurückgekehrt sind, manchmal schnürt ihm die Panik die Luft ab, weil seine Kinder tot sind und gar nicht da sein können. Dass es nicht seine Sprösslinge sind, sondern die anderer, erkennen seinen alten verklärten Augen auf den ersten Blick oft nicht; auf den zweiten meistens auch nicht, daher bedarf es diesbezüglich Hilfe von außen. Generell ist Kiyán viel auf andere Wölfe angewiesen. Das Jagen fällt immer schwerer, die alten Knochen wollen nicht mehr so wie früher, und da kann er oft nur noch auf die Gutmütigkeit anderer hoffen. Dass ihm nicht alle Weggefährten wohl gesonnen sind akzeptiert er aber mit erstaunlicher Gleichmut, bringt ihm der Hunger doch nur seinem letzten Ziel näher: dem Tod. Es gibt für ihn nichts mehr zu verlieren, das hat er schon alles, und so begegnet er jedem Tag und jedem Wolf unvoreingenommen – vorausgesetzt er sieht in seinem Gegenüber nicht wieder irgendeinen Bekannten, dann kann er sich durchaus seltsam und aufdringlich verhalten. Außerdem darf man es ihm nicht übel nehmen, dass er vieles schnell wieder vergisst; es kann durchaus passieren, dass er zehn Minuten im Gespräch schon den Namen seines Gesprächspartners vergessen hat.





Stärken

# Offen
# Freundlich
# Redselig
# Loyal
Schwächen

# Vergesslich
# Aufdringlich
# Durcheinander
# Unsicher



Vorlieben

# Geschichten erzählen
# Sonne
# Frühling
# Träumen
Abneigungen

# Feuer
# Dunkelheit
# Hektik
# Nebel


Vergangenheit



Kiyán hat ein bewegtes Leben hinter sich. Sein Geburtsrudel, die Insomio Lumen, verließ er auf Anraten seiner Schwester Naíra, nachdem ihm die Trennung von seiner damaligen Gefährtin sehr zusetzte und er sich immer weiter zurückzog. Er stimmte nach einigem Hin und Her unter der Bedingung, jederzeit wieder zurückkehren zu können, zu und machte sich auf in die weite Welt. Dass er der schönsten und zeitgleich schrecklichsten Zeit seines Lebens entgegen steuerte, ahnte er nicht einmal im Geringsten. Irgendwann lief er Isaky über den Weg – eine Wölfin, die sein gesamtes Leben verändern würde. Obwohl es für viel Unruhe sorgte, verliebten sich die beiden ineinander und Kiyán hatte plötzlich die Rolle des Alphawolfes der Schicksalsträumer inne. So wirklich wohl fühlte er sich nie in der Rolle, doch er gab stets sein Bestes und war sehr um das Rudel bemüht. Die Liebe Isakys und Kiyáns trug schließlich Früchte und so kamen vier Welpen auf die Welt – seine ersten Sprösslinge. Cayleen, Azita Raziye, Tasley Minkah und Rhyak, so hießen diese winzigen Wunder und verzauberten den Rüden vom ersten Moment an. Unglücklicherweise verlief alles ganz anders als gedacht. Kiyán hatte schnell das Gefühl, nur die nette Beigabe zu sein, während sie Isaky regelrecht an den Lefzen hingen. Er bemühte sich wo es nur ging, doch es schien nie genug zu sein. Als schließlich das große Feuer in ihrem Revier ausbrach hatte er gänzlich verloren. Er wurde vor die Wahl gestellt, entweder seinen Sohn aus den Flammen zu retten oder Cherubim, eine Tochter einer anderen Fähe. Von seinem Sohn war nirgends eine Spur, er hätte direkt den Flammen entgegen laufen müssen, während die verletzte Welpin vor seinen Läufen lag. Es zerriss ihm das Herz, doch er entschied sich gegen sein eigen Fleisch und Blut, da er somit nicht nur Cherubim, sondern auch noch andere Wölfe retten konnte. Es war eine reine Kopfentscheidung – lieber garantiert mehr Wölfe retten als das Leben vieler Wölfe und sein eigenes auf’s Spiel zu setzen und vielleicht dabei zu sterben – doch es zerstörte alles. Obwohl sein Sohn letztendlich lebend auftauchte, so ertrug er trotzdem kaum den Gedanken, ihn zurückgelassen zu haben, zumal ihm seine Liebsten sein Versagen vorwarfen. Seine Selbstvorwürfe führten dazu, dass er sich in sich einschloss und Isaky auf Abstand hielt. Er kappte jegliche Verbindungen und führte fortan mit eiserner Pfote die Schicksalsträumer. Unnachgiebig, hart und fernab von sich selbst. Erst Monate später, auf dem Weg in eine neue Heimat, fand er mit Hilfe Isakys und Rhyaks den Weg aus seinem Gefängnis. Trotzdem war er nicht mehr derselbe; das Misstrauen ihm gegenüber war in seinen Reihen gewachsen, viele sahen ihn nicht als den rechtmäßigen Alpha an und gaben auch nichts auf seine Anweisungen. Es war ein ständiger Kampf, den er zu müde zu kämpfen war, und so war er nur noch ein unsicherer Schatten seiner selbst. Wusste nicht, wo er wirklich in gehörte, zweifelte an seinem Weg und an der Richtigkeit dieses Lebens. Isaky aber blieb an seiner Seite, und so kam in ihrer neuen Heimat schließlich ihr zweiter Wurf auf die Welt; Reân Ilari, Hrel, Illûva und Anéya Nasiem. Gezeichnet von den vorhergehenden Erlebnissen tat er sich denkbar schwer, sich auf seine Kinder einzulassen, pochte doch immer wieder der Gedanke, dass sie ihn auch so ablehnen würden wie seine ersten Kinder. Unerwarteter weise lief es besser als gedacht, doch der nächste Schicksalsschlag ließ nicht lange auf sich warten: Isaky und ihre gemeinsame Tochter Cayleen verschwanden spurlos. Sie sandten Suchtrupps aus, wanderten sich die Pfoten wund, gingen schreckliche Deals mit falschen Krähen ein, doch es half alles nichts … bis schließlich das halbe Rudel auf der Suche verschwand, inklusive seiner Kinder Rhyak, Anéya Nasiem und Cherubim, die für ihn nach dem großen Feuer wie eine Tochter war. Somit stand er dann da – ein Haufen Wölfe, die unter Schock standen und ihn mehr denn je verachteten, immerhin war er immer die treibende Kraft hinter der Suche gewesen, und seine verbliebenen Kinder, die nun nicht mehr nur ihre Mutter vermissten, sondern auch einen Teil ihrer Geschwister. Kiyán hatte keine Zeit, diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten und verkraften, immerhin musste er sich um alle kümmern … doch es nahm ihm das letzte bisschen Kraft, das er sich mühsam zusammen gekratzt hatte. Er trat zurück, überließ jemand anderen seinen Posten, und kümmerte sich nur noch im seine Kinder, brachte ihnen das Nötigste bei und verließ schließlich das Rudel. All die vielen Ereignisse, all das fehlende Vertrauen von anderen und sich selbst hatten ihn zerbrochen. Normalerweise hätte er den Teufel getan und seine Kinder verlassen, doch es ging nicht mehr. Sie erinnerten ihn zu sehr an all das, was er hätte haben können, ihm aber nie vergönnt war – und wenn doch, dann immer nur so kurz, dass es nicht ausreichte, die Narben auch nur ansatzweise zu heilen. Somit überließ er sich der Einsamkeit und flüchtigen Bekanntschaften, immer auf der ziellosen Wanderung in den Tod. Seine Pfoten trugen ihn endlose Meilen, zeigten ihm die zerklüftetsten Landschaften und die buntesten Wälder, während die Zeit ihr Übriges tat und sich in den Körper des Wolfes fraß. Irgendwann auf seiner Reise begegnete er einem Artgenossen, der ihm vom „Herzland“ erzählte, und plötzlich hatte der Altwolf wieder ein anderes Ziel als den Tod. Zugegeben, er wollte nur in dieses ominöse Herzland um friedlich zu sterben, aber trotzdem. Kurz darauf verspürte er eine innere Unruhe, beinahe so, als würde ihn irgendetwas in eine ganz bestimmte Richtung drängen, und er gab sich diesem Drang nur zu gerne hin.




Herkunft: Hoher Norden, Rudel Insomio Lumen

Sonstiges



Spielername: Mara
Ruf gehört? Ja
Individuelle Quests erwünscht? Gern
Avatarwolf: Rico | Wildpark Lüneburger Heide
Regelwörter: Das Forum ist bei mir so ultra langsam, dass es überhaupt keinen Spaß macht, diese Regelwörter zu suchen, aber ich hab die Regeln gelesen.
Inaktivität: Er darf sterben.




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Kiyán

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