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DAS FORENTEAM

DIE WÖLFE DER ZEIT

WER IST DRAN?

Kapitel 2 - September im ersten Jahr
Die ersten Gruppen von Suchern treffen aufeinander, doch sie sind noch einen weiten Weg von ihrem Ziel entfernt und auch auf dem folgenden Weg, werden ihnen noch einige Rätsel unter die Augen treten. Nur gemeinsam sind sie Stark genug den Weg ins Herzland zu finden und zu meistern!

CHARAKTERE

Fähen: 8 | Rüden: 8

Blacklist

-//-
Auf den Spuren der Ahnen

Gruppe 1: Amber
Gruppe 2: Doom


Saat des Bösen

Gruppe 1: Shade
Gruppe 2: Kiyán


Ode an die Feindschaft

Kalliope

02.06.2018

Washington

Montana

Grand Canyon

Tageszeit: Morgen
Wetter:Nebel hängt zwischen den Bäumen, es ist frisch. Die Sonne hat noch nicht ihren Weg gefunden.
Tageszeit: Mittag
Wetter:Wolkenbehangen und vereinzelt schafft es die Sonne durch die Wolkendecke, der Boden ist nass und matschig.
Tageszeit: Mittag
Wetter:Der Himmel ist wolkenlos und die Mittagssonne strahlt erbarmungslos vom Himmel.
 
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Status: offline
Letzter Besuch: Mi 24 Jan - 21:55

CHARAKTER INFOS


Link zum Steckbrief :


Geschlecht :

Fähe

Alter :

2 Jahre

Unterart :

Mexikanischer Wolf

Herkunft :

Sonora Wüste

Aussehen :

Für manche ist der erste Eindruck auch ein bleibender. Manch einer maßt sich an, bei der ersten Begegnung schon ein Urteil über einen fällen zu dürfen. Erweckst du also den Eindruck, schwach, klein und unscheinbar zu sein, so wirst du stets nur als solches gesehen.

Bei Kalliope wäre diese Vorgehensweise schlichtweg irre führend und voll von Vorurteilen. Es steht außer Frage, dass sie mit ihren 64 cm Schulterhöhe kaum Aufsehen erweckend erscheint. Wobei sie immer noch größer als ihre Schwester ist. Ihre Statur passt erneut in das Schema der Schmächtigen mit ihren langen, dünnen Beinen, ihrer kleinen Schulter, den feinen Pfoten und dem verhältnismäßig kleinen Kopf. Das einzig Auffällige an ihr sind wohl ihre Narben, die sich über ihre Schnauze ziehen. Außerdem existieren noch weitere, die über ihrer Flanke verteilt sind, jedoch durch das Fell nicht zu sehen sind. Zu Gute halten kann man ihr jedoch, dass sie trotz der Mickrigkeit nicht mager oder verkümmert aussieht. Vielmehr einfach zierlich, zerbrechlich und dem Anschein nach bei starkem Wind davon geweht. Entsprechend ist ihr Gewicht auch im normalen Bereich mit ca. 28kg Trotz allem ist sie eine hübsche Fähe, wenn auch erst beim zweiten Anblick. So erkennt man, dass ihr Kopf schmal, wohlgeformt und recht weiblich daher kommt. Die großen Ohren lassen das Gesicht und die Schnauzenpartie irgendwie niedlich wirken. Ihr Schweif hängt meist lässig herab und ist ungemein flauschig. Allgemein ist ihr Fell besonders am Kopf leicht abstehend und dicht.

Was die Farbgebung anbelangt, so ist es nicht schwer, sie dem Mexikanischen Wolf zuzuordnen. Von hellem rotbraun bis hin zu schwarz und weiß ist alles vertreten. Auf dem Rücken erstreckt sich eine Art schwarzer Aalstrich bis zum Schweif und auch die Schweifspitze ist schwarz gefärbt. In Bauchnähe dominiert dann dieses helle rotbraun, welches auch einen großen Teil des Kopfes einnimmt. Das Bauchfell und die Innenseite der Beine, sowie Brust und die Schnauze sind cremefarben bis weiß. An den Pfoten befinden sich schwarze Ballen und auch die Schnauze ist schwarz. Zu guter Letzt die Augen. Von ihnen geht stehts eine Entschlossenheit und Stärke aus, die ihrem Körper gar nicht zu zutrauen wäre. Sie sind von einer hellen grauen Farbe vielleicht auch einem schwachen Blau.

Charakter :

Wie ihren anderen Schwestern, so wird auch Kalliope eine Gabe nachgesagt, nach deren sie eine große Wortgewandtheit an den Tag legt. Und wie bei allen anderen entspricht auch diese Gabe der Wahrheit. Was Kalli durch ihre Größe verliert, gewinnt sie durch ihren Umgang mit Worten. Diese Worte sind so flexibel wie ihr Charakter. Denn in dieser kleinen Fähe steckt ein starker Geist mit vielen Facetten.

Was einen nicht tötet, macht einen nur stärker. So ungefähr kann man sich vorstellen, wie genau Kalli zu ihrer inneren Stärke gekommen ist. In der Vergangenheit hatte sie stets den Kopf hingehalten, wenn Mené eigentlich eine Tracht Prügel verdient hatte. So erklären sich auch ihre unzähligen Narben. Trotz ihrer Größe konnte sie viel einstecken und aus den Narben wuchs die Kraft, die Kalli heute noch an den Tag legt. Ihr Beschützerinstinkt ihrer Schwester gegenüber ist unnatürlich groß, andernfalls wäre es nicht sie, die heute mit Narben leben müsste. Sie liebt ihre Schwester und würde es niemals zulassen, dass dieser etwas geschieht. Durch die vielen Schläge lernte Kalli, wie man Worte nutzen kann, um Schlimmeres zu verhindern. Denn mit der Zeit musste sie nur noch wenige Schmerzen erdulden und kam zum Ende hin stets unversehrt davon. So wurde sie in gewisser Weise manipulativ und verstand es, andere zu durchschauen und deren Gedanken zu Nutze zu machen. Ihre Schwester verhalf ihr unwissentlich dazu, schnell erwachsen zu werden und ihre Naivität hat sie schon lange verloren, anders als Mené.

Schon immer galt Kalli als weniger gute Gesellschaft im Vergleich zu ihrer Schwester. Sie ist keine Little Miss Sunshine, sondern misstrauisch, kühl und weniger interessiert am Leben anderer. Das soll nicht heißen, dass ihr alle restlos egal sind, doch im Gegensatz zu Mené muss sie dafür sorgen, dass sie überlebt. Kalliope kann durchaus empathisch sein, wenn es die Situation verlangt. Und in diesen Momenten kommt auch ihre Wortgewandtheit wieder zum Tragen. Denn egal wie schlecht es steht, sie findet immer motivierende und aufbauende Worte. Jedoch muss man ihr erst beweisen, dass man es wert ist, ihre freundliche Seite kennen zu lernen. Sie weiß, dass man niemandem blind vertrauen sollte, weswegen sie zunächst auf Distanz geht. Außerdem verbirgt sie gut, was sie wirklich denkt oder fühlt. Ohne die früheren Prügeleien wäre sie heute vermutlich sehr von Hoffnung und Träumen geleitet, die auch immer noch tief in ihr drin stecken. Jeder Schlag allerdings hat sie nun glauben lassen, dass das Leben für einen nicht viel zu bieten hat. Sie ist nicht pessimistisch, aber der Funke Hoffnung, der in ihr lebt, kommt nur selten durch. Vielleicht wäre die Bezeichnung " optimistischer Realist" noch am passendsten. Man kann sie immer vom Guten überzeugen, wenn sie auch selbst immer eine realistische und kühle Sicht der Dinge beibehält. Sie mag zwar nicht die humorvollste der Schwestern sein, aber auch sie kann ab und an eine komische Situation herbeiführen und über sich selbst lachen. Nur gibt es eben nicht immer was zu lachen, wenn man früher schlecht behandelt wurde. Sarkasmus und Ironie sind dann wohl noch die häufigsten Begleiter. Denn man kann schon sagen, dass sie etwas verbittert ist und nur diese Art von Humor lässt sie weiterkämpfen und ihr Leben ertragen. Vermutlich braucht sie einfach jemanden, der ihr die Freude am Leben wieder beibringt. Ansonsten ist Kalli eine starke Persönlichkeit. Sie setzt sich für ihre Meinung und auch die anderer ein, kann Gut von Falsch unterscheiden und versucht immer, ihre Worte der Situation entsprechend zu wählen. Ihre Schwester liebt die Tragödie, doch eigentlich ist Kalli der tragische Charakter. Das Leben hat sie abgestumpft, obwohl sie so viel Lebensfreude an den Tag legen könnte. Sie hat erwachsen werden müssen, noch ehe es ein anderer musste und das nur, weil sie sich für anderer opfert. Wenn sie wirklich so sein könnte, wie sie ist, dann glaubt sie, dass andere ihre Schwächen ausnutzen würden, weshalb sie lieber verschlossen bleibt. Wenn sie einmal lächelt, ist es das Größte, was sie einem schenken kann, denn dann zeigt sie, dass doch Glück und Hoffnung in ihr steckt. Für sie ist zweifelsohne mehr vorgesehen, als sie selbst erkennen kann und sie wird irgendwann erkennen, dass sie und auch das Leben gut sind.

Stärken:
wortgewandt | clever | schätzt Situationen richtig ein | empathisch | moralisch | selbstlos | beschützerisch | Überlebenskünstlerin | verantwortungsvoll | Durchsetzungsvermögen | durchschaut andere | mutig

Schwächen:
verschlossen | leicht verbittert | harte Schale | manipulativ | distanziert | selten wirklich fröhlich | kühl | zu schnell erwachsen geworden | misstrauisch | wirkt manchmal desinteressiert

Vorlieben:
ihre Schwester Mené | frei zu sein | sein zu können, wie sie wirklich ist | lächeln zu können | sonnige Tage | schwimmen | Wind

Abneigungen:
enttäuscht zu werden | Erinnerung an Prügel | das Leid anderer | Ungerechtigkeit | Feiglinge | kalte Nächte | Alpträume und Schlaflosigkeit | geschlagen zu werden | ausgelacht zu werden

Vergangenheit :

So erbarmungslos wie die Sonne, so war auch Kalliopes Leben. So jedenfalls hatte sie es immer gesehen, auch wenn Mené immer recht glücklich schien. Aber sie hatte auch nicht so schnell erwachsen werden müssen dank Kalli.

Kalli und ihre 4 Geschwister wurden in das Sonara-Rudel hineingeboren. Es hatte sich zwischen der Sonara Wüste und den Halbwüsten New Mexicos und Arizonas angesiedelt. Dies hieß ein ständiger Kampf gegen die Hitze und Dürre. Kurz nach der Geburt verstarb ihre Mutter, allerdings war die Beta-Fähe Shann so herzlich, sie aufzunehmen, auch wenn sie zu ihr nie wirklich eine Bindung hatten. Ihr Rudel war klein und hatte die Eigenart immer mal wieder zu schrumpfen oder zu wachsen. An dem einen Tag schloss sich ein Wolf an, am nächsten verstarb ein anderer aufgrund der Hitze. Es blieb nie bei einer geschlossenen Gemeinschaft durch den ständigen Mitgliederwechsel. Bis ihr Vater verstarb verging eine gewisse Zeit, in der die Welpen durchaus unbeschwert sein konnten. Doch früh schon hatte Kalliope die Angewohnheit gehabt, die Strafen und Prügel einzustecken, die nicht für sie gedacht waren. Sie mochte von allen Mené am liebsten und ihrem Beschützerinstinkt war es zu verdanken, dass sie heute noch unzählige Narben am Körper hat. Sie konnte es sich selbst nie wirklich erklären, warum sie das tat, aber jedes Mal, wenn Mené kurz vor einer Tracht Prügel stand, sprang Kalli ihr zur Seite und wehrte die Schläge mit ihrem Körper ab. Den Erwachsenen war es egal, Hauptsache jemand bekam seine Strafe, ob nun gerechtfertigt oder nicht. Sie wusste nicht, ob Mené ihr dafür dankbar war, dennoch tat sie es 2 Jahre lang, ohne etwas zu sagen oder sich zu beschweren.
Klio ihrerseits hatte alsbald das Rudel verlassen, um sich dem Rudel eines Rüden anzuschließen, den sie kennen und lieben gelernt hatte. So waren sie nur noch zu viert und dieser Verlust war bei allen spürbar.

Dann passierte etwas vollkommen unerwartetes. In einer Nacht hatte sich Mené davon geschlichen. Warum wusste niemand. Von allen ging es ihr im Rudel immer noch am besten. Sie hatte wohl am wenigsten von allen Gründe, das Rudel zu verlassen, so beschied Kalliope. Am nächsten Tag, als das Verschwinden bemerkt wurde, fasste Kalliope einen Plan. Sie würde in der folgenden Nacht ihrer Schwester folgen und sie finden. Ob sie sie zu ihrem Rudel zurück bringen wollte, war ihr noch unklar. Eigentlich bestand dafür kein Grund. Ob sie nun im Rudel oder da draußen waren, war wohl ziemlich egal. Und in der Nacht verschwand auch Kalliope ohne ein Wort. Seit dem folgt sie der erkalteten Geruchsspur ihrer Schwester und irrt in der Wildnis umher.