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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: 17 | Rüden: 17

Blacklist

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Ein steiniger Pfad
Gruppe 1: Lyrija
Gruppe 2: Koyuk
Gruppe 3: Quanah

Auf den Spuren der Ahnen
Gruppe 1: Amber
Gruppe 2: Sansa
Gruppe 3: Daenerys

Saat des Bösen
Gruppe 1: Persephone
Gruppe 2: Anakin
Gruppe 3: Midas

Ode an die Feindschaft
Othatha
12.10.2017

Alaskakette

Washington

Montana

Grand Canyon

Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist bewölkt, hin und wieder schafft es die Sonne jedoch durch.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist Sonnig und angenehm warm, es sind schöne Schäfchenwolken zu sehen.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Nieselregen und Wolkenbehangen, die Sonne schafft es nicht durch die Wolkendecke.
Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist trocken und angenehm warm, der Himmel ist wolkenlos.
 
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Status: offline
Letzter Besuch: Mi 22 Nov - 13:57

CHARAKTER INFOS


Link zum Steckbrief :


Geschlecht :

Wölfin

Alter :

3 Jahre

Unterart :

Mexikanischer Wolf

Herkunft :

Süd-Ost Arizona

Aussehen :

Niemals hätte sie sich aßergewöhnlich bezeichnet. Nein, Nuevas Erscheinung war schlicht - und das wusste die Mexikanische Wölfin durchaus. Sie war normal groß, bewegte sich aber mit 65 Zentimetern Schulterhöhe stets am unteren Rand der erreichbaren Größe ihrer Art. Selbst ihre Mutter, die sich selbst immer als klein bezeichnet hatte, hatte Nueva um wenige Zentimeter überragt - ganz zu schweigen von ihrem Vater oder ihrem Onkel. Dennoch mochte die Fähe ihre Erscheinung. Mittlerweile war sie nicht mehr so dürr, wie sie es früher gewesen war - bevor sie den Ruf gehört hatte, bevor sie auf sich allein gestellt war und ihren Körper durch anstrengende Jagden stählen musste. Nein, sie hatte an Muskeln zugelegt, sie sich an ihren schlanken Läufen abzeichneten und manchmal so gar nicht zu ihren schmalen, kleinen Pfoten passen wollten. Besser harmonierten sie mit ihrem restlichen Körper, der durch das dichte Fell an ihrem Körper etwas massiger wirkt, als er tatsächlich ist. Besonders an den Ohren ist das Fell weich und dicht, auf der Rückenkruppe wird es etwas länger. Einmalig ist vor allem die Fellfärbung Nuevas. Während ihr Ohren in einem hellen beigebraun daherkommen, geht die Farbe in ihrem Gesicht in eine graue Maske über, die sich über die Augen und in einem schmalen Streifen über den Nasenrücken legt. Darunter ist die Fähe im Gesicht so hell wie sie es auch an den Läufen, am Bauch und einem breiten Streifen quer über ihrem Rücken ist, während ihr Rücken von grauen Strähnen geziert wird, die sich an der Brust zu einem Ring vereinen. Abgesehen davon sind das Auffälligste an ihr ihre hellen, freundlichen bernsteinfarbenen Augen, mit denen sie stets etwas unsicher umherblickt.

Charakter :

Woher die Unsicherheit kam, wusste Nueva nicht. Sie war dagewesen, seit sie denken konnte und hatte sie stets auf ihrem Lebensweg begleitet. Andere Welpen tobten umher, erkundeten die Welt. Doch die Fähe war schon immer vorsichtig gewesen. Unbekanntes versetzt sie schnell in Stress, hört sie laute, unbekannte Geräusche oder gerät in ein Gewitter, begegnet Menschen oder Hunden ist sie schnell aufgebracht und gestresst und manchmal über Tage nur schwer zu beruhigen, was das Leben mit ihr manchmal nicht einfach macht. Auch Fremden begegnet sie nur äußerst schüchtern. Es braucht seine Zeit, bis Nueva einem anderen Wolf wirklich tief vertraut und sich öffnen kann. Wer diese Mühe aber auf sich nimmt, erhält eine wunderbare loyale Freundin als Geschenk. Nueva ist stets freundlich und hilfbereit, sie hört anderen gerne zu, wenn sie sprechen und kann auch tiefste Geheimnisse gut für sich behalten. Hat man ihre schüchterne Mauer einmal durchbrochen, kann sie sogar witzig sein - wenn sie mag. Auch innerhalb des Rudels nahm die Fähe stets eine wichtige Position ein. Selbst, wenn sie keine großartige Kämpferin oder hochbegabte Jögerin war, so vermochte sie es doch der Gemeinschaft auf andere Weise gut zu dienen. Die kleine Wölfin hat ein gutes Gespür für die Stimmungen anderer Wölfe - insbesondere für Momente, in denen sich Streit anbahnt. Dann schafft sie es durch ihre unkomplizierte, friedfertige Art Streitigkeiten zu schlichen. Sie wusste gut, wie man Aggressionen in andere Bahnen lenkte und verstand es, erhitzte Gemüter schnell zu beruhigen. Dies sind die wenigen Momente, in denen sie selbst aktiv wird und eigene Entscheidungen trifft. Denn abgesehen davon überlässt Nueva es lieber anderen, die Führung zu übernehmen. Sie glaubt nur selten an sich, behauptet, dass sie viele Dinge nicht könne und traut sich kaum etwas zu. Doch es gibt sie, die kleinen schönen und faszinierenden Charakterzüge an der Wölfin. Vor allem ihre Stimme sticht hervor. Lässt sie ein Heulen erklingen, so wirkt es kaum wie ein Ruf sondern fast wie ein Gesang einer zarten, schönen Melodie, mit der sie alles und jeden um sich herum in ihren Bann ziehen kann.

Vergangenheit :

Manchmal schien es ihr, als hätten die Einsamkeit und der Tod sie dorthin geführt, wo sie heute war. Schon kurz nach ihrer Geburt hatte es begonnen. Vor drei Jahren kam Nueva als einzige Tochter der beiden Wölfe Zael und Amaya zur Welt. Ihr Wurfbruder, der namenlos blieb, verstarb nur wenige Tage nach der Geburt und so wuchs die Wölfin als Einzelkind auf. Das Rudel bestand nicht nur aus Vater und Mutter, sondern auch aus ihrer Tante Rua und einem alten Rüden namens Leon, der fast blind war und kaum mehr laufen konnte. Sie zusammen waren das letzte Rudel Mexikanischer Wölfe in Arizona und vom Aussterben bedroht. Es gab keinen Paarungspartner für Nueva in einem Umkreis von mehreren hundert, gar tausend Kilometern, was bedeutete, dass das Rudel dem Untergang geweiht war. Noch in der Zeit, als Nueva langsam erwachsen wurde verstarb erst Leon, dann ihr Vater, der ebenfalls alt und greis war und schließlich kam Rua zu Tode, als sie sich bei der Jagd in einem Stacheldraht drangsalierte. So führten Nueva und Amaya fortan ein einsames Leben, bis Amaya nach drei Monaten schrecklich krank wurde und um ihr Leben kämpfte, das sie nach Wochen der Krankheit schließlich verlor.

Nueva war gerade etwas über zwei Jahre alt, als sie zum Waisen und zu einer Einzelgängerin wurde. Sie versuchte sich mit Kojoten anzufreunden, doch diese begegneten ihr mit Misstrauen oder Hass. Sie versuchte nach Süden auszuweichen, in der Hoffnung die Wölfe des Sonora-Rudels zu finden, doch sie kam nicht weit und gab schließlich auf. Sie lernte die Jagd auf Kleintiere wie Hasen und junge Schweine und kam gerade so über die Runden, dass sie nicht verhungern musste. Die Einsamkeit jedoch traf sie hart, ihr trauriges Geheul wurde nur von den furchtbaren Lauten der Kojoten erwidert. Sie war gerade drei geworden, das war vor vier Monaten, als sie mitten in der Nacht, als sie zu den Sternen blickte, einen Ruf wahrnahm. Es klang wie ein fernes Heulen, wurde aber von einem zugleich aufkommenden Wind übertönt. Ein Heulen, welches sie kopflos losrennen ließ. Sie rannte fast die ganze Nacht durch, bis die Müdigkeit sie übermannte und sie einschlief. Sie war in dieser Nacht fast dreißig Kilometer weit gelaufen, ohne sich von ihrem Geburtsort und den ausgebleichten Gebeinen ihrer Mutter zu verabschieden. In den kommenden Monaten lief sie mal viele Kilometer weit, mal rastete sie einige Tage oder Wochen. Sie wurde stärker, wachsamer und kräftiger. Ihr Körper war sehnig und muskulös geworden, das Fell glänzend und die Hoffnung groß, doch nie hörte sie damit auf, an das Herzland zu denken.

Denn das Herzland war der Ruf im Wind und der Ruf im Wind führte sie den ganzen Weg bis zur großen Schlucht, dem Canyon. Dort wo ihre Geschichte als Wölfin des Herzlandrudels endlich begann.